Eine geheimnisvolle Vulkaninsel Die heftigen Beben auf der Insel verheißen nichts Gutes für die Einwohner.
Produktvarianten und Sonder-Editionen:
Dieses Spiel ist auch erhältlich als
Collectors Box (28,99 EUR 29,99 EUR) und Game of the Year Edition (19,99 EUR).
Das meint die 4Players-Redaktion:
Finger weg von der Konsolenversion: Die Grafik ist deutlich schlechter.
Zum vollständigen Test auf 4Players.de (Wertung: 74%)
Mit Risen erschafft das Piranha Bytes Team eine ganz neue Rollenspielwelt. Eine mitreißende Geschichte zieht den Spieler sofort in ihren Bann.
Eine geheimnisvolle Vulkaninsel
Die heftigen Beben auf der Insel verheißen nichts Gutes für die Einwohner. Uralte Tempel sind kürzlich aus dem Boden hervorgebrochen, bizarre Kreaturen treiben ihr Unwesen. Angst und Schrecken verbreitet sich unter der Bevölkerung.
Aller Hoffnung Ende?
Eine Gruppe von mächtigen Männern, die sich selbst ‚Die Inquisitoren‘ nennen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Geschehen Einhalt zu gebieten. Sie senden eine Expedition zu diesem abgelegenen Eiland, doch ein Sturm erfasst das Schiff und vernichtet es auf offener See.
Ein Held wird kommen …
Der Spieler überlebt den Schiffbruch wie durch ein Wunder und strandet allein auf der Vulkaninsel. Er findet sich inmitten eines Chaos aus Rebellion, Tyrannei und mystischen Ritualen wieder. Nun muss er entscheiden, auf welche Seite das Pendel des Schicksals seinen Ausschlag finden wird …
Bestiarium
Die Welt von Risen steckt voller Gefahren. Das Verderben lauert hinter jeder Ecke. Selbst dem kühnsten Recken kann ein einziger unbedarfter Schritt zum Verhängnis werden. Wohl dem, der weiß, was in den Schatten droht und sich dagegen zu wehren vermag! Ein Ausschnitt aus Risens Bestiarium:
Keiler
Obschon es auf den ersten Blick nicht so wirken mag, gehören die Keiler zu den gefährlichsten Tieren der Inseln. So manch unerfahrener Abenteurer fiel bereits ihren mörderischen Hauern und ihrer ungestümen Wut zum Opfer, und die Obrigkeit empfiehlt dringend, sich von ihnen fern zu halten. Am besten erlegt man sie aus sicherer Distanz mit dem Bogen oder der Armbrust, ehe sie einen wittern und zum Angriff übergehen können.
Wolf
Da viele der natürlichen Beutetiere der Inseln den nimmersatten Kreaturen der Unterwelt zum Opfer gefallen sind, streifen Heerscharen hungriger Wölfe auf der Suche nach Fressen durch die Wälder. Einst an der Spitze der Nahrungskette, sind die Wölfe mittlerweile so ausgehungert, dass sie alles und jeden anfallen, worauf sie stoßen, selbst wenn es sich um deutlich überlegene Gegner handelt. Der Hunger hat die Tiere um den Verstand gebracht, und da die knochendürren Biester vornehmlich im Rudel jagen, ist nichts und niemand vor ihnen sicher.
So mancher siegreiche Recke, der nach hartem Kampf sein Opfer plündern wollte, wurde von plötzlich aus dem Unterholz auftauchenden Wölfen vertrieben und um seine wohlverdiente Beute gebracht. Das mag ärgerlich sein, ist aber allemal besser, als wegen ein Paar abgetragener Lederstiefel von einem großen, schwarzen Wolf angefallen und zerfleischt zu werden …
Seegeier
Seegeier sind auf den Faranga-Inseln kein seltener Anblick. Häufig sieht man sie auf Felsen kauern, wo sie mit ihren kalten, starren Augen auf ihr nächstes Mahl warten. Die Geier sind Aasfresser, was bedeutet, dass sie alles fressen, was tot am Boden liegt, auch wenn sie es nicht selbst erlegt haben. Verschiedentlich wird auch berichtet, dass sie sich an Kreaturen gütlich tun, die noch am Leben, aber zu geschwächt sind, um ihren gierig hackenden Schnäbeln zu entkommen. Im Allgemeinen sind Seegeier friedliche Geschöpfe.
Sie mögen es jedoch nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt, vor allem, wenn sie gerade fressen. Störenfriede, die sich an ihrem Futter vergreifen könnten, werden vertrieben, wobei die Geier eine ausgeprägte Hinterhältigkeit an den Tag legen, die schon so manchem unvorsichtigen Abenteurer zum Verhängnis wurde, der unversehens hinterrücks von einem dieser mächtigen Vögel angegriffen wurde, die zwar landgebunden sind, allerdings noch rudimentäre Flugfähigkeiten besitzen.
Skelette
Skelette sind untote Wesen, die aus Gründen, über die die Gelehrten seit Jahr und Tag streiten, nicht ins Reich der Toten eingekehrt sind, und obwohl Skelette zumeist auf Friedhöfen oder in alten Krypten auftauchen, zählen sie nicht direkt zu den Kreaturen der Unterwelt. Da es die Skelette bereits vor der dunklen Welle gab, vermuten manche, dass womöglich ein uralter Fluch auf ihnen liegt, der es ihnen verwehrt, ewigen Frieden zu finden, bis sie irgendwann irgendjemand oder irgendetwas von ihrem untoten Dasein erlöst.
Obwohl dereinst Menschen, haben Skelette ihre Vernunft zusammen mit ihrem Fleisch eingebüßt und wandeln als geistlose Schrecken umher, einzig von dem Wunsch angetrieben, alles Leben zu vernichten, dem sie begegnen. Skelette können mit gewöhnlichen Waffen bezwungen werden, wobei es am wirkungsvollsten ist, ihre morschen Knochen mit simpler, brachialer Gewalt und starken Hiebwaffen zu knacken. Geschosse indes richten hier nur wenig aus.
Donnerechsen
Donnerechsen sind die größten natürlichen Bewohner der Insel. Diese acht bis zehn Meter langen Tiere sind Pflanzenfresser und für gewöhnlich friedlich – zumindest, so lange man ihnen nicht zu nahe kommt, da sie ein ausgeprägtes Revierverhalten besitzen und mit brachialer Gewalt gegen jeden vorgehen, der ihnen in die Quere kommt.
Um Störenfriede zu vertreiben, schlagen sie in einer Drohgebärde mit ihrem mächtigen Schwanz auf den Boden, was ihnen ihren Namen eingebracht hat. Für gewöhnlich sind Donnerechsen bestrebt, ihre gewaltige Masse wenig bis überhaupt nicht zu bewegen, mit der Folge, dass in der dicken grauen Schicht von Vulkanascheablagerungen auf ihrem Rücken sogar Pflanzen sprießen können.
Wird eins dieser Ungetüme jedoch gereizt, greift es ohne zu zögern an und erweist sich dabei als überraschend schnell, was schon so manchem Unvorsichtigen zum Verhängnis wurde. Entsprechend sollte man sich lediglich mit Donnerechsen anlegen, wenn man die entsprechende Kampfkraft mitbringt.
Ghule
Ghule sind Kreaturen der Unterwelt, die sich bevorzugt in den alten Ruinen tummeln, mit denen sie auf seltsame Weise verbunden scheinen. Man sagt, einst waren sie Menschen – schlechte Menschen, die sich nach ihrem (häufig gewaltsamen) Tode äußerlich in die hässlichen Monster verwandelten, die sie zu Lebzeiten im Innern waren.
Ghule sind flink, stark, gefährlich und immer hungrig nach Fleisch; besonders das von Menschen lässt ihren Geifer fließen, und die Aussicht auf ein blutiges Festmahl versetzt Ghule in schiere Raserei.
Rottwurm
Rottwürmer sind Kreaturen der Unterwelt, die ihren Lebtag damit verbringen, sich auf der Suche nach Nahrung durch sumpfige Gefilde und Morast zu wühlen. Normalerweise trifft man sie nicht an der Oberfläche an.
Von den emporsteigenden Ruinen auf den Inseln jedoch ebenso aufgescheucht wie die Aschebestien, werden die Rottwürmer in jüngster Zeit allerdings auch immer öfter an der Oberfläche gesichtet, vornehmlich in der Nähe von Sümpfen und Marschen. Obzwar von Respekt einflößender Größe, sind Rottwürmer mangels eines Körperpanzers oder widerstandsfähiger Haut verhältnismäßig leicht zu bezwingen.
Oger
Im Gegensatz zu den lichtscheuen und blinden Aschebestien ziehen die Oger das Leben in der Oberwelt vor, wo sie vor allem in kargen, abgelegenen Gebirgsregionen zu finden sind. Die zwar mächtigen aber primitiven Waffen der Oger sind zu groß, als dass ein Mensch sie schwingen könnte, und meist beim ersten Hieb tödlich.
Oger sind mehr oder weniger vernunftbegabt; es gehen gar Gerüchte, dass einige die Sprache der Menschen beherrschen. Immer wieder gab es Versuche, diese muskelbepackten, tumben Riesen zu »zähmen« wie Nutzvieh, was zumeist in einem Blutbad endete. Manchmal jedoch gelingt es, und so stößt man auch heute noch vereinzelt auf Oger, die in menschlichen Siedlungen als Wachen fungieren oder zum Verrichten schwerer Arbeiten herangezogen werden. Ein anderer Weg, einen Oger an sich zu binden, ist die »Lebensschuld«, die einen Oger dazu verpflichtet, einem Menschen zu Diensten zu sein.
Aschebestie
Aschebestien verdanken ihren Namen ihrem aschegrauen Fell, wie auch dem Umstand, dass sie zumeist in den Höhlen und Felsnischen unweit von Vulkanen anzutreffen sind. Einst trieben sie die Lavaströme und hernieder prasselnden Felsbrocken eines Vulkanausbruch unter die Erde, wo sie für lange Jahre eingepfercht waren, isoliert von der Außenwelt. In der Folge wurden die Aschebestien wahnsinnig.
Ihre Aggressionen steigerten sich ins Unermessliche, und die ewige Nacht ringsum ließ sie ihr Augenlicht verlieren, sodass sie auf ihren ausgeprägten Geruchssinn angewiesen sind, um ihre Beute zu wittern und jene armen Seelen aufzuspüren, die das Pech haben, sich in ihre labyrinthischen Höhlen zu verirren, die sie normalerweise nicht verlassen. Als jedoch die Erde bebte und die Tempelruinen an die Oberfläche stiegen, wurden die Bestien aufgescheucht, und nun streifen sie auch durch die Wälder der Oberwelt.
Gnome
Seit vor vielen Jahren erstmals Menschen ihren Fuß auf die Faranga-Inseln setzten, sind die dort heimischen Gnome ebenso berühmt, wie berüchtigt. Gnome sind vernunftbegabte – wenn auch keinesfalls vernünftige – Wesen mit einer ausgeprägten Vorliebe für alles, das ihnen nicht gehört.
Wie die Raben stehlen sie alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Den Großteil des Krempels, der sich in ihren Behausungen bis zur Decke türmt, brauchen sie gar nicht, doch da man schließlich nie weiß, ob man ihn nicht eines schönen Tages vielleicht doch brauchen könnte, horten sie sorgsam alles, was ihnen in die Finger kommt, und ziehen ein ums andere Mal zu neuen Beutezügen aus. Um dabei möglichst viel mitgehen lassen zu können, hat ein gewöhnlicher Gnom ein rundes Dutzend kleinerer und größerer Taschen und Beutel umgeschnallt.
Features:
…
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| Produkt-Typ: | Spiel |
| Release-Datum: | 02.10.2009 |
| Systemvorrauss.: | - |
| Sprache Handbuch: | Deutsch |
| Sprache Gesprochenes: | Deutsch |
| Sprache Text: | Deutsch |
| System: | PC |
| Usk: | ab 12 Jahren |
| Genre: | - |
| Publisher: | Deep Silver |
| Studio: | - |
Pro:
-Glaubwürdige Welt..
-3 Gilden zur Auswahl
-K.I.
-Sprachausgabe
-Für Gothic Fans endlich ein würdiger Nachfolger
Kontra:
-die Grafisch wie von vor 3 Jahren wirkt
-Gildenwahl hat kaum auswirkungen auf die Story
-Kampsystem sehr rudimentär
Fazit:
Endlich bekommt Gothic 2 seinen würdigen Nachfolger!
Auch wenn bekannte Namen aus rechtlichen Gründen nicht mehr in Risen auftauchen so ist das Spiel das wahre Gothic 3!
Grafisch wirft das Spiel keinen vom Hocker aber die Welt ist sehr stimmig, lebendig und vorallem glaubwürdig!
Und da sind wir beim wichtigsten Punk!
Die Lebendige Welt
Keine anderes Rollenspiel schafft eine so passende und raue Welt zu simulieren wie die Spiele der Piranhas!
Jeder NPC hat seinen eigenen glaubwürdigen Tagesablauf, Gegner stürmen nicht wie bessesen auf ein zu sondern haben spezielle Droh und Angriffsmuster usw..
Die Art wie die kleinen Quest in die Hauptstory greifen find ich auch sehr gut!
In anderen Rollenspielen gibt es oft eine deutliche Trennung zwischen Hauptstory und Nebenquests, nicht so bei Risen!
Dort hat jede Quest kleine bis große Auswirkungen auf die Hauptstory!
Man folgt also immer dem großen Ziel und schweift niemals komplett von der Story ab.
Wer also Gothic mochte wird sich bei Risen sofort heimisch fühlen!
Pro:
- Grafik teils sehr schön...
- Freie große Welt
- Quests
- Gespräche
- Kampfsystem
- Monster
- Fertigkeiten
- Charaktersystem
- Fraktionen
- KEINE BUGS!!!!!
Kontra:
- ...aber auch teils ziemlich hässlich
- Kaum Handlung
- viele charaktere bleiben farblos
- öfters wirkt die Welt leer
- animationen
- teils sperring
- komfortmängel
- ...eben typisch gothic
Fazit:
Risen ist der große Bruder von Gothic! wer sich von pyranhia bytes ein neues innovatives Spiel erhofft, hofft falsch. Die jungs machen genau das was sie bisher immer gemacht haben nämlich gothic nachbauen. eine schön gebaute offene organische welt ohne fehler(!!!!!!), mit tollen quests netten monstern und einem durchdachten characktersystem sowie besserem kampfsystem als noch in gothic, aber auch mit den gleichen schwächen wie zb. der kaum vorhandenen handlung, den charakteren im spiel die bis auf den held selbst eigentlich unwichtig sind da sie keine rolle spielen in der handlung und auch entscheidungen nehmen keinen einfluss außerdem mit der typischen sperrigkeit die auch schon gothic hatte. Risen ist ein typisches Gothic das maerkt man ihm an allen ecken und enden an. es ist ein typisch deutsches gutes rollenspiel das Gothicfans lieben werden und für alle anderen lohnt sich der blick auch denn auch wenn das spiel alttbacken wirkt in seiner ganzen mechanik, darf man es keines falls als "billigen gothic abklatsch" abtun, man merkt dem spiel zwar (wie schon erwähnt) an allen ecken und enden an dases eigentlich gothic in einer anderen welt ist aber die jungs haben mit diesem Spiel gezeigt was sie können und das gothic 3 debakel definitiv wieder wett gemacht! und das sollte belohnt werden!
Pro:
-Schöne atmosphärische Grafik
-Inselfeeling kommt auf
-Große Handlungsfreiheit
-Übersichtliches Inventar
-Gute Charakterindividualisierung
-Stimmige Quests
-Gute KI in Kämpfen(blocken schlagen Finten usw)
-Schöne Story
Kontra:
- ....die etwas veraltet wirkt und ein paar Schwächen zeigt.
-
-Steife Charakteranimationen
-
-KI meist inkonsequent(Betreten der Häuser usw)
Fazit:
Risen ist das neue Rpg von den Gothic Machern. Gothic 3 floppte ja wegen der vielen Bugs und der spielerischen schwächen. Nun ist die Frage kann Risen überzeugen?
Man beginnt wieder mal als der namenlose Held der sich an nichts erinnern kann und wird sofort ins Geschehen geworfen denn der erste Kampf lässt nicht lange auf sich warten.
Anfangs ist der Schwierigkeitsgrad einfach und man hat auch kaum Probleme allerdings steigert er sich und das Spiel wird zunehmend fordernder.
Spielmechanisch funktioniert alles wie es soll. Der Charakter tut das was man will, das Kampfsystem funktioniert gut und bugs findet man gar keine oder sehr selten.
Die Quests sind ausführlich erklärt und zur Hilfe kann man wichtige Orte und Personen auf der Questkarte markieren lassen.
Umfangstechnisch scheint das Spiel sehr klein. Die Insel ist nicht sehr groß und man fragt sich ernsthaft ob es reicht um sich langweirig mit dem Spiel zu beschäftigen. Aber das erklärt sich nach den ersten Spielstunden von selbst, dass man genug Zeit in diesem Spiel verbringen kann. Denn man hat eine unbegrenzte Handlungsfreiheit. Die Hauptstory soll laut PB 30 std Umfang bieten aber man kann sich frei auf der Insel bewegen und das tun was man will. Ob man nun einfach nur alles erkundet, sich einer der beiden Fraktionen anschließt oder nu Monster tötet irgendwie macht alles über einen langen Zeitraum hinweg spaß.
Grafisch kann das Spiel keineswegs mit aktuellen Toptiteln mithalten, denn die Charaktere haben kaum oder nur sehr steife Aktionen, keine Mimik und die Texturen im allgemeinen sind teilweise sehr schwammig. Dennoch Hat die Grafik ihren ganz eigenen charm und passt perfekt zu Risen.
Zur Charakterentwicklung und zum Inventar muss ich sagen dass mir beides sehr gut gefallen hat. Alles ist übersichtlich und man kann seinen Charakter ganz nach belieben entwickeln. Selbst einem Magier ist es aufgrund seiner Klasse nicht verboten viel Stärke zu haben uswusw.
Fazit: Risen merk man einfach an dass es von den Gothic Machern kommt.
Wer Gothic einmal gespielt hat wird sich sofort daheim fühlen in der schönen und einzigartigen Welt von Risen. Vielen mag es ein Dorn im Auge sein, dass man das Aussehen vom Charakter nicht verändern kann. Dies muss auch nicht sein, denn es stört einfach nicht. Man akzeptiert es und spielt einfach. Und mir persönlich ist ein vorgefertigter Charakter der wenigstens mal sprechen kann eine Willkommene Abwechslung zu den stummen Protagonisten anderer Spiele.
Risen setzt auf die Stärken von Gothic und deshalb ist es auch kein Megahit geworden, da einfach nichts neues vorhanden ist. Dennoch macht Risen viel spaß und ich empfehle jedem der Rollenspiele mag Risen einmal anzuspielen und sich selbst ein Bild zu machen, denn trotz alten Laiern hat es irgendetwas faszinierendes an sich weshalb man es immer wieder spielen möchte.
Pro:
- Held kann klettern
- kaum bis wenig Bugs
- Südsee Klima , Wulkaninsel , Sungel alte Ruhinen mit einen hauch Karibik bis Spanien
- inderekter Gastauftritt von Gothic 1 - 3 NPC zb Leuchturmwerter Jack oder NPC namens Marvin
- bessere ladevorgänge bzw nicht mehr so Rechenleistungsgefräsig wie Gothic 3
- mit Sprachausgabe ( nicht alle Games haben heutzutage Sprachausgabe )
- gelegentlich Schatztruhen zum Ausgraben bzw Wände zum einschlagen
- keine Online regestrierung , kein Game key zum aktiviren , keine rot tools usw
- passende Game Musik
- vielseitiges Menüs ( nicht alle Games geben den benutzer die Freiheit im Menü die spielegrafik individuel zu verunstellen
- bedürftiger Tagesablauf der NPC
- ( immer noch besser als nichts aber noch lange nicht so gut wie Gothic 1 bis 3
- interesante Hauptstory ( bzw es gibt schlimeres
- 2 Game Videos ( Game Intro / Game Autro ) bei gothic 3 gab es nur Intro
- bei der PC standart version gab es ne Saundtreck CD
Kontra:
- kaum Rüstungen ( Kleidung )
-
- Held kann nicht schwimmen
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- wenig Objekte zum interagieren
-
- viele schluchten und Klippen
-
- Klauen , töten ohne Konseqwenzen
-
- Die letzen 2 Kapitel wirken so unfertig hingekotzt bzw künstlich in die länge gezogen
-
- einseitiges Klima ( alles viel zu Grün und lehr )
-
- zu wenig Strände ( bzw Karibik , Piraten , Inka , atmosphäre
-
- die Welt wirkt viel lehrer und weniger deteilgetreu als Gothic 1 - 3
-
- wenig zu endecken bzw wenig NPC auserhalb der Stadt
-
- viel einseitige Handlungsverlauf der Quesets !
- ( nicht wie bei Gothic wo es viele lösungen für ein Problem gab )
-
- kaum wirkliche entscheidungs vielfahlt
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- Held wirkt wie ein Arogantes Ars..loch
-
- zu viele Teleporterruhnen und vor allem ungünstig beschrieben
-
- das Spiel würgt so als ob es vorwiegend für Xbox 360 Konzeptiert wurde
-
- Schatztruhen sind nicht makiert ob sie lehr oder foll sind ebenso das Schloßknacken geht nur nach links oder rechts
Fazit:
wenig Bugs bedeutet wenig Spiel !
Risen ist nicht gut und nicht schlecht
Gothic 2 Add on so wie Gothic 3 ( nach dem letzen Patch )
ist immer noch besser als Risen
aber Risen ist immer noch besser als nichts
das gefühl Risen ein 2tes mal durchzuspielen hält sich durchaus im grenzen
momentan gibts zwar nichts was Risen das Wasser reichen kann
wen man von RPGs nicht genug kriegen kann und vorallem wert auf eine
"offene freie Spielewelt" legt ist Risen durchaus wert gespielt zu werden
Pro:
- Gothic-Feeling
- gelungener Soundtrack
- gutes Skillsystem
- tolle Atmosphäre (Kapitel 1&2)
- gute deutsche Sprecher
- Erkunden der freien Welt macht Spaß
- Dialoge sind teilweise sehr amüsant und frech
- keine gravierenden Bugs (paar Clippingfehler und vereinzelt in Objekten festecken)
Kontra:
- Zu wenig Innovation um sich von alten Gothic-Teilen abzusetzen
-
- Nahkampfsystem etwas öde, Paraden sind nur schwer machbar
-
- Kämpfe gegen Gruppen von Gegnern hakelig und teilweise frustrierend (Quicksave ist dein Freund!)
-
- Atmosphäre und Spielspaß sinken ab Kapitel 3 rapide ab
-
- bescheidene Grafik für heutige Verhältnisse
-
- ebenfalls bescheidene Animationen der Figuren
-
- wenig Rüstungsitems (fast nur über Fraktionsfortschritt)
-
- Schlösser knacken wird nach ca. 50 Truhen einfach nur nervig
Fazit:
Ein zweischneidiges Schwert
Wie schon oft geschrieben wurde: Wer die Gothic Spiele mochte, der wird auch Risen mögen. Man fühlt sich direkt heimisch wenn man an der Küste angespült wird und in die Rolle des namenlosen Helden schlüpft.
Die Grafik ist eher bescheiden, das gilt auf dem PC und noch viel mehr auf der Xbox 360. Der Piranha Bytes typische Grafikstil ist klar wieder zu erkennen. Dennoch ist die Atmosphäre gerade am Anfang des Spiels sehr dicht und man kann sich über jedes erkundete Fleckchen Land freuen. Überall warten kleine Schätze auf einen gefunden zu werden.
Das Skillsystem unterstützt einen auf dem Abenteuer indem man, per Trainer, Punkte auf seine Primärattribute Stärke, Geschicklichkeit und Magie verteilt. Hier sollte man sich vorher klar darüber sein, welchen Weg man einschlagen möchte, da eine Kombination nur wenig Sinn ergibt und die Lernpunkte mit Bedacht eingesetzt werden sollten um gegen Ende des Spiels eine Chance haben zu können. Zudem gibt es Skills für die Waffen (Schwert, Axt, Bogen und Armbrust), sowie für Magie (Feuer, Eis, Magische Geschosse). Daneben gibt es noch allerlei nützliche und nicht zu vernachlässigende Talente wie Schlösser knacken, Alchemie, Schmieden usw.
Auf dem Weg vom schwachen Schiffsbrüchigen zum Retter der Insel erlebt man viele interessante Quests die aber ab der Mitte des Spiels immer weniger werden und auch linearer.
Mir persönlich haben die ersten beiden Kapitel sehr viel Spaß gemacht und mich in Gothic-Nostalgie schwelgen lassen. Ab dem 3. Kapitel wird das Spiel von der Story, Atmosphäre und den Quests leider etwas schwächer und das Finale kann nicht überzeugen. Alles in allem aber dennoch ein Tipp für alle Gothic-Freunde, denn die ersten zwei Kapitel sind auch die längsten und machen genug Spaß um einen Kauf zu rechtfertigen.
Einfach nur klasse. Hät mir zuerst gedacht das dieses Spiel nicht so der Bringer sein wird aber ich muss sagen es lohnt sich wirklich es zu spielen
Pro:
-gute Grafik
-gute Story
-besseres Fähigkeiten System, z.b bei jedem Schwertkampf Level, bekommt man eine neue Fähigkeit, wie Konter eines gegnerischen Angriffs
-Questkarte die einem bei manchen Quests zeigt wo man hin muss
Kontra:
- nach langer Spielzeit wird der Arbeitsspeicherverbraucht höher bei 2gb arbeitsspeicher kann es zu laggs kommen und es kann zu abstürzen kommen(ist jedenfalls bei mir so) muss ja nicht bei jedem Vorkommen
-
-ist mehr ein Gothic als ein neues Rollenspiel
-
-Welt könnte größer sein
Fazit:
Mit Risen dürfte Piranha Bytes ihren Ruf gerettet haben. Man strandet auf einer Insel und kann dort sich für eine der drei Seiten (Bandit,Ordenkrieger,Magier) entscheiden ähnlich wie bei Gothic 2. Das Kampfsystem wurde etwas geändert. Zu Bugs kann ich nichts sagen da ich noch keine hatte, selbst in Kapitel 2 nicht.Götter haben die Welt verlassen,Titanen sind die neue Bedrohung, Überall sind Ruinen aus dem Boden gekommen alle suchen nach Gold. Für Gothic Fans ist Risen ein Muss.
Pro:
- vernünftige Story
- wenig Bugs
- Gothic-Feeling
- gute Sprecher
- altesmodisches, aber trotzdem gelungenes Kampfsystem
- sehr dichte Vegetation
- recht schlau agierende Gegner
- sogar Tiere anfangs ziemlich Herausforderung
- drei verschiedene Fraktionen, denen man beitreten kann
- Gold als "Bremse" beim Ausbau der Fertigkeiten am Anfang, was das Spiel erschwert und recht gut ausballanciert ist
- Story bleibt interessant
- keine Monotonie an den einzelnen Orten der Story entsteht, wie das Sammeln von Rufpunkten in jeder Stadt in Gothic 3
Kontra:
- der Held läuft seltsam und langsam
-
- lange Laufwege anfangs, oft nur für Hol- und Bringe-Quests
-
- Held kann nicht schwimmen
-
- Erdbeben nur Zierde ohne Auswirkung
-
- etwas veraltete Grafik
Fazit:
Bei dem Spiel "Risen" wird nach dem Debakel von "Gothic 3" weniger auf eine große Map mit verschiedenen Klimazonen Wert gelegt, als dem Aufbau einer stark an "Gotic 2: Die Nacht des Raben" erinnernden Atmosphäre. "Risen" wirkt sehr viel ausgefeilter, die NPC agieren klüger und die Vegetation wirkt dichter als in Gothic 3. Es gibt kaum Bugs und die wenigen vorhandenen behindern nicht das Beenden von Quests. Das Kampfsystem ist zwar kein komplett neues, doch finde ich ein in das Spiel passendes und durch Effekte wie aufwirbelnde Erde oder Keuchen des Helden werden fast alle Kämpfe spannend, was ebenfalls durch die schlau agierenden Gegner unterstützt wird. Diese reagieren auf die Angriffe des Helden mit Ausweichen oder Kontern, was Klickorgien verhindert. Ein Störfaktor im Spiel ist jedoch die Art des Helden zu laufen, was ohne Spruchrolle nervenaufreibend langsam ist und so selbst kurze Strecken als Ewigkeit zu laufen vorkommen lässt. Auch kann der Held nicht schwimmen. Die Grafik des Spiels ist zwar etwas veraltet, was echte Rollenspiel Spieler jedoch nicht zu sehr stören dürfte, doch die Vegetation ist sehr dicht und es sind riesige Mengen an Gegnern vorhanden.
Fazit: Gothic-Fans und Rollenspiel-Fans der älteren Schule können beim Kauf von "Risen" keinen Fehler begehen. Hier wurde in Gothic-Manier ein tolles Spiel designed, dass trotz kleiner Schwächen lang anhaltenden und reichen Spielspaß bietet.
Pro:
-keine bugs und keine abstürze
-kampfsystem
-ironische dialoge
-macht einfach spaß zuspielen
Kontra:
-ende ist langweilig
-zu kurz
-graphik
Pro:
- Gothic-Feeling
- Nette Optik...
- Guter Soundtrack...
- Deutsche Synchro
- Dynamischeres Kampfsystem
- Einige Nebenaufgaben
Kontra:
- Mittelmäßige Spieldauer
-... mit Makeln
-... wiederholt sich
- Dürftige Charaktermodelle
Fazit:
Risen - es ist das Gothic 3, dass wohl viele erwartet hätten. Doch vieles kam anders, und so nennt sich das ganze nun Risen, entwickelt von Piranha Bytes, ohne den Publisher JoWood. Die beiden Firmen hatten sich ja bekanntlich nach Gothic 3 zerstritten und getrennt.
Zu Risen: würde auf der Verpackung nichts anderes stehen, es könnte glatt als Gothic durchgehen, denn im Grunde ist es eins: Die Bewegungen, die Dialoge, die Anzeigen - alles sieht aus als wäre es der direkte Nachfolger von Gothic 2. Dass an dieser Stelle viele von veraltetem Inhalt sprechen, kann ich als Fan nicht nachvollziehen. Denn genau das ist es, was ich nach dem verpatzten Gothic 3 doch immer wollte. Ein raues, deutsches Rollenspiel.
Nicht nur der Name des Spiels, auch der Schauplatz und freilich der Held haben sich geändert: angesiedelt ist Risen auf einer tropisch anmutenden Vulkaninsel. Der Protagonist trägt keinen Bart und lange Haare mehr, wirkt aber durchaus sympathisch - ich könnte mir noch weitere Teile vorstellen.
Das etwas starre Gothic-Kampfsystem wurde aufgebessert, und so empfinde ich die Kämpfe angenehm und dynamisch. Die Musik ist stimmig, jedoch etwas abwechslungsarm. Die Optik ist gut, könnte jedoch besser sein: etwas weiter entfernte Vegetation wird schnell unscharf und matschig und trübt ein wenig das Spielbild, auch die Charaktermodelle wiederholen sich häufig und könnten ausführlicher gestaltet sein.
Wie auch in Gothic gibt es verschiedene Fraktionen, traditionell sind es 3.
Allerdings sind die Auswirkungen auf die Fraktionswahl etwas dürftig - das Ende bleibt ohnehin gleich, doch zwei bestimmte "Fraktionen" sind im Grunde nur eine und haben exakt dasselbe Ziel, nur die Fähigkeiten die der Spieler erhält unterscheiden sich. Etwas mehr Abwechslung wäre hier auf jeden Fall drin gewesen.
Außerdem ist das Balancing Nahkämpfer/Magier etwas unausgeglichen. Während Magier im späteren Spielverlauf mit Runen und mächtigen Zaubern um sich wüten, verzweifelt man mit Schwert und Schild nicht selten gegen relativ viele Gegner und muss anstatt der Runen mühsam Spruchrollen erstellen, die beim Benutzen verbraucht werden. Nicht gravierend, aber teils nervig.
Die Spieldauer ist ok, könnte aber länger sein. Die deutsche Synchronisation ist gewohnt gut, es gibt viele Dialoge und auch Aufgaben zu erledigen, außerdem gibt es ein Erfolgssystem. Waffen und Rüstungen sehen gut aus, das erkunden der Insel bereitet auch reichlich Spaß.
Zusammenfassend ist Risen ein würdiger "Nachfolger" von Gothic 2, der das Gothic-Feeling auch wieder aufkeimen lässt - trotzdem wäre noch Platz nach oben gewesen, hätte man vielleicht noch ein wenig nachgebessert - denn der erwartete Überflieger ist Risen leider auch nicht geworden.
Für Gothic-Fans Pflicht, für alle anderen definitiv einen Blick wert!
Pro:
- schöne Welt
- interessante Quests
- Das ganze Spiel wirkt glaubhaft
- schwere Existenz des Chars
- Spiel macht gute Stimmung
- Sehr wenig webliche NPC's
Kontra:
- Es gibt nur einen männlichen Protagonisten, keine Auswahl zwischen Frau und Mann
Fazit:
Risen ist ein Hammer Spiel! Wer Rollenspiele mag, sollte es auf jeden Fall spielen.
Pro:
- das gute alte Schlag- und Schild-Kampfsystem + verschiedene Spezialbewegungen
- stimmige Grafik, sehr schöne Landschaften, die einen oft verweilen und bewundern lassen
- klasse, oft derbe Dialoge
- lebendige, sehr abwechslungsreiche Spielwelt
- atmosphärischer Ohrenschmaus der Geräusche ebenso wie musikalisch
- reichlich Quests
- macht immer wieder Lust, weiterzuspielen
Kontra:
- Gothic-Typische Charakteranimationen der Menschen (leicht hölzern)
Fazit:
Seit Gothic 2 hat mich kein Rollenspiel mehr so in seinen Bann gezogen wie Risen. Sehr zu empfehlen. Von mir ein klarer Kauftipp.
Pro:
- das alte Gothic-Feeling kommt ab und zu wieder auf
- Musik von Kai Rosenkranz ist wieder mal top
Kontra:
- nur 5 oder 6 Charaktermodelle
- jeder dritte NPCs sieht gleich aus
- veraltete Technik, die trotzdem recht hardwarehungrig ist
- unrundes Kampfsystem..
- ..bei dem Taktik schwer wird, weil man viele Tierattacken nicht blocken kann
- schlechtes Balancing, speziell Magier
- Replay-Value begrenzt, weil die Entscheidungsquests genau die gleichen sind.
Fazit:
Nach dem G3-Debakel war den PBs wohl alles zu heiss, was über ihren soliden Erfolg der 2 ersten Gothic-Teile hinausging. Dies ist gut und schlecht.
In Risen ist an jeder Stelle Gothic zu sehen, angefangen vom Lernpunkte-System bis hin zu dem Eindruck eine leicht aufgemöbelte G2-Engine bekommen zu haben.
Leider haben sich aber die alten Tugenden nicht völlig durchgesetzt. Das Balancing des Magiers z.B. ist völlig misraten, so das man sich die ersten 10 Stunden nur widerwillig und mit viel Frust durch Kämpfe quält. Die Charaktermodelle tauchen an jeder Ecke neu auf, und z.B. jeder Schmied sieht gleich aus. Auch Gesichter wiederholen sich ständig, und es gibt nur ein Frauenmodell, an dem ab und zu die Haarfarbe geändert wurde. Diese NPCs differieren nur ab und zu durch die Haarfarbe, oft nichtmal das. Auch die Stimmen wiederholen sich. Es gibt nur eine Handvoll Sprecher, die ihre Arbeit aber gut machen.
Das alles würde weniger auffalen, wenn die Charaktere/NPCS eine erinnerungswerte Tiefe hätten, wie in den ersten 2 Gothic-Spielen. Leider ist auch hier diese Latte nicht annähernd erreicht worden. Keiner der NPCs ist auch nur annähernd so erinnerungswert wie Diego, Lorn, Lee usw.
Meistens sind es vergessbare Leute mit denen man 2 mal gesprochen hat.
Gut gelungen sind aber wieder die Quests. Es gibt wenige Hol mir dies oder töte das-Quests. Von Detektivarbeit bis hin zu "Überzeugungsaufträgen" ist alles vorhanden, und so macht die Questerei schon Spass.
Leider scheitert Risen aber an der hohen Messlatte von damals. Der Kampf ist besser als in G3, ist aber noch nicht auf dem Stand von G1/G2 wo ein gutes "Mittendrin"-Gefühl und das Empfinden den Kampf komplett kontrollieren zu können enthalten war.
In Risen kann man z.B. Tierangriffe teilweise nicht blocken, und so wird jeder Kampf gegen Wölfe, Stachelratten usw. zu einem Glückspiel, in der Hoffnung das man genug HPs und Rüstung anhat um die Gegner zu bezwingen. Viele Tiere springen auch wie von der Tarantel gebissen seitlich um einen rum, so das man garnicht weiss, wie einem geschieht. Realistisch ist das nicht.
Auch halten sich die Monster arg in Grenzen. Viele Modelle werden auch hier wiederverwertet, z.B. die Grabmotte und der Krallenkäfer sind völlig identische Modelle bis auf die Colorierung.
Alles an Risen macht den Eindruck als wäre es schnell zusammengezimmert, nicht zuende entwickelt, und oft auch nicht zuende gedacht. Für ein Spiel aus 2009 ist das mittelmässige kopieren alter Tugenden und eine schwache Engine einfach zuwenig um sich im internationalen RPG-Markt behaupten zu können.
Ich habe nach etwa 20 Stunden aufgehört zu spielen, weil mir weder die Char-Entwicklung, noch der Kampf, noch die Quests genug Spass machen, um weiterzuspielen. Dafür nervt mich das schlechte Balancing, der durchschnittliche Kampf, die vergessbaren NPCs und der Mangel an polish an allen Ecken und Enden doch zusehr.
Meiner Meinung ein solides, aber weit überschätztes Spiel, das diesen Trubel nicht verdient.
Pro:
-ansehnliche grafik, mit teilweise wunderschönen landschaftsbildern
-moderate hardware-anforderungen
-hoher entdeckungsdrang
-raue gothic-atmosphäre
-eingängige steuerung
-schöner soundtrack
Kontra:
-grobes design bei den npc's, besonders weibliche npc's sehen hässlich aus
-
-teilweise langweilige quests
-
-mitunter recht schwer
-
-nur drei magiearten
-
-bisweilen unverständliches verhalten der npc's (zB beim diebstahl)
Fazit:
Risen ist wie Gothic: Fans der Serie werden auch mit Risen ihren Spaß haben. Alle Anderen, die sich noch nie wirklich für Gothic begeistern konnten, wird auch Risen nicht wirklich überzeugen.
Pro:
- Toller Einstieg
- Wunderschöne Grafik
- echte Karriere und Ausbildung je nach Entscheidung
- viele Geheimnisse in der Welt
- Keine Ladezeiten
Kontra:
- Wenig Waffen und Rüstungen
- nur 3 Städte
- Kampfsystem wirkt überholt
- sehr schlechtes Balancing im Endgame
- überzogener Schwierigkeitsgrad
- Spielfigur in keiner Weise persönlich anpassbar
- Animationen
Fazit:
RISEN - Man kann es nicht lieben oder hassen ...
Zuerst etwas zu meiner Vorgeschichte:
Ich habe weder Gothic 1 noch 2 gespielt. Eingestiegen bin ich mit Gothic 3, habe das allerdings Bug-bedingt auch nur ca. 10 Stunden asgehalten.
Nun aber nach zig positiven Reaktionen der Spielergemeinde RISEN (sprich: Rissn).
Das Spiel beginnt toll: Ein wunderschöner Strand, eine Dschungelkulisse vergleichbar mit Crysis und ein Intuitives Kampfsystem. Es ist nicht leicht, aber man kann mit regelmäßigen Nutzen der F8 (Schnellspeichern) und F9 (Schnellladen) einigermaßen rasch vorwärtskommen.
Die folgenden Stunden machen Spass. Man fragt sich zwar, ob die gefühlten 50 Quests in der einzigen (!) Stadt nicht zuviel sind, aber durch die derben Dialoge und Questgeschichten bringt man auch das hinter sich.
Richtig spannend wird es sobald es um eine Richtungsentscheidung geht:
Schurken oder Inquisition. Was soviel heißt wie Schwert-/Axtkämpfer, Stab-Magier-Mix oder reinrassiger Magier. Ich habe mich für die Stab-Magie Kombi entschieden.
Die Folge meiner Entscheidung war eine Ausbildung in der Vulkanfestung, nebst einiger Quests in selbiger. So ein intensives Training auf die einzelnen Aspekte des Inquisitionsmitglieds habe ich bisher selten in einem Spiel erlebt, vorbildlich!
Mit dem Rang eines fertigen Ordenskriegers habe ich damit auch ca. die Hälfte der Spielzeit abgeschlossen, die gute Hälfte.
Ab jetzt wirds frustig. Der Schwierigkeitsgrad der Gegner steigt EXTREM an. Mehr oder weniger quälend spiele ich mich, mit einem ständigen Gefühl die falsche Entscheidung der 3 möglichen getroffen zu haben, durch den 3. Akt.
Aktuell bin ich mit einer Spielzeit von annähernd 32 Stunden im Vulkan. Gegen die Echsengegner habe ich so gut wie keine Chance, selbst wenn es nur ein einzelner ist. Ungünstigerweise sinds dann doch öfter mehr als einer. Was ich jetzt tun müßte wäre folgendes:
Auf die Weltkarte und solange Gegner töten bis ich Level aufsteige und an Stärke gewinne. Aber das will ich nicht! Zusätzliche Nebenquests gibt es für mich auch nicht mehr. Bisher ging es angenehm flott durch die Story und jetzt müßte ich stundenlang "grinden"? Nein danke.
Kurz: Ich finde es im Endspiel einfach unfassbar schlecht balanciert. Ich habe keine Lust mehr zu spielen, würde aber doch gerne das Ende erfahren. Somit muss ich wohl auf Cheats zurückgreifen ... extrem enttäuschend.
Positiv gesehen hatte ich über 25 Stunden viel Spass, aber das es so umschlägt hätte ich nicht erwartet, schade!
Pro:
- gelungenes Charakteraufbausystem
- guter Sound
- großer Umfang,...
- viele Sidquests zu Beginn des Spiels,...
- Verbessertes Kampfsystem
- übersichtliches Inventar
- hübsch designte Spielewelt
- gute Dialoge
Kontra:
- veraltete Grafik
- wenige Waffen und Rüstungen
-... trotz nur einer einzigen Stadt
-... wenige zum Ende
- misslungene Mainquest
- Mimik und Gestik von vorgestern
Fazit:
Ich habe, ehrlich gesagt, nicht geglaubt, dass es Piranha Bytes gelingen würde, ein Spiel zum Verkaufsstart bugfrei auf den Markt zu bringen. Aber siehe da, Risen hat sich fast über das ganze Spiel hinweg keine Fehler erlaubt. Ein Desaster wie bei Gothic 3 bleibt also aus, aber was hat Risen eigentlich inhaltlich zu bieten?
Das Spiel startet man an einem Strand als Schiffbrüchiger auf der Insel Faranga (Name wird im Spiel nicht erwähnt). Der namenlose Held, wer hätte das gedacht, findet mit Sara einen ziemlich überflüssigen Tutorialcharakter, diese verweilt glücklicherweise nur kurz im Spiel. Ein Bandit am Wegesrand klärt einem zu Beginn des Spiels über die Situatuion der Insel auf: Als Ruinen plötzlich überall aus dem Boden schossen, kam die Inquistion auf die Insel (Gründe werden im Laufe des Spiels geklärt) und vertrieb damit die Banditen aus der Hafenstadt, die nunmehr verfeindete Parteien waren.
Euer Held kann sich, wie schon in Gothic, einer der Parteien anschließen. Das Banidtenlager ist zwar toll gestaltet und wird stimmig präsentiert, aber die Quests können einfach nicht immer überzeugen. Viele unlogische, unglaubwürdige und unspektakuläre Quests müssen gelöst werden. Viel mehr Kreativität beweist das Team da in der Vulkanfestung und in der Hafenstadt. Die Vulkanfestung, Stützpunkt der Inquisition und der Magier, hat eine tolle Queststruktur. Man löst beispielsweise einen gut inzenierten Mord, erforscht die geheime Bibliothek und löst die Prüfungen der Magier. Das ist abwechslungsreich und spannend. In der Hafenstadt kämpfen Inquisition und Banditen um die Vorherschaft. Es gibt Unmengen an Quests, Geheimnisen und NPCs. Auch die Ebenen und Wälder sind schön gestaltet und laden zum Erkunden ein. Leider gibt es dort nur wenige Charaktere, was zwar mit durch die Story erklärt wird, aber trotzdem schade ist.
Die Mainquest ist öde, unspektakulär und ohne besondere Story, ähnlich wie in Gothic 3, nur länger. Sie kann einfach nicht überzeugen und so konzentriert man sich eher auf die Sidequests. Aber auch hier gibt es ein großes Problem: Es kommen einfach keine neuen mehr hinzu. War man einmal in der Hafenstadt, kehrt man nur noch selten zurück, weil es einfach nichts mehr Neues gibt. Dazu sind die Dungeons langweilig aufgebaut und die Rätsel sind ein Witz.
Das Kampfsystem wurde mitsamt Steuerung gründlich verbessert und fühlt sich gut an. Es gibt 5 verschiedene Waffensorten und mehrere Möglichkeiten der Magie. Die Grafik ist zwar etwas veraltet, wirkt aber trotzdem stimmig und läuft flüssig.
Risen wirkt insgesamt fast schon wie ein abgespecktes Gothic 2. In vielen Dingen ist Risen einen Tick schlechter als Gothic und trotzdem gut(Atmosphäre, Quests, NPCs). Auch wenn es manche Sachen besser macht, wie das Kampfsystem, wird die Klasse alter Gothic Spiele nicht ereicht.
Trotzdem: Risen ist stimmig, umfangreich und derb. Ein gelungenes Rollenspiel, mit dem jeder Gothic-Fan zufrieden sein sollte.
Pro:
-Gute Quest...
-Kaum Bugs
-Recht gute Grafik
-Schöne Story
-Gutes Gilden System
-Lebendige Welt
-"Diebesleben" ist möglich
Kontra:
-...wenn auch viele hol-bring ques
Fazit:
Risen ist wohl der ehrenwehrte Nachfolger von Gothic 2 den in vielem ähnelt er diesem was ich auch gut finde da ich Gothic 2 einfach nur geil fande.Was ich sehr schön finde ist das man wieder über Häuser latschen kann und das man wenn man sich clever anstellt die komplette Stadt ausräumen kann. Das Kampfsystem wurde verbessert und auch die Gegner angepasst so dass es keine "Super-Wildschweine" mehr gibt.
Pro:
- hübsche Graik . . .
- wunderschön vollgepackte Welt
- rauhe Charaktere
- glaubwürdig
- genialer Soundtrack
- gutes Kampfsystem
- sehr gute Sprecher
- das gute alte Lernpunktesystem (es wird nicht jeder mögen zumal . . .)
- Gold ist bis zum Anfang des 4. Kapitels tatsächlich etwas Wert!
Kontra:
- . . . wenn auch technisch veraltet
- die "Frauen" sind ein schlechter Witz
- mäßige Story
- herausgezögertes Finale
- mangelnde Nutzung des Dungeonlastigen Themas
Fazit:
Wie viele vorbereits erwähnt haben ist Risen eigentlich nur ein Gothic II in neuem Gewand. Dabei hat Piranha Bytes aber ganze Arbeit geleistet! Technisch hinkt das Spiel zwar mittlerweile hinterher, aber dieEntwickler haben aus dem was sie hatten verdammt viel rausgeholt. Im Klartext heißt das, dass man sich auf eine detaillierte und liebevoll gestaltete Welt freuen darf. Außerdem gibt es viele wunderschöne landschaftliche Kleinode. Abgesehen von Tempeln und Höhlen gibt es einsame Gräber oder auch Teiche und Tümpel.
Ein besonders hübsches Grab findet ihr etwas nordöstlich der Hafenstadt. Wenn ihr selbige durchs Haupttor verlasst und dann nach Norden der Straße folgt findet ihr eine Brücke. Folgt ihr dem Weg dahinter trefft ihr auf eine Gnomhöhle. Am Ende is ein Abhang, wenn ihr den überquert kommt ihr zum Grab. Besonders beeindruckend is das grüne "Tor", erst recht gegen Mittag, wenn die Sonne hindurchscheint!
Und wieder bin ich abgedriftet! Risen bietet viele solcher Anblicke, oftmals bekommt man besonders imposante Eindrücke wenn man eine bestimmte Tageszeit oder ein spezielles Wetter abpasst.
Abgesehen davon ist die Story von Risen erstaunlich packend. Von Gothic erwarte ich eigentlich keine herausragende Story, doch die Storywriter haben im Großen und Ganzen gute Arbeit geleistet. Allerdings bin ich auch sehr milde. Schon wenn ihr ein Gothic II Niveau erwartet, werdet ihr wahrscheinlich enttäuscht, zumal das Ende fast künstlich hinausgezögert wird.
Obwohl Risen deutlich im Schatten von Gothic II steht, kann es in einem Aspekt daraus hervortreten: Das Kampfsystem!
Hat man sich ersteinmal daraufeingelassen werden die Kämpfe richig spannend.
Asuweichen, parieren, Kombo schlagen, kontern und vieles mehr ist möglich wenn man sich ein wenig konzentriert und den Waffenskill hochpusht.
Schade ist nur, dass zum einen Fernkämpfer eher Langeweile verspüren werden (insbesondere Magier, da die so ziemlich jeden Gegner umpusten), als auch dass so ziemlich jede Klasse gegen Ende des Spiels immer einfacher wird. Das verhindert war, dass man das Gefühl bekommt schwächer, anstatt stärker zu werden, allerdings ist es alles andere als amüsant eine Aschebestie mit 3 Hieben auf "Schwer" zu plätten und nichteinmal einen Kratzer zu bekommen. Da bringen ledigich feindliche Fernkämpfer noch etwas Würze.
Alles in Allem überzeugt Risen jedoch auf ganzer Linier, nicht nur Gothic-Fans werden ihren Spaß daran haben. Innovationen sucht man jedoch vergebens.
Pro:
- Atmosphäre
- Sprache/ Dialoge
- Gestaltung der Welt
- Freiheit
Kontra:
-viele kleine Schönheitsfehler
-Spielwelt zu klein
-Grafik wirkt etwas angestaubt
-gegen Ende versucht man nur noch fertig zu werden
Fazit:
Piranha Bytes? Da war doch was... Die haben doch mal so ein Spiel erschaffen, bei welchem es darum ging, Quests zu erledigen ohne die dazugehörigen Bugs auszulösen, in welchem Geier in der Luft an einer Stelle schwebten (ohne Flügelschlag) und bei welchem die häufigste Tätigkeit des Spielers darin bestand die Konsole zu öffnen und ständig den "goto..." Befehl zu nutzen, weil irgendwelche NPCs in Bergen verschwunden sind (oha jetzt hab ich die Wildschweine doch glatt vergessen). Genug des Sarkasmus. Dank des Community Patches ist G3 inzwischen ja zu einem richtig guten Spiel geworden.
Risen ist, wie überall zu lesen ist, recht bugfrei... Naja, das stimmt wenn man es mit der Release Version von G3 vergleicht, nur verstehe ich unter bugfrei etwas anderes. Risen hat diverse Fehler u.a. Prostituierte die über Hausdächer marschieren, den namenlosen Helden der beim Kochen halb im Boden versinkt, Dialogpartner die sich einen abzappeln wenn der Spieler oder ein anderer NPC ihnen zu nahe kommt...usw. Naja, aber dies sind alles nur kleinere und größere Schönheitsfehler. Ein echter "Killer-Bug" ist mir nicht untergekommen und ich hatte keinen einzigen Absturz!
Die Atmosphäre des Spiels und die spielerische Freiheit finde ich großartig, der Spannungsbogen (inklusive dem Ende) ist etwas misslungen.
Man könnte es für den Kenner der Gothic Teile so ausdrücken: Die Story besteht aus jeder Menge Versatzstücke der (inoffizellen) Vorgänger, der Spannungsbogen erinnert sehr stark an G1, die bugdichte sowie die Größe der Spielwelt entspricht in etwa G2.
Alles in allem ist Risen kein wirklich großer Wurf, aber es stimmt den enttäuschten G3 Käufer doch ein wenig versöhnlich. Ich kann nur jedem raten zumindest mal reinzuschnuppern.
P.S.: Das Spiel gibt es aktuell (Oktober 2009) schon für 40?. Wer mehr bezahlt ist selbst dran Schuld!
Pro:
-Großartige Musik
-Großartige Sprachausgabe
-Hoher Wiederspielwert
-Viel zu entdecken
-etwa 30 Stunden Spielzeit
Kontra:
-Schwache Endboss Qualität
-Logikfehler in der Endphase
-Viel von Gothic 2 kopiert (das meiste aber besser gemacht.)
Fazit:
Das Spiel hat seine Höhen und Tiefen.
Ein ganz klares Tief ist die schwache Endspiel Phase.
Aber auf der anderen Seite ist die Story vorallem in der ersten Hälfte sehr episch, die Sprachausgabe ist exzellent und die Musik von Kai passt perfekt in das Spiel. Mein Fazit: Die Piranhas haben es noch drauf.
Pro:
- Stimmungsvolle Welt...
- Schöne erste 2 Kapitel
- Gothic wie man es kennt (und mögen sollte)
- Kampfsystem gegenüber G2/3 aufgepeppt
- teils interessante Quests
- nur sehr selten Bugs die allerdings nicht spielbehindernd ausfallen
- Erkundung wird belohnt
-
Kontra:
- ... die leider zum Spielende ihre Stimmung verliert
- Ab Kapitel 3 lässt der Spielspass derbe nach
- blöder Endkampf
- NPC verkommen, nachdem sie "abgequestet" wurden, zu Statisten
- ab Kapitel 2 kann man das Wort "Gold" nicht mehr hören :)
Fazit:
Endlich wieder ein, zumindest für die ersten drei Spielabschnitte, ein Spiel mit Gothic flair. Zwar ist nichts wirklich neu, es wurde nur feinschliff was Inventar/ Menüs und Kampfsystem angeht betrieben, doch spielt sich Risen genauso schön,
wie Teile der Gothic Serie.
Ein wenig mehr "Mut zu Neuem" hätte PB sicher auch gestanden, doch wurde stark auf die G3-geschädigte Fangemeinde gehört und diese wünschten sich halt ein "echtes Gothic".
Sehr schade ist, dass das Spiel ab Kapitel 3 keinen wirklichen Spaß mehr macht, da es keine Nebenquests mehr gibt und die Welt "leergeprügelt" ist und man nahezu allein durch die Flora stapft. Es spawnen in den neuen Kapitel auch viel zu wenig bis keine neuen Tiere/ Monster mehr.
Zusammengefassung der Kapitel:
Kap 1:
Wunderbare Rollenspielwelt mit vielen Quests und stimmungsvollen, abwechslungsreichen und stimmig präsentierten Arealen. Tolle Einführung in die (leider sehr dünn gestrickte) Rahmenhandlung
Kap 2:
Erkundung der gesamten Insel, viel Schatzsucherei die auch belohnt wird, viele Kämpfe allerdings abnehmende Questzahl
Kap 3:
Mayhem im Tempel (Gegnerkloppen) nur noch 3 Quests neben der, jetzt stark abflachenden, Hauptstory. Welt ist bereits jetzt (ausser NPC) schon fast leer
Kap 4:
Langatmige Vorbereitung auf den Endkampf, kaum noch packende Momente, größtenteils Langweilig. Welt ist leer, NPCs haben nix mehr zu erzählen und verkommen zu Statisten
Endkampf:
Endkrampf. Sowas blödes ist mir in noch keinem Spiel untergekommen. Ist man endlich ein super ausgebildeter Char mit bester Rüstung und Waffen gibt es nur noch 1(!) Kampf gegen 1 NPC. Für den Endkampf braucht man weder die tolle Rüstung noch die tollen Waffen. In der Welt kann man nach langem Suchen vielleicht noch ein paar Wölfe mit seiner lang gesuchten Ausrüstung vermöbeln. Der Endk(r)ampf selber ist ein schlechter und öder Treppenwitz.
Sound und Musik sind sehr stimmungsvoll und passend. Die Grafik ist zwar nicht der Überflieger aber vollkommen ausreichend und teils schön anzusehen. Klon-Gesichter und hakelige Bewegungen der Akteure sind mir persönlich nicht wichtig, fliessen also nicht in die Bewertung mit ein.
Pro:
-große Welt
-gute KI...
-viele Waffen/Rüstungen
-viele Haupt und Nebenquests
-gute Story
Kontra:
-grafisch veraltet
-... die teils riesen aussetzer hat
Fazit:
Ein sehr gutes Rollenspiel, dass zwar eine ziemlich lange Spieldauer hat, aber Grafisch etwas veraltet ist. Gute Story und freiauswählbare Antworten machen das Spielen interessanter Abwechslungsreicher.
Pro:
- Klasse Atmospäre
- tolle Rüstungen
- tolle Waffen
- sehr gute Konversationen mit den NPCs
- Tag / Nacht wechsel
- gute Wetteranimationen
- interessante Quests
- gutes Kampfsystem
- mehrere Fraktionen
Kontra:
- viele NPCs sehen aus wie Klone
- viele Hol- und Bringequests
- schlechte Abwehrmöglichkeiten beim Stabkampf
- Waffen sind schlecht im Spiel verteilt
- selten Geheime Orte
- Hintergundinfos zur Insel zu wenig
Fazit:
Spät kommt der Testbericht, aber er kommt.
Nachdem ich wieder mal auf den Gothic Trip bin, habe ich nochmals Risen durch gespielt und sehe jetzt viele Dinge mit anderen Augen.
Das was Piranha Bytes mit Risen geleistet hat, ist schon erstaunlich. Das Spiel hat knapp zwei Jahre Entwicklungszeit und wirkt dafür ziemlich Stimmig. Vielen ist die Insel zu klein, für mich ist sie gerade so Ausreichend.
An einem Krankt das Spiel sehr und das sind versteckte Orte mit aha und oho Effekten. Während man in Gothic und Gothic 2 noch im späterem Spielverlauf Höhlen und Vertsecke gefunden hat, ist in Risen die Insel schnell abgegrast. Piranha Bytes hätten eventuell noch ein Jahr Entwicklungszeit ran hängen sollen. Die Insel ist dennoch sehr schön gestaltet worden und die Parteien sind sinnvoll Platziert. Ja es gibt Hol- und Bringequests, aber welches RPG kommt denn ohne diese Füller aus? Viele bemängeln die kurze Spielzeit, was ich nicht nachvollziehen kann. Wenn man die Hauptquest stoisch abackert, Flimmert schnell der Abspann über den Monitor und man Ärgert sich gerade im letztem Akt über zu starke Gegner. Man sollte sich also Zeit nehmen und sich neben den Hauptaufgaben der Inselerkundung widmen. Somit bekommt man eine Gesunde Spielebalance hin und hat weniger Frustmomente. Da es aber keine Künstlichen Barrieren gibt, ist es gerade für Neueinsteiger schwierig diese Balance zu finden. Abgesehen von den Hol- und Bringequests sind die meisten Aufgaben sehr schön in die Geschichte eingebaut. Viele NPCs sehen gleich aus, was vielen Rollenspielen etwas Atmosphäre raubt. Auch fehlen Markante Charaktere, welche den Hauptcharakter durchs Spiel begleiten. Hier sollte Piranha Bytes für den nächsten Teil nachbessern, damit man noch besser in die Spielwelt abtauchen kann.
Das Kampfsystem ist noch nicht der Weisheit letzter Schluß, aber eine große Verbesserung zu Gothic 3. Sehr schade ist es, dass man als Stabkämpfer keine Wildtierangriffe abblocken kann. Es fällt einem schwer diese Kampfart auszubauen, weil es durch die schlechte Abwehr sehr viele Frustmomente gibt.
Sehr Ärgerlich ist die Waffenverteilung im Spiel. Man Klappert Händler um Händler ab und fragt sich, wann man endlich wieder ein Brauchbares Schwert bekommt. Dadurch sind einige Gegner in den ersten beiden Akten zu schwer und andere Gegner in den letzten Akten zu leicht geraten. Es gibt auf der Insel auch Giganten, aber leider gibt es keine Hintergundinfos dazu, wo sie her kommen oder warum sie so Gigantisch sind. Die Hauptgeschichte ist gut, aber gehört nicht zur Oberklasse. Trotzdem dürfte so zeimlich jeder Gespannt sein, wie es denn nun weiter gehen wird und eventuell wird noch eine Epische Geschichte daraus.
Die Grafik war zum Release nicht der Oberhammer, aber Ausreichend und hat seinen eigenen Charme.
Die Jungs von Piranha Bytes schaffen es wieder einmal, ein gutes Ausgewogenes Spiel auf die Beine zu stellen, was zeigen dürfte, dass es auch ohne Jowood als Publisher funktioniert.
Weiter so Jungs.
Pro:
- Arenakämpfe
- freies Umherstreifen
- Musik und Soundeffekte
Kontra:
- unausgewogene Kämpfe (stets zuviele Gegner)
- Geschlechterbeziehungen aus der Steinzeit
- Story ist einfallslos, Fraktionen sind belanglos, Charaktere sind eindimensional
- der "Endgegnerkampf" ist so übel, dass das Spiel nur negativ zu bewerten ist.
Fazit:
Mit zweifelhaftem Spaß anfüttern und das Ganze in öder Arbeit ausarten lassen, übler geht es kaum. Die Story flach, die Charaktere flach. Die Fraktionen? Eigentlich will man sich keiner anschließen. Statt sich in den verschiedenen Waffengattungen zu verbessern, sammelt man nur Erfahrungspunkte im Speichern und Laden. Der Schlusskampf kehrt jeglichen Spielspaß ins Gegenteil. Vielleicht ist das ja Absicht: Selbst die ödeste Arbeit bietet mehr Reiz als dieser "Endgegnerkampf", also hört auf zu spielen und ackert für euren "Endboss".