Max Payne 3 (PS3)

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Produktvarianten und Sonder-Editionen:
Dieses Spiel ist auch erhältlich als PEGI) (PC (48,99 EUR 49,99 EUR).

Das meint die 4Players-Redaktion:
Klasse Technik, tolle Zeitlupen, schwache Dramaturgie und monotones Spieldesign - früher ein Meilenstein, heute Mainstream.
Zum vollständigen Test auf 4Players.de (Wertung: 70%)

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Überblick des Herstellers

Furios, bahnbrechend und kompromisslos. Max Payne kehrt zurück mit stilistisch aufwändig inszenierter Action und einer düsteren, eindringlichen Geschichte um eine der größten Ikonen der Videospielgeschichte.

12 Jahre nach den Ereignissen von Max Payne 2 findet sich Max in Sao Paulo in Brasilien wieder. Dort gibt es zwar reichlich Arbeit für private Sicherheitsdienste, aber die damit verbundenen Risiken sind hoch. Mord und Verrat verfolgen Max auf Schritt und Tritt. Schnell gerät er erneut in den Sog einer gnadenlosen Stadt, in der er auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit und einem Ausweg nur noch seinen Waffen und seinen Instinkten vertrauen kann.

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Produktinformationen

Produkt-Typ: Spiel
Release-Datum: 18.05.2012
Sprache Handbuch: Deutsch
Sprache Gesprochenes: Deutsch
Sprache Text: Deutsch
System: PlayStation 3
Usk: -
Genre: Action
Publisher: Take 2
Studio: -

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Kundenrezensionen

26.05.2012
Von Samsuxx

Pro:
- gute Grafik
- hübsche Animationen, wenn nicht die aktuell besten
- Waffen haben Wucht
- tolle Physik
- hoher Wiederspielwert
- lange Kampagne (min. 10h)
- viele Waffen
- gute, spannende Story
- Atmosphäre
- hervorragendes Voice-Acting
- angenehm fordernder, aber nicht frustrierender Schwierigkeitsgrad
- viel Umfang
- guter Multiplayer
- Und zu guter Letzt: Max ist immer noch Max

Kontra:
- Deckunssystem manchmal unnötig kompliziert gestaltet
-
- manchmal kein Ton (kommt dann etwas später; wird wohl noch behoben)
-
- unfair gesetzte Speicherpunkte bzw. Wegfall Quick-Save und Quick-Load von den Vorgängern
-
- kein Adress Unknown, Lords&Ladies, Dick Justice und co. mehr (wobei die bestimmt auch einfach nur abgesetzt wurden :D)

Fazit:
Max Payne - ein Name der in Gaming-Welt nur gut bekannt ist. Eine tolle Film noir Story, ein genialer Anti-Held sowie unterhaltsame Action in Zeitlupe wird heute damit verbunden. Als Rockstar damals den dritten Teil mit Screenshots mit einem Bruce Willis/Fette-aus-Hanvoger-Verschnitt im sonnigen Sao Paulo ankündigte, war die Skepsis groß. "Das Kein Film noir und kein Max Payne!" waren die Rufe. Und auch jetzt wo das Spiel draußen ist fragen sich viele: ist das noch Max Payne? Ja. Wer die beiden Vorgänger gespielt hat, wird wohl sicher Max' Entwicklung, seinen übermäßigen Alkoholkonsum und seine Pillensucht nachvollziehen können. In Teil 3 nahm er dann einen Job als Bodyguad im sonnigen Sao Paulo an - nicht ungefährlich, aber weit weg von dem ganzen Mist was in NYC vor neun Jahren (auch ingame Zeit) passiert ist. Er arbeitet dort für den wohlhabenden Rodgrio Branco dem so ziemlich das meiste der Stadt gehört. Überraschenderweise geht wieder einiges schief und Max steckt wieder ganz tief in der Scheiße. Rodrigo's Frau wird entführt und Max soll sie wieder zurück holen. Doch, wie so übllich, geht Einiges schief. Mehr soll zum Plot an dieser Stelle nicht gesagt werden. Die Story erzählt sich größtenteils in Cutscenes (~4h) und nimmt sich Zeit. Es gibt einige interessante Plot-Twists und man kommt sehr viel herum. Wer aber befürchtet, dass Max Payne 3 nicht Film noir ist wegen dem sonnigen Setting, wird wohl enttäuscht. Das Setting schafft es gut, eine beklemmende und auch düstere (zwar nicht im optischen Sinne) Atmosphäre zu schaffen. Wer den Favela-Abschnitt gespielt hat, weiß wovon ich rede. Es ist ingesamt zwar ein wenig mehr Action und Explosion vorhanden als noch in den Vorgängern, aber störend ist das nicht. Im Gegenteil: es passt sich sehr gut dem Stile des Titels an und spiegelt auch z.T. Max' Charakter wieder. War er in Teil 1 noch ein verzweifelter, trauriger Ex-Cop der versucht hat seine Familie zu rächen und in Teil 2 wieder zu einer mehr oder weniger stabilen Person (die immer noch gerne in Selbstmitleid badete) wurde, dessen Leben wieder durcheinander geriet und "dank" Mona Sax und ihrem Tod wieder am Abgrund war, ist er in Teil 3 nun der auf sich selbst wütende Sack der versucht alles mit Alkohol und Pillen zu vergessen. Er ist nicht mehr ruhig und auch seine Metaphern sind nur noch Vergleiche, zynischer ist er auch noch. Insgesamt kann man sagen, dass Max im dritten Teil einfach eine ganze Ecke härter ist als noch in den Vorgängern. Er verwendet öfter Schimpfwörter und kommentiert viel öfter als dass er erzählt. Jedoch ist das alles kein Minuspunkt - denn es passt hervorragend. Man kann nicht erwarten, dass Max von dem ganzen unberührt blieb und die neun Jahre ihm nichts angehabt haben. Technisch hat Max Payne sich aber stark verändert. Die RAGE-Engine tut dem Spiel gut. Die unglaublich realistischen Bewegungen der Charaktere und des Trefferfeedsbacks passen einfach gut zur Ballerei. Grafisch gibt man sich auch keine Blöße: die Umgebung ist rockstartypisch einfach klasse und detailliert bis zur letzten Zigarretenkippe. Die Lichteffekte sehen auch einfach hervorragend aus und zeichnen sehr schöne, lange Schatten die man bei Max Payne nicht missen will. Die Schatten sind manchmal zwar sehr grobkantig, aber das fällt nich so stark auf. Texturen sind scharf und das Aliasing im Bereich des Auszuhaltenden. Die KI ist auch überraschend fordern und nutzt die Umgebung. Die Gegner stehen nicht still, gehen in Deckung und flankieren. Mir ist es öfter passiert, dass ich mich auf einen Gegner konzentiert habe um dann einen Kopfschuss von der Seite zu bekommen. Insgesamt spielt Max Payne 3 technisch in der Oberklasse mit in Sachen Grafik und Technik. Das Gameplay ist im Grundlegenden das Gleiche wie noch in Max Payne 1 & 2. Man ballert sich durch die Locations und das tut man in hübscher Bullet-Time mit einer ordentlichen Portion Shootdodges - das hat sich in MP3 nicht verändert. Die Schießereien sehen dank neuer Technik aber noch besser aus als noch damals. Überall geht was kaputt, Papier fliegt rum, Scheiben zerbersten, Holz zersplittert - besser kann es nicht aussehen. Neu ist noch der Multiplayermodus. Es gibt klassische Modi wie Deathmatch, aber auch eigene wie Payne Killer und Gang Wars. Insgesamt macht dieser sehr viel Spaß und weiß zu unterhalten. Es gibt eine Menge freizuschalten und zu individualisieren. Das neue "Crews"-System bietet nun auch eine plattform- und spielübergreifende Clan-Funktion die einige Vorteile mit sich bringt. Neben dem Multiplayer, gibt's noch den Arcade-Mode für den SP (Punktejagd auf Zeit). Ansonsten gibt's noch einige Collectibles (goldene Waffenteile) und mehrere Schwierigkeitsmodi für den SP. Der Wiederspielwert ist relativ hoch. Alles in allem hat Max Payne 3 mir sehr gefallen. Man bekommt den gleichen Max Payne, der sich sinnvoll weiterentwickelt hat (von wegen Ausschlachtung des Namens!) und einen klasse SP mit 10h Spielzeit. Einen spaßigen MP gibt's noch auch noc

09.06.2012
Von TheInfamousBoss

Pro:
- Super Grafik...
- gute Story mit interessanter Wendung
- keine automatische Heilung dank Painkillers
- passende Musik...
- Hammer-Physik!
- gute Steuerung...
- kein wahlloses Geballer, sondern stets anspruchsvoll
- trostlos-bedrohliche Umgebungen
- nostalgische Flashbacks ins verschneite Hoboken, New Jersey
- viele Waffen
- coole Sequenzen, in denen die BulletTime automatisch ausgelöst wird
- Arcade-Mode und New York Minute (Hardcore)
- vieles im Multiplayer freischaltbar durch Singleplayer-Herausforderungen
- Max ist immer noch Max, aber deutlich zynischer
- brutale Schießereien
- kein "unnötiger" Humor
- ordentliche Spieldauer (ca. 12 Stunden beim ersten Durchlauf)
- spaßiger Multiplayer mit gut gelöster BulletTime-Nutzung
- durchaus "Noir", jedoch nicht mehr so offensichtlich
- schön recherchierte Umgebungen
- kein Cliffhanger-Engine
- Shootdodge auch ohne BulletTime-Vorrat auslösbar
- interaktve Nahkampffinisher
- je nach "Art" clevere, aggressive Gegner

Kontra:
- ...mit einigen Unstimmigkeiten wie (seltenen) Rucklern und Grafikfehlern
-
- kein einziger altbekannter Charakter (außer Max) taucht auf
-
- ...die nicht ganz so markant klingt wie in den Vorgängern
-
- ...die manchmal etwas schwammig wirkt durch die Physikengine
-
- oft unfair, viel Trial & Error
-
- Bösewicht(er) nicht gerade markant
-
- New York Minute Hardcore ziemlich frustrierend
-
- viele lange, nicht abbrechbare Zwischensequenzen

Fazit:
"Hey! Bist du Max Payne?" Diese Frage wird euch von einem finsterem Typen gestellt, der von zwei weiteren seltsamen Gestalten begleitet wird. Was macht ihr? A) Ihr antwortet "Ja" B) Ihr antwortet "Nein" C) "F*ck dich selber, du Arschloch" (Zitat "Terminator") D) Ihr geht sofort in Deckung, aktiviert die Zeitlupe und entledigt euch dieser nervigen Zeitgenossen. Auch wenn Antwort A) wahr wäre und C) cool wirken würde, weiß Max Payne eins: Wenn ihn jemand aufsucht, dann sicher nicht, um mit ihm Tee zu trinken. Er hat schon viel zu viele Jahre die Leichensackindustrie vor angekurbelt. Die Alpträume von früher hat er zwar nicht mehr - dafür ist er jetzt aber alkohol- und schmerzmittelabhäbgig. Ein alter Freund namens Raul Passos kommt daher wie gerufen: Er bietet Max einen Bodyguard-Job in Sao Paolo an - welcher nach einigen weiteren toten Mobs von unserem heruntergekommenen Haudrauf angenommen wird. Aber beim Beschützen einiger Personen wird es natürlich nicht bleiben. Der portugiesisch sprechende Abschaum von Brasilien sucht nämlich Ärger. Dass Max eben diesen nicht sucht, macht er auch selber deutlich. Denn der Ärger findet Max, ganz gleich, wo er sich versteckt. Remedy revolutinierten 2001 das Actiongenre mit Teil 1. BulletTime, düster-erwachsene Story, originelle Erzählweise - all das hatte man noch nie in dieser Form gesehen. Teil 2 schlug 2004 die etwa gleiche Richtung ein, ohne jedoch ganz die trostlose Atmosphäre des Erstlings zu erreichen. Es war mehr auf Spaß ausgelegt. Teil 3 dagegen ist von R* entwickelt worden. Die sind bekanntlich Profis auf dem Open World-Terrain. Also müssen sie lineare Spiele ja erst recht drauf haben, oder?! Den Entwicklerwechsel merkt man dem Spiel sofort an: Nicht mehr so trostos-kahle Umgebungen, keine Comictrips mehr. Stattdessen wird das Bild jetzt dynamisch "gesplittet" und verfärbt. Letzteres soll Max' Drogenabhängigkeit darstellen. Die Spielabschnitte sind nicht durchgehend heruntergekommen, aber wirken stets erwachsen, realistisch und auch bedrohlich, was vor allem an den ziemlich aggressiven Gegnern liegt - eine deutliche Steigerung gegenüber den Pappfiguren der Vorgänger. Außerdem ist die Story eigenständig und erfordert nicht die Kenntnis der Vorgänger, was aber dennoch aus dramaturgischen Gründen dringend zu empfehlen ist. Technisch ist "Max Payne 3" sehr gut: Schöne Texturen, klasse Zwischensequenzen, und die besten Animationen bisher. Die u.a. aus "GTA IV" und "RDR" bekannte Euphoria-Physik legt die Messlatte erneut höher. Getrübt wird das Gesamtbild nur durch einige (sehr) seltene Ruckler und das manchmal zu späte Laden der Levels. Die Steuerung erfordert einiges an Übung, obwohl Max meist nur rennt, springt und schießt - denn die Physik hat auch Einfluss auf Max' Bewegungen. Er stolpert, sackt zusammen wenn er gegen eine Wand springt, und ist auch sonst nicht mehr der Jüngste. Leider wirkt das alles manchmal etwas schwammig - aber die Steuerung ist insgesamt deutlich besser als noch in "GTA IV" oder "RDR". Musikalisch versucht man, Max' Gefühle zu unterstreichen. Mal ein langsames Klavierstück (natürlich das Max Payne-Theme), mal aggressive, elektronische Musik, wenn Max genug hat und sich durch die Gegnermassen rodet (auch bekannt aus den Trailern). Eine absolute Neuheut ist der Multiplayer-Modus mit zig Personalisierungsmöglichkeiten der Charaktere und Waffen. Auch sehr gut gelöst ist die Nutzung der BulletTime: Diese wird für all jede aktiviert, die sich gegenseitig im Blick haben. Wer schnell hinter einer Mauer verschwindet, ist also raus aus der Zeitlupe und somit aus der Gefahr. im "Gang Wars"-Modus wird schließlich von Bandenkriegen und Schießereien mit der Polizei erzählt, was als Nebenstory angesehen werden kann. Etwas Balancing wäre aber noch wünschenswert. Wie die Vorgänger hat "Max Payne 3" jedoch auch einige Schwächen. Die deutlichste und stets präsente ist der Schwierigkeitsgrad. Auf "Normal" wird man vor allem beim ersten Durchlauf ständig durchsiebt, auch sind einige Checkpoints ziemlich mies verteilt. In späteren Durchläufen kommt man mit etwas Übung zwar recht weit, ohne einmal zu sterben, allerdings braucht man auch immer etwas Glück. Für weiteren Frust sorgt der Modus "New York Minute Hardcore". Man muss das ganze Spiel an EINEM STÜCK durchspielen, was ca. 4 Stunden dauert. Wenn man stirbt, fängt man von vorne an. Geht's noch? Außerdem sind viele Zwischensequenzen nicht abbrechbar. Dass sie zum Laden der Abschnitte verwendet werden, ist ja eine tolle Idee, aber oft kann man sie auch nicht abbrechen, wenn gar nichts mehr geladen wird. Apropos Ladezeiten: Im Multiplayer sind sie fast schon unverschämt lang. Selbst das Verlassen eines Matches dauert. Auch hätte ich mir wenigstens eine Alptraumsequenz gewünscht. Sie hätte sicher irgendwo untergebracht werden können und hätte das Spiel nochmals aufgewertet. FAZIT: Sehr gutes Actionspiel, etwas andere Story, neue Richtung. Wer offen für einen neues Max Payne ist, wird es lieben!