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Das meint die 4Players-Redaktion:
Brachialer SciFi-Horror, der einen trotz grober dramaturgischer Schnitzer in seinen Bann zieht.
Zum vollständigen Test auf 4Players.de (Wertung: 87%)
Als das riesige Abbau-Schiff "USG Ishimura" in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen außerirdischen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clarke wird geschickt, um die Kommunikationsanlagen der Ishimura zu reparieren. Bei seiner Ankunft findet er jedoch einen wahr gewordenen Alptraum vor — die Mannschaft wurde auf grausame Art abgeschlachtet und in furchteinflößende Abscheulichkeiten verwandelt. Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem Kampf ums Überleben geworden, bei dem er nicht nur für seine Rettung kämpft, sondern auch darum, das Artefakt zurück auf den Planeten zu bringen … koste es, was es wolle.
Features:
- Taktische Zerstücklung: Trenne Gliedmaßen mit mächtigen Waffen ab und hinterlasse einen blutigen Pfad in den Horden der Aliens. Finde effektive Wege, die Angreifer auszuschalten, um nicht überrannt zu werden. Geht dir die Munition aus, kannst du Telekinese nutzen, um Objekte oder sogar die Arme und Beine deiner Gegner aufzuheben und sie allem entgegenzuschleudern, das sich dir in den Weg stellt
- Terror in den abgelegenen Weiten des Alls: Ein blutgetränktes interaktives Horror-Erlebnis mit topaktueller Grafik und Effekten, einem Angst einflößenden Audio-System und der wirklich beängstigenden Atmosphäre von Tod und Verderben
- Echte Schwerelosigkeit: Bekämpfe gnadenlose Feinde und löse fordernde Rätsel in noch nie dagewesenen Umgebungen mit Schwerelosigkeit, die neue Maßstäbe im Survival-Horror setzen
- Decke die grausame Wahrheit auf: Dringe zu dem grauenhaften Mysterium vor, um den Ansturm der Aliens aufzuhalten. Erfahre die tragische Geschichte des Untergangs der Ishimura durch die letzten verzweifelten Logbucheinträge der auf scheußliche Art veränderten Crew.

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| Produkt-Typ: | Spiel |
| Release-Datum: | 03.09.2009 |
| Systemvorrauss.: | - |
| Sprache Handbuch: | Deutsch |
| Sprache Gesprochenes: | Deutsch |
| Sprache Text: | Deutsch |
| System: | PC |
| Usk: | ab 18 Jahren |
| Genre: | Action,Shooting,Ego-Shooter |
| Publisher: | EA |
| Studio: | Electronic Arts |
Pro:
-guter Spielfluss
-ordentlicher Umfang
-packende Soundkulisse
-sehr spannende Inszenierung
-taktische Verstümmelungen
-aufrüstbare Waffen & Ausrüstung
-harmonisch integrierte Anzeigen & Sequenzen
-überschaubares, aber vielseitiges Waffenarsenal
-gut gemachte Ausflüge in Vakuum & Schwerelosigkeit
-weit reichend einsetzbare Kinese- & Stase-Fähigkeiten
-professionelle Lokalisierung
-praktische Wegweiser-Funktion
-insgesamt vier Schwierigkeitsgrade
-fair verteilte Speicher- & Kontrollpunkte
-auch deutsche Version komplett unzensiert
-gute Anreize zum erneutem Durchspielen
Kontra:
-streng linearer Spielverlauf
-stummer, teilnahmsloser Protagonist
-träge Maussteuerung
-unausgereifte Kartenfunktion (besonders in einem Kapitel, da war sie zu gar nichts zu gebrauchen)
-bei Leichen nervende Physik & Kollisionsabfrage
Fazit:
Endlich mal wieder was spannendes neues!
Wie habe ich es vermisst, um Ecken zu gehen ohne zu wissen was mich dahinter erwartet.
Dead Space hat es geschafft mich mal wieder zu packen, da konnte ich mich freuen wenn Abends mal was ausgefallen ist, dann konnte ich länger zocken :).
Was die einzelnen Pro- und Contrapunkte betrifft kann ich mich der 4P-Wertung größtenteils anschließen. Die Schockmomente finde ich allerdings gut platziert und auch zum Ende passieren Dinge die einen kurz erschrecken. Es schockt allerdings längst nicht soviel wie zB FEAR, da muss man seine Erwartungen sofort runterschrauben. das macht die komische Schulterperspektive, die zuerst sehr gewöhnungsbedürftig ist, später gewöhnt man sich jedoch dran (s. hier: http://static.4players.de/premium/Screenshots/8e/af/1723729-vollbild.jpg )
Im Verlauf hat es mich ein bisschen enttäuscht dass man sich wirklich für gar nichts entscheiden konnte (außer zb. welchen von 2 Punkten man zuerst absucht o.ä., keine Konsequenzen für die Story). Da hat mich vorallem der Titel der Kapitels "Alternative Solutions" enttäuscht...
Die groben Schatten habe ich nicht bemerkt, tut man wohl auch nicht wenn man nicht drauf achtet.
Was nervte waren die vielen Leichen, weil man nicht über sie drübersteigen oder durchlaufen konnte, sondern sie konsequent vor sich herschieben musste.
Den mittleren Schwierigkeitsgrad fand ich übrigens zu einfach, habe in ihm ca. 10 Stunden für die erste Runde gebraucht.
Was in der 4P-Wertung fehlt ist das gute Anreize geschaffen wurden um das Spiel nochmal durchzuspielen. So schaltet man für die zweite Runde erst ganz zum Schluss der ersten eine Militärische Ausrüstung frei und bekommt andere diverse Extras mit denen man nochmal neu anfangen kann. Ist auch in so fern interessant als dass die erste Runde trotz übermäßigem Geldregen im letzten Level nicht reicht um sich alles zu kaufen oder gar aufzurüsten.
Für mich ein sehr unterhaltendes, spannendes, lohneswertes Spiel!
Pro:
-Gute Story mit vielen Wendungen
-Viel Atmosphäre
-Splatter und Goreszenen sind gut gemacht und wirken nicht aufgesetzt
-gute waffenauswahl
-leichte Steuerung
-Inventar und Map werden direkt ins spiel projektiert
-ordentliche Grafik
-Keine hohen Systemansrüche
-Wiederspielwert durch freischaltbare Items
-Gegner sind vielseitig und sehr gut designt
-Taktisches Verstümmeln wirkt als effizientes Spielprinzip
-einfach hoher Spielspass!
-Schwerelose- und Vakuumzonen sind super eingebracht und umgesetzt!
Kontra:
-Kadaver lassen sich n bisschen zu leicht in der gegend rumtreten...
-Ideenlose Missionen
-etwas zu linear
-zittrige Inventarsteuerung im Kampf
-Wiederholung von Abschnitten
-Stase und Kinese nicht so toll einsetzbar
Fazit:
Ich muss ganz ehrlich sagen: Dead Space hatte mich am Anfang nicht sonderlich interessiert. Ich habs einfach wahrgenommen und dann nicht weiter beachtet.... bis ich es gekauft habe. Der Einstieg in das game ist ein bisschen holperig: eine gute zwischensequenz (in der die Größe das Raumschiffs irgendwie total verkannt werden, sprich: es sieht kleiner aus, als es letztendlich ist.!) und dann gehts auch schon los! Die Steuerung ist am Anfang ein bisschen schwammig, aber man kommt schnell dahinter und dann fliest sie. Die kameraperspektive ist ideal: man guckt dem Herrn Isaac über die Schulter. Eine Ego-Perspektive hätte sicherlich einige Angst- und Schreckensmomente kaputt gemacht, von daher ist die kamera perfekt! Man merkt schon nahc kurzer zeit, dass es sich um einen HORROR-schooter handelt. Es liegt immer eine unheimliche Atmospähre auf dem spiel und es gibt viele momente in denen man sich richtig erschreckt (leider lassen diese moment im laufe des spiels ein bisschen nach). Das ist doch mal ein grandioser einstieg!
Story:
Die story kommt erst sehr langsam in fahrt und hat anfangs wirklich nicht viel zu bieten. Aber im der 2. Hälfte des Spiels wimmelt es nur so von Überraschungen und Wendungen, sodass sie bis zum Ende spannend ist! Gut inziiert und durchdacht - so muss es sein!
Grafik:
Das Spiel stellt keine allzugroßen forderungen und die Grafik ist gut! Nicht das allerbeste vom besten aber immer noch sehr gut!
Gamelay/Alles Andere:
Die Steuerung geht nach ner Zeit Flüssig von der hand und mahct nie zicken. Die Atmosphäre des Spiels bleibt immer einfach genial und geht unter die haut. Das ganze wird mit vielen gore und splatterszenen aufgefrischt und ergibt einen süchtig-machenden mix.! Ja, man kann sagen, dass man schon in Angst gerat, wenn man das Spiel Nachts im Dunkeln und über Headset Spielt.... Es gibt viel unterschiedliche gegner, die teilweise echt Angst machen. Es gibt nicht gerade viele Waffen, jedoch sind die zu erhaltenen sehr ideenreich und gut zu gebrauchen wenn es um das (gut gemachte) Verstümmeln von Gegnern geht. Waffen, Medipacks, Munition und neue Anzüge kann man in zahlreichen, gut positionierten shops kaufen, die über das ganze Schiff verteilt sind. Weiterhin gibt es die möglichkeit, Waffen und module zu verbessern bzw. zu leveln. Alles sehr lobenswerte sachen. Das ganze Spiel kommt ohne (!) HUD und menüs aus: wenn man spielt ist nichts zu sehen und die klassischen map- und Inventarmenüs werden live ins spiel projeziert! das ist an sich gut, doch wenn man schnell ein medipack nehmen muss und von gegnern umzingelt ist, ist es dann doch ein bisschen zittrig. Schade ist auch, dass die Aufgaben ein bisschen ideenlos sind: man muss meistens irgendwelche teile für irgendetwas suchen, um es zusammensusetzen, sodass man ins nächste kapitel kommt. Der Spielspass und die Ideenreichen, aber leider sehr linearen level, machen das aber wieder wett.
Insgesamt kann ich sagen: Dead Space ist eine echte Überraschung!!
Pro:
- grafik
- gruselmomente
- wirkt echt
Kontra:
- nix zu erforschen
-
- kaum rätsel
Fazit:
die hoche bewertung kann ich nicht nachvollziehen. ok, grafik und das ganze drum rum, alles gut gemacht. aber von einer packenden story kann keine rede sein. keine rätsel, nix wo man bisschen das köpfchen anstrengen muss, nur stupides drauf geballer. dann soll man noch auf die dünnen gliedmaßen schießen und nach möglichkeit treffen während die viecher ständig in bewegung sind.
der typ ist lahmer als ne schnecke, man muss ne taste städnig gedrückt halten damit er bisschen schneller läuft.
blöd find ich auch die kamerasteuerung. der typ bewegt sich nicht mit der kamera, erst wenn man ne andere richtung einschlägt dreht er sich langsam um.
für mich eine enttäuschung nachdem ich hier nur lobesreden gelesen hab.
Pro:
- Gute Atmosphäre
- Schwerkraftlosigkeit
- Für SP-Shooter recht angenehme Spielzeit
Kontra:
- magere Gegnervielfalt
- Gegnertypen unterscheiden sich von Kampfmethodik nur wenig
- langweiliger Protagonist
- mittelmäßige Story
- zu viel Sci-Fi Waffen
- Upgradesystem etwas langweilig ausgefallen (Anzug sieht fast immer gleich aus)
- Missionsaufträge teils unschlüssig und etwas an den Haaren herbeigeholt
- Stase und Kinetik sind im Kampf zwar einsetzbar aber bis auf bei dem großen Vieh nicht nötig.
Fazit:
Nun ja, Dead Space. Nachdem ich es beim ersten mal nach einer Stunde von der Platte geschmissen habe, gab ich dem Spiel in meinen Semesterferien doch noch mal ne Chance.
Ich komme gleich zum meiner Meinung nach größten Manko: Die Story!
Man erfährt recht wenig von der Situation auf dem Schiff, die Informationen die man bekommt sind recht schlicht und einfach inszeniert. Große WOW-Augenblicke kann man Storytechnisch nicht erwarten. Der Protagonist ist stumm, auch die Streitigkeiten zwischen den zwei Crewmitgliedern (Der Captain und die Frau) sind irgendwie lächerlich. Man weiß nich so richtig was das überhaupt soll.
Die Grafik ist für den PC ganz ok, wenn man den Technikstand damals und heute anschaut kann man sie wohl als oberes Mittel klassifizieren.
Ich als Doom 3 Veteran war von den Schockmomenten nich so begeistert. Ich hab mich recht selten erschrocken da ich schon härteres gewohnt bin.
Trotzdem kann man sagen das die das recht gut hinbekommen haben.
Die Waffen sind alle irgendwie ein bisschen langweilig, ich bin nicht so der Fan von einem zu großen Arsenal an Sci-Fi Waffen. Die ein oder andere Waffe mehr, mit herkömmlicher Munition a la Sturmgewehr hätte nicht geschadet.
Abschließend kann man ebenfalls noch anmerken, dass das Spiel von nicht all zu langer Dauer war bei einer Einzelspielerkampagne trotzdem noch zum oberen Mittel gehört. (ca. 11-12h)
BTW: beim PC sollte man auf jedenfall VSync ausschalten weil sich sonst die Maus so gut wie gar nicht steuern lässt.
Nach der SP Kampagne ist bei dem Spiel halt schluss, die zusätzlichen Sachen, wie Militäranzug und Knotenpunkte die man nach Abschluss der Kampagne freigeschaltet bekommt haben mich zumindest nicht zu einem weiteren durchspielen animiert. Ein Spiel das man sich ausleihen sollte, wie ich finde.
Pro:
- intensiver Soundtrack
- atmosphärische Soundkulisse
- gutes Artdesign
- gutes Resourcenmanagement
- viele Gegnersorten
- Schwerelosigkeit und Vakuum
- für sein Genre lang (15 Std.)
Kontra:
- beleidigende Portierung auf den PC
- kaum Grusel, nur Schock
- einige wenige Graphikschwächen
- auf die Dauer monotone Raumschiffkorridore
- merkwürdige Physik
- Horrorklischees zuhauf
- borgt ein wenig zu viel von System Shock 2
- ein Großteil der Spielzeit ist praktisch frei von Storytelling
Fazit:
Ich bin kein großer Horrorfan, weder was Filme, noch was Spiele angeht. Dennoch maße ich mir an, zu behaupten, dass Dead Space, was Horror angeht, verbesserungswürdig ist.
Die Präsentation ist, wie bei modernen Spielen nicht anders zu erwarten, gut. Auch wenn die Aliens für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich Science-Fiction-horrorhaft-untot sind, ist das Artdesign insgesamt gelungen. Das Spiel verzichtet auf ein HUD. Alle notwendigen Information sind mehr oder weniger glaubhaft direkt in der Welt ablesbar, seien es Lebenspunkte, Atemluftreserven oder Munitionsangaben. Das verstärkt die Immersion, die, meiner Meinung nach, durch die dritte-Person-Ansicht allerdings wieder abgeschwächt wird. Ich kenne auch kein Argument, das eben jene Kamerasicht fordert. Da Isaac einen großen Teil des Bildschirms einnimmt, wird es manchmal sogar schwierig, den Überblick im Kampf zu behalten. Dadurch erhält man einige künstlich erzwungene Schreckmomente.
Die Story ist recht interessant, wird aber viel zu langsam erzählt.
Auf das Gameplay bezogen überzeugt vor allem das Resourcenmanagement (ich kann nur für "schwer" sprechen; empfehlenswert). Die Munition geht gerne mal zuneige und um an den besseren Anzug am Store zu kommen, muss man schon mal Opfer bringen, beispielsweise bei Stasiskapseln, O2-Behältern oder Powernodes. Neben den Stores gibt es auch noch Benches, an denen man mit oben genannten Powernodes seine Ausrüstung verbessern kann. Nochmals: Man hat nie zu viele oder zu wenig Nodes.
Das Hauptproblem, das ich mit dem Spiel habe, liegt im Grusel, falls man es so nennen kann. Man bekommt oftmals schwitzige Hände in hitzigen Gefechten und Jump Scares kommen nicht zu knapp, aber was Grusel angeht, hätte ich mehr erwartet. Vergleiche UT2004-Mod Hollow Moon oder System Shock 2. Man kann nicht behaupten, ich wäre abgehärtet, was das angeht. Und wenn ich noch EINMAL sehe, wie hinter einer Scheibe jemand umgebracht wird, dann... *roll eyes*
Außerdem borgt sich Dead Space ein bisschen zu viele Aspekte von System Shock 2 (und wahrscheinlich noch vielen anderen Quellen) wie beispielsweise die Audiologs (die weniger ausgefallen und verstörend ausfallen als beim Vorbild), das Ende und zu einem gewissen Punkt auch die Story.
Ebenfalls sollte die katastrophale Portierung auf den PC erwähnt werden. Wer, so wie ich, die Numpadtasten zur Bewegung benutzt (oder die Pfeiltasten), sollte sich ein Programm wie GlovePie besorgen oder einen Controller benutzen. Die Maussteuerung ist ohnehin nicht die Beste und sollte gefixt werden, indem man im Spiel V-Sync ausschaltet und in Windows erzwingt. Auch ist das diagonale Gehen ein Witz und unterscheidet sich kaum von Vorwärts und Rückwärts.
Insgesamt teile ich die Euphorie nicht. Dead Space ist kein Geniestreich im Horrorgenre und sticht, für mich, in keinem Aspekt besonders heraus. Letztlich ist es ein solides Spiel, das während seiner beachtlichen Spielzeit bis hin zum Ende unterhält.
Pro:
- hervorragende Soundkulisse (besonders im Vakuum)
-Atmosphärisch Top!
-verschiedene Alienarten
-Grafik immer noch schön anzusehen
-Bosskämpfe spannend
-viele Waffentypen
-Gute Story
Kontra:
-merkwürdige Kollisionsabfrage von Leichen
-simple Angriffsstruktur der Gegner
-Protagonist sagt nichts und ist sehr emotionslos
-Levels sehr klein
Fazit:
Vor kurzem habe ich wieder Dead Space angezockt und wollte mal meine Pro und Contra Punkte zeigen, die ich zu diesem Game habe.
Pro:
- Tolle Optik
- Gruselige Soundeffekte...
- Kreaturendesign kreativ...
- Gute Story
- Macht Angst
- Waffen machen Spaß
- Freispielbares (Ausrüstung, Schwierigkeitsgrad)
- Coole Fähigkeiten (Schwerelos, verlangsamen)
- Ende
Kontra:
- Fieselige Steuerung und Karte
- ...die sich später abnutzen
- ... teilweise aber auch ideenlos
- Etwas künstliches Hinauszögern des Spielverlaufs
Fazit:
Hallo zu einem weiteren Lesertest von mir - heute mit einem kurzen Review zu Dead Space.
Spiele, die das Gruseln lehren sind nicht jedermanns Sache. Manche Menschen wollen beim Spielen entspannen und sich nicht auch noch zusätzlichen Stress verschaffen. Doch die andere Hälfte, und dazu zähle ich auch mich, will bewusst unter Stress, in Angst versetzt werden, auf dass das Adrenalin in die Höhe schnellt - bequem vorm heimischen Bildschirm. Leider gelingt das nicht jedem Spiel, diesem Vertreter des Horror-Genres jedoch sehr gut!
Durch das nicht neue, aber recht unverbrauchte Weltraumszenario kommt die Angst auf etwas anderen Pfaden. Als Techniker einer kleinen Gruppe geht man dem Geheimnis der "Ishimura" auf den Grund, eine große Raumstation von der keine Lebenszeichen mehr ausgehen. Natürlich ging auf selbiger einiges schief, und schrecklich entstellte Kreaturen erschweren des Spielers Leben. Alles was bleibt ist die Jagd auf seichte Fluchtmöglichkeiten die immer wieder durch Zwischenfälle und technische Defekte am Raumschiff vllt. auch etwas künstlich hinausgezögert werden, aber dadurch nur den Überlebensdrang steigern, man will es beenden, allen Kreaturen den Schädel einschlagen und nur nach Hause.
Dabei wird das Szenario in ein sehr schönes Gewand gesteckt, an der Optik gibt es nichts zu bemängeln, vor allem der Blick ins All beim betreten eines Außenareals ist ein Augenschmauß. Auch der Sound fügt sich nahtlos ein, und schürt die Panik vor möglichen Angriffen. Meine Ohren waren stets aufmerksam und ließen mein Herz beim kleinsten Geräusch höher schlagen. Leider nutzen sich diese Elemente aber zur zweiten Hälfte des Spiels merkbar ab, und man unterscheidet dann recht gekonnt zwischen Panikmache und wirklicher Bedrohung.
Gänzlich alleine ist man auf der Ishimura nicht - wenige Überlebende, ob Freund oder Feind - sind Teil der Geschichte, die mir recht gut gefallen hat und Platz für einen mittlerweile angekündigten zweiten Teil lässt.
Die Steuerung von Dead Space jedoch ist keine Meisterleistung, glücklicherweise konnte ich es mit Controller spielen, doch trotzdem bleibt sie etwas gewöhnungsbedürftig und einige Belegungen musste ich noch selbst nachbessern. Vom Spielen mit Maus und Tastatur rate ich bei vorhandener Alternative eher ab.
Der zugegeben recht wortkarge Held der Geschichte, durch dessen massiven Technikeranzug kaum Emotionen dringen mag für viele Kritiker keine Persönlichkeit haben und stumm erscheinen, ich selbst empfand es nicht als störend - ich sah mich vielmehr selbst in diesem Anzug, diesen Albtraum durchlebend.
Auch Bugs oder ähnliches kamen bei mir nicht vor, lediglich ein Absturz der durch ein Treiberupdate behoben wurde.
Somit bleibt mir Dead Space als ein gelungenes Horror-Abenteuer in Erinnerung, das sein Geld durchaus wert ist.