Das meint die 4Players-Redaktion:
Mit Portal 2 setzt Valve noch einen drauf: Geniale Mischung aus Rätseln und Geschicklichkeit, garniert mit einem grandiosen Koop-Modus. Für mich ein heißer Anwärter für das Spiel des Jahres!
Zum vollständigen Test auf 4Players.de (Wertung: 92%)
Die Weiterentwicklung der preisgekrönten Kombination aus innovativem Gameplay, Story und Musik, mit der das erste Portal-Spiel Kultstatus erreicht und sich mehr als 70 Branchenauszeichnungen verdient hat.
Der Portal 2-Singleplayer enthält neue dynamische Charaktere, eine Vielzahl brandneuer Puzzle-Elemente und ein deutlich größeres Arsenal tückischer Testkammern. Die Spieler werden in bislang unerforschte Bereiche der Aperture Science Labs vordringen und dabei auch wieder auf GLaDOS treffen, die manchmal brandgefährliche Computergefährtin, die sie bereits durch das erste Spiel geführt hat.
Der Zwei-Spieler-Koopmodus umfasst eine separate Kampagne mit eigenständiger Story, eigenen Testkammern und zwei neuen Spielercharakteren. In diesem neuen Modus müssen die Spieler alles, was sie über Portale zu wissen glaubten, in Frage stellen. Für den Erfolg müssen sie nicht nur kooperativ handeln, sondern auch kooperativ denken.
| Produkt-Typ: | Spiel |
| Release-Datum: | 19.04.2011 |
| Systemvorrauss.: | - |
| Sprache Handbuch: | Deutsch |
| Sprache Gesprochenes: | Deutsch |
| Sprache Text: | Deutsch |
| System: | PC |
| Usk: | ab 12 Jahren |
| Genre: | - |
| Publisher: | EA |
| Studio: | - |
Pro:
-Sehr starke Präsentation
-Sehr gute Story
-Großartige Nebendarsteller
-Liebe zum Detail
-Viel Humor
-Viele neue Features
-Ausgezeichnete Gel-Idee
-Kombination von Features, um ans Ziel zu gelangen
-Fordernde Schwierigkeit
-Sehr viele Rätsel
-Genialer Soundtrack
-Ausgezeichnete Synchro (eng. Version)
-Guter Umfang
-Level Editor
-Günstiger Preis
-Koop mit eigener Story und Rätseln die nur im Team gelöst werden können
-Großes Mod-Potential
-Nicht "nur" eine Fortsetzung, eigener Scharm
Kontra:
-Vorallem zu Anfang absurd viele Ladescreens
-Nur eine wahre Lösung für jedes Rätsel
-Angestaubte Engine
-Schweigende Chell passt im 2. Teil nicht mehr ganz so gut wie im ersten
-Hintergrundhistorie von Aperture nur angehaucht
Fazit:
Nachdem ersten Teil der durch sehr subtilen Humor und Spannung herausragte waren die Erwartungen an den zweiten Teil riesig. Und Valve hat es geschafft eine mehr als würdige Fortsetzung zu entwickeln.
Eine Besonderheit an Portal 2 ist, dass es nicht den selben Weg wie im Vorgänger geht, sondern seinen ganz eigenen Scharm entwickelt. Zwar gibt es immernoch die Wandmalerein, allerdings sagen diese meist nicht viel aus. Die Kommunikation steht hier viel mehr im Vordergrund
GlaDOS ist nach den Vorkommnissen natürlich not amused Chell wieder zu sehen und macht auch keinen Hehl daraus sie durch die Tests nur quälen zu wollen und beledigt sie durchgehend.
Mit Wheatley kommt einer neuer sehr amüsanter Eyebot hinzu, welcher sich herrlich verwirrt und ängstlich zeigt, während er euch hilft, bis der Wandel kommt und er dem Allmachtswahnsinn und ähnlich wie GlaDOS der Testsucht verfällt.
Eine größere Neuerung ist, dass man sich nicht mehr in der geleckten Umgebung befindet. Nach GlaDOS "tot" ist alles zugewuchert und zerfallen. Sehr schön ist es dann auch zu sehen wie GlaDOS sich bemüht alles wieder einzurichten und das Chaos gar nicht leiden kann, während Wheatley, zu ihrem Unmut, später dann alles wieder zerstört.
Hinzukommt der Mittelteil mit dem alten Testgelände, bei dem man von der aufgenommenen Stimme vom verstorbenen alten Chef Apertures geleitet wird. Hier hätte man allerdings etwas mehr Malerein usw. von den alten Testsubjekten erwarten können, die auf bekannte subtile Art hätten beschreiben können wie sie z.B. in den Tests litten im Vergleich zu den Subjekten bei GlaDOS.
Die Spielmechanik ist um wunderbare Features erweitert worden. Neben kleinen Verbesserungen für das Portalssystem steht vorallem das Gel im Vordergrund. Durch die drei Gel-Arten ergeben sich ganz neue Rätselmöglichkeiten. Vorallem das Verständnis zur Kombination von Gel, Portalen, usw. wird gefordert, was die Rätsel teilweise richtig knackig macht. Die Rätsel sind fordernd, aber nie unfair, allerdings hätte man mit den ganzen Kombis auch mehr Lösungsmöglichkeiten einbauen können als immer die eine. So hätte man auch ohne kommende Mods was für den direkten Wiederspielwert getan.
Hinzu kommt ein ausgezeichneter Koopmodus. Hier müssen beide zusammen denken um an das Ziel zu gelangen.
Technisch hat die alte Source Engine nicht mehr ganz soviel zu bieten, aber durch Valves Liebe zum Detail ist man doch hin und wieder beeindruckt. Es wirkt vorallem zum Schluss wie eine Kombination von Cube und Inception, wenn die Würfelwände im endlosen Hintergrund zusammenfallen, bzw sich neuzusammensetzen. Allgemein wurde sehr viel mit riesigen Demensionen von Räumen gearbeitet, was die Schwierigkeit nochmal hochsetzt. Zoom sei dank!
Auch der ausgezeichnete Sound muss erwähnt werden. Die Umgebungen und auch z.B. der Traktorstral haben ihren eigenen Sound, mit der sehr guten etwas retro SciFi angehauchten ingame Musik ergibt sich allein schon dadurch eine klasse Atmosphäre.
Pro:
-Tolles Leveldesign
-Britischer Humor
-Lustige AI-Charaktere
-Super integriertes Tutorial
-Multiplayer
-Level-Editor
-Viele Extras (Trailer, Kommentare)
-Guter Soundtrack
-Spitzen Synchronisation (Englisch)
-Abwechslungsreiche Rätsel
-Ordentlicher Umfang (SP + MP + Mods?)
-Milde Systemanforderungen
-Mit liebe zum Detail gestalte Grafik
Kontra:
-Sehr selten fies versteckte Portal-Oberflächen
-Viele (relativ kurze) Ladezeiten
-Keine alternativen Lösungsmöglichkeiten für die Tests
Fazit:
Portal ist die Essenz eines Videospiels. Ich weiß gar nicht was ich noch großartig schreiben soll. Portal 2 muss man einfach gespielt haben! - Hey nicht weiterlesen! - SPIELEN!
Okay... dann doch etwas mehr:
Das Spielprinzip ist so einfach wie genial. Dem Spieler werden in jedem Raum Wegfindungsrätsel gestellt die er mittels der Portal Gun und Physik lösen muss. Um die ganze Sache komplexer zu gestalten wurden 3 Gel Sorten hinzugefügt. Das blaue Gel modifiziert die Oberfläche so das ein Schock zurück geworfen wird z.B. um höher zu springen, das orangene sorgt dafür das eine Bewegung auf der Oberfläche beschleunigt wird z.B. um zu Sprinten und das weiße Gel dient als Oberfläche um weitere Portale erstellen zu können. Des weiteren gibt es nun Lichtbrücken und Energieröhren die man über Portale weiter oder umleiten kann. Laser müssen nicht nur durch Portale umher geleitet werden sondern können auch durch einen Würfel geblockt oder über Umlenkungswürfel abgelenkt werden. All diese Neuerungen so wie das grundlegende Spielprinzip werden dem Spieler nach und nach durch immer neue Tests näher gebracht so das sie die Aufgaben selber nie allzu abgenutzt anfühlen. Immer dann wenn ich dachte ?alt? kam etwas neues dazu. Die Test selber sind dabei äußerst fair gestaltet und logisch durchdacht. Sie lassen sich mit etwas Grips und Experimentieren zügig alleine lösen. Nur ganz selten ist mal die ein oder andere Portal-Oberfläche fies versteckt.
Hinein gesaugt in diese verrückte Welt der Wissenschaft wird man durch GLaDOS und Wheatley zwei verrückte AIs die mit ihrem britischen Humor sicher das ein oder andere Lächeln auf das Gesichts des Spielers zaubern. Automatische Ansagen füttern einen noch zusätzlich mit Info-Häppchen zur Welt. Die sind clever dosiert, denn es ist immer genug um einen interessiert zu halten aber nie genug um wirklich zu verstehen was hier vor sich geht.
Grafisch ist die Source-Engine mittlerweile etwas angestaubt aber das spielt keine Rolle, denn alles ist mit viel liebe zum Detail gestaltet und so fällt es nicht weiter auf. Nerviger sind da die vielen Ladezeiten, die sind zwar nicht so besonders lang aber sehr häufig. Zu Hören gibt es wieder ein witziges Outro und eine exzellente englische Sprachausgabe.
Neben dem normalen Single-Player gibt es auch eine ausgeklammerte Kooperative-Kampagne welche neben den schon herausragenden Puzzleeinlagen auch noch Teamplay bietet. Für den SP habe ich zwischen 6 und 7 Stunden benötigt und das ist vollkommen okay, denn bei mehr wäre es vielleicht nur langweilig geworden. Die Kooperative-Kampagne soll in etwa genauso lang sein. Auch enthalten ist ein Leveleditor mit dem sich neue Herausforderungen erstellen lassen, jedoch nur für PC. Und das ist auch die Plattform zu ich der ich hier rate. Mit der Aussicht auf Mods ist der Umfang denke ich sehr ordentlich.
Fazit: Länger, umfangreicher, komplexer, besser. Die perfekte Fortsetzung, los kaufen!
10/10 von mir daher repräsentativ 100%.
Pro:
- netto Story
- teils sehr witzige Dialoge
- gute deutsche Sprecher
- Spiel kommt ohne töten aus
Kontra:
- Grafik nicht zeitgemäß
- Soundtrack ohne Ohrwurm
- Steuerung auf Controller funktionert nur, wenn Controller beim Spielstart bereits aktiviert
- 2 Monitorbetrieb lässt sich nicht switchen (ging bei P1 problemlos)
- Spiel hat eher Addon als Vollpreis gerechtfertig
- PS3 Version lagt wie bereits der Vorgänger
- PS3 Version zur Zeit nicht online spielbar obwohl Steam-Account
- 5.1 Sound nur mässig umgesetzt
- mehrere Stellen mit Physikfehlern
- altmodische Levelschläuche
- kein Level-Editor
Fazit:
Manchmal zweifle ich ja am Verstand der Tester. Doch diesmal scheint der Check für Michael Krosta endgültig die Tomaten auf die Augen geklebt zu haben. Die Tests sind durchweg leichter als in der ersten Version. Die veraltete Valve Engine von 2006 sieht im Vergleich zu Spielen wie AC oder C2 richtig lächerlich aus. Schatten-Spiele? gibts seit Doom3. Sichtweite? gibt´s sein Unreal 2. Aber Bewegte Pflanzen? Fußspuren? Dynamische Beleuchtung? fließendes Wasser? hochaufgelöste Texturen? gibt´s nicht in Portal 2. Technisch hat sich das Programm zum Vorgänger überhaupt nicht weiter entwickelt. Wer die Demo von "Black Mesa" gesehen hat, weis, was mit der ValveEngine machbar ist. Aber dann ist Schluss. Für eine Entwicklungszeit von fast 5 Jahren ist das hier jedenfalls ein Witz - und ein Platinrating eher eine Frechheit für andere Produkte, deren Technik wesentlich komplexer ist.
Pro:
-Grafik
-Story
-Multiplayer
-Inhalte
-humorvoll
-fordernd
Kontra:
-nur um die 8 Stunden länge
Fazit:
Nach eurem Hyperschlaf findet ihr euch als Testobjekt in eurer etwas heruntergekommenen Wohnung wieder, doch irgendetwas stimmt nicht. Schnell merkt ihr, dass das ganze Personal verschwunden ist. Nur ein einziger kleiner Roboter ist bei euch. Und ehe ihr es euch verseht, werdet ihr von dem Roboter in die ins Test-Labor gebracht. Als ihr dann mit dem Roboter zusammen verschwinden wollt, aktiviert der kleine versehentlich genau den Roboter, der die ganze Einrichtung kontrolliert. Nun seid ihr der Spielball des Labors und absolviert die zahlreichen Tests. Aber ihr habt immer den einen Gedanken: Flucht!
In Portal 2 schleust ihr euch mithilfe eurer Portale durch die einzelnen Kapitel und Level. Ihr habt ein blaues und ein orangenes Portal, wenn ihr durch das 1 geht, kommt ihr im anderen wieder heraus. Portale können allerdings nicht an alle Wände platziert werden.
Die meisten Türen und Wege müsst ihr mit Druckplatten öffnen, auf die ihr einen Block legt. Oder ihr leitet mithilfe eines Spiegelblocks einen Laser auf ein bestimmtes Ziel um, damit sich die Tür öffnet oder ihr einen Sender aktiviert. Mit euren Portalen könnt ihr die Laserstrahlen allerdings auch umlenken. Brücken und Wände könnt ihr auch mit Portalen in andere Richtungen lenken. Es gibt noch viele weitere Objekte, die ihr zum Vorrankommen benötigt wie Katapulte, Fahrstühle oder Farben mit Spezialeffekten. Viele Gegner habt ihr in Portal 2 nicht, ihr dürft natürlich nicht die Laser berühren oder in tiefes Wasser fallen. Aber es gibt es auch Geschütztürme, die auf euch feuern, sobald sie euch entdecken.
Aber Portal 2 hat nicht nur spielerisch eine Menge zu bieten, die Charaktere und die deutsche sowie englische Synchronisation sind einfach perfekt! Nach jedem geschafften Level hört ihr einen entweder genialen oder flachen Spruch. Euer kleiner Roboterkumpel ist hingegen das Highlight, was der alles von sich gibt. Derart humorvolle Spiele mit so vielen sinnlosen Sprüchen gibt es nicht oft.
Der Multiplayer bzw. Koop-Modus von Portal 2 erzählt eine ganz eigene Story mit individuellen Leveln und Charakteren. So kann man zusammen mit einem Freund ein ganz neues Kapitel in Portal 2 erleben. Dieser Modus macht eine Menge Spaß und ist gut durchdacht.
Die Grafik in Portal 2 ist einfach nur schön! Gleich am Anfang bekommt man einen Vorgeschmack darauf, was das neue Portal zu bieten hat. Und man wird nicht enttäuscht, schöne Lichteffekte runden das ganze ab, auch wenn deutliche Eindrücke von Valve erkennbar sind.
Portal 2 macht einfach Spaß, es ist fantasievoll, fordernd, humorvoll und hat eine spannende Story. Der Inhalt reicht völlig aus um euch gute 8 Stunden lang zu unterhalten. Für mich ist Portal 2 ein absoluter Favorit für das Spiel das Jahres 2011!! In diesem Sinne kann ich mich nur Eurogamer.de anschließen, wenn ich sage: Danke, Valve!! 10/10!!
Pro:
-Coop Modus
-neue Elemente wie Gele ,Aerial Faith Plate usw. die sinnvoll verwendbar sind
-nette Story
-Syncro gut gemacht
-Hüte... bzw ähnliches Backpack wie in TF2
-sagte ich Hüte ? Free Hats?
-kleine Hints auf HL
-gestensystem im coop (im test kein Platz mehr :-( )
-ps3 mit pc key
-Soundkulisse
- Portale immernoch genial
Kontra:
-Ladescreens bis zum abwinken
-Singelplayer zu leicht
-erstes Durchspielen ca.9h (SP)+ Coop ca.4 ;Igs. also knapp 13h (Werte aus Steam)
-ok man kann darüber streiten ob Hüte oder andere Accessioars
-wirklich von großer Bedeutung sind,deshalb auf Pro und Kontra
-endtheme kommt net an teil 1 ran :-p
- nur 3 gele wobei die farbe weiß "nur" eine fläche markiert um portale zu setzten (tag the power of paint anyone?) das Haftgel hätte noch integriert werden können
-coop atlas portal farb
Fazit:
So da hatt ich es nun eine "günstig" erstandene PS3 Version -die auch einen Key für Mac und Pc bereithält- von Portal 2. Voller Spannung auf das kommende Spielerlebniss ,in Hoffnung auf knackige, anspruchsvolle Rätsel legte ich das Medium in meine PS3 ein. (bzw später das 2. mal Durchspielen des SP und Coop auf PC ). ....
Kurz zur Story(sollte keine Spoiler enthalten^^): Wir erwachen aus dem Hyperschlaf in einen Container der Aperture Sience Anlage, wo uns nach kurzen Einleitenden "Befehlen" Weahtly begegnet. Dieser will uns zur Flucht verhelfen (wie anscheinend auch bei vorhereigen Subjekten was ihm allerdings nicht sehr gut gelingt). Ein Trip mit sehr vielen lustigen Einlagen, Rätseln und wunderbaren trockenen Humor beginnt.
Im Spielverlauf kommen neue Elemente hinzu wie die Aerial Faith Plate, die einen Katapultartig durch die Luft wirft oder Lichtbücken und Gele mit denen man schneller Laufen oder springen kann.
Architektonisch sind die Räume/Lvl/Testkammern detailreich gestaltet.Die Kammern bestechen durch ihren auf heruntergekommenen getrimmten Look ,sind mit Plflanzen überwuchert, Platten fallen ab , explosionen kann man hören ...es wird anschaulich dargestellt das die Einrichtung "gealtert" ist.
Ansonsten ist fast alles wie im Vorgänger man wird durch Testkammern gejagt ,mit sarkastische Kommentar und anderweitige Sticheleien getriezt.
Die Rätse sind vorallem im SP nicht grade fordernd ,ich hatte wenige momente wo ich längere Zeit überlegen musste. Einige "sachen" ergaben ab und zu durch einfaches trial und error nach dem motto" oh da ist ein weißes Feld da mach ich mal n Portal hin und oh wow da oben ist auch ein weißes feld da mach ich auch ein Portal hin Lvl gelöst".Ok das ist jetzt übertrieben dargestellt so einfach ist es nun doch nicht. Vorallem gegen Ende nimmte der Grad zu
,aber meine Erwartungshaltung war vieeeeel höher an den Schwierigkeitsgrad.
Der Coop hingegen ist wenn man mit einen Kumpel spielt der die -Coop tests noch nicht kennt- kniffelig und teilweise sogar ansprusvoller als der Singelplayerpart, trotzdem viel zu kurz. Meine Spielzeit für den Sp Part betrug beim ersten Mal ca 9h (laut Steam) der Coop ca 4h den ich direkt danach spielte(mit glücklicherweisen einen Deutschen ,da die Kommunikation doch auch wenn man Englisch in sprache beherrscht, besser ist ;hier merke ich an für den Coop sollte wenn man ,ihn nicht grade mit jmd spielt der im selben Raum ist, ein Mikrofon oder sonstiges bereithalten).
So was fällt mir noch ein achja:
-Sp bzw "firstrun" teilweise habe ich sehr viel getrödetl und probiert/Alternativen gesucht /fast alle Ratman dens gefunden und geheime Räume gesucht
-Ladepunkte gibt es massig selbst kleine Räume werden extra geladen bzw sitzten zwischen Ladepunkten
-die story wird spannend und auch humorvoll rübergebracht und man erfährt mehr über die Vergangenheit von Aperture
-im Coop die Wahl ein blaues und pinkes (?) für Atlas hat mich sehr irritiert da ich die Farben laufend verwechselt habe
Pro:
- Besser wie Teil 1
- Motivierend
-Glados..:)
Kontra:
-Grafik teils sehr schwach
Fazit:
Es ist schwer einen ohnehin guten Vorgänger zu übertreffen, aber Portal 2 ist es in jeder Hinsicht gelungen.
Die Grafik geht klar, auch wenn sie schon stark veraltet ist.
Das Gameplay ist ungeschlagen gut und die Dialoge von Glados sind witziger wie die meisten Pixar-Animated-Filme.
Keine der Testkammern ist frustrierend, alles ist lösbar, wenn man sich genau umsieht und passend kombiniert.
Der Multiplayer ist saulustig, aber ein Kumpel und ein gutes Headset ist quasi Pflicht.
Pflichkauf!
Pro:
-Großartige Präsentation
-Großartige Atmosphäre
-Genialer Humor
-Gut durchdachte und überraschende Story
-Faire Rätsel
-Koop-Modus
Kontra:
-Zu kurz im Singleplayer
-Selten unübersichtlich
-Ganz selten mal matschige Texturen
Fazit:
Es ist Grandios!
Damals beim ersten Teil war ich sehr skeptisch ob so etwas funktionieren kann.
Dann kam das Wochenende als es Portal bei STEAM gratis gab...
Ich war fasziniert vom Spielprinzip, der Präsentation. Aber leider war es viel zu kurz.
Dementsprechend saß ich bei Teil 2 auf heißen Kohlen.
Gestern kam dann mein Exemplar, und ich hab den Singleplayer in einem Rutsch Durchgespielt...
Auch hier ist das was das Spiel ausmacht die Präsentation. Die Spielmechanik hat sich nicht geändert, wurde aber verfeinert und durch sinnvolle und interessante Elemente erweitert.
Aber die Präsentation...Alleine der Anfang macht direkt Lust auf mehr.
Wenn man die ersten Teile der verfallenen Anlage durchstreift bekommt ein wirklich beklemmendes Gefühl. Alles wirkt herrlich passend, verrottet, kaputt.
Die Musikalische Untermalung macht den Rest. Man weis nie genau ob es jetzt Musik ist, ob die Anlage noch irgendwelche Geräusche von sich gibt oder ob da noch wer ist.
Und dann haben haben wir noch unseren kleinen Sidekick Wheatley. Ein kleiner, unsicherer KI-Kern der uns durch die Kammern begleitet. Er sagt viel, und manchmal kommt sogar etwas sinnvolles dabei herum. Aber es tut unheimlich gut wen dabei zu haben...
Zum Gameplay:
Das Altbekannte Portal Gameplay, erweitert um Laserstrahlen, Gravitationsfelder, verschiedene arten von Schleim der die Eigenschaften von Oberflächen ändert und Katapulte. Lobend zu erwähnen ist auch das man immer wieder aus der "Testroutine" ausbricht und Areale "frei" erkunden kann. Und diese Areale sind wirklich beeindruckend. Optisch wirklich riesig.
Einige gute Fluchtszenen würzen das ganze.
Zur Grafik:
Durch das verfallen der Anlage wird der klinisch reine Grafikstil des Vorgängers herrlich durchbrochen. Texturen sind sehr gut, Animationen, soweit vorhanden, sehr flüssig, Und der Grafikstil, besonders im späteren Spielverlauf herrlich passend.
Zum Sound:
Herrlich! Die Soundeffekte und die "Musik" tragen einen erheblichen Teil zur Atmosphäre bei. Es wirkt wirklich sehr beklemmend stellenweise. Und die Audiokommentare von unserm Wheatley sind einfach herrlich.
Zur Story:
...sag ich nichts dafür ist sie einfach zu gut und ich möchte hier keinem den ersten Spieldurchlauf versauen.
All das fügt sich zu einem (fast) perfekten Spiel zusammen. Die Story ist grandios, die Atmosphäre genial, die Rätsel sind allesamt fair sodass man mit nachdenken keine Probleme haben sollte.
Aber das was dieses Spiel ausmacht ist die Präsentation. Alles fügt sich zusammen. Ich bin einfach fasziniert.
Das einzige Manko ist die (für meinen Geschmack) relativ kurze Spielzeit im Einzelspieler.
Den Koop-Modus konnte ich leider nicht testen.
Fazit:
Klare Kaufempfehlung! Optisch schönes Spiel mit grandioser Atmosphäre, genialem Humor und einer an Perfektion grenzenden Präsentation.
Neben einigen anderen ein definitiver Kandidat auf das Spiel des Jahres.
Pro:
- Schöne Grafik
- Saubere Steuerung
- Weiterführung der Geschichte
- Coole Sprüche der Charaktere
- Hintergrundgeschichte von Aperture Science
- Kniffliger Co-Op-Modus
- Angenehme Spiellänge
- Wunderschönes Leveldesign
- Viele Easter Eggs
- Hart, aber fair
- Nach Beendigung eines Levels fühlt man sich extrem klug
Kontra:
- Backpack, wie in TF2. Absolut unpassend und nicht nötig
-
- Protagonistin scheint stumm
-
- Teilweise ein wenig unübersichtlich
Fazit:
Nach fleissigem Spielen des ersten Teils und ein paar Potatosack-Spielen gings endlich los. Selten hab ich ein Spiel so sehr erwartet wie dieses.
Man spielt Chell, eine Frau die aus ungeklärten Gründen für Testzwecke zu Aperture Science geholt wurde. Nach dem Start wird einem direkt Wheatley vorgestellt, eine Art fliegender Augenkugelroboter, der einem zuerst einmal hilft.
Als erstes wird GLaDOS "ausversehen" wiederbelebt. Dann heisst es wieder brav Testkammern absolvieren. Die Rätsel sind anfangs nicht sehr schwer, werden es aber mit der Zeit. GLaDOS und Wheatley sorgen zwischendurch mit ihren Sprüchen für Lacher.
Wenn man GLaDOS dann mal ausfindig gemacht hat, wird sie ihrer Macht enteignet und Wheatley übernimmt Aperture und die Position von GLaDOS. Der "Erfolg" steigt ihm allerdings ein wenig zu Kopf und auch er versucht, Chell loszuwerden und verwandelt GLaDOS in eine Kartoffel.
Dann lernt man die drei Gels kennen: Repulsion Gel, Propulsion Gel und Conversation Gel. Ersteres ist blau und lässt einem höher springen. Zweiteres ist orange und lässt einem schneller rennen und Letzteres ist weiss und lässt einem Portale da platzieren wo es verteilt ist. Diese Gels sind exzellent eingebaut und man erfährt ein komplett neues Spielerlebnis.
Wheatley fängt dann an, seine eigenen Testkammern zu bauen, hat das Ganze allerdings nicht so im Griff wie GLaDOS. Mehr möchte ich geschichtlich nicht verraten.
Grafisch ist es absolut auf dem neusten Stand. VALVe hat noch mal ein grosses Stück Arbeit in die Source Engine gesteckt und sie auf Vordermann gebracht. Das Spiel sieht absolut schön aus. Die Levels sind abwechlsungs- und zahlreicher als im Vorgänger. Keine Kammer, kein Raum sieht gleich aus wie der Vorherige. In jedem Level gibt es kleine Räume mit versteckten Sachen zu entdecken, welche aber sehr gut versteckt sind. Allgemein findet man viele Easter Eggs in dem Spiel.
Gameplaytechnisch hat sich mit den Gels doch einiges verändert, das Grundprinzip bleibt aber dasselbe. Portal hier, Portal da und durchgehüpft. Es geht auch ohne Granaten und Patronen, dafür mit umso mehr Köpfen und Geschick. Bei dem Spiel muss teilweise richtig gerätselt werden.
Das Game vermittelt einem anfangs so ein Gefühl von Dummheit. Schafft man das Level nicht beim ersten Anlauf, zweifelt man an der eigenen Intelligenz, da es ja nur ein Spiel ist. Wenn man es dann aber geschafft hat, denkt man sich, was für ein Genie man doch ist und wie einfach es doch gewesen wäre.
Dieses Mal kann man nicht nur alleine rätseln und hopsen. Mit dem neuen Co-Op-Modus spendiert VALVe ein komplett neues Spielerlebnis. Arbeitet man nicht zusammen, kommt man nicht weit. Ohne Kommunikation geht gar nichts. Zwar kann man Markierungen setzen um dem Mitstreiter Hinweise zu geben, reden ist dann aber doch praktischer.
____
Fazit:
Mit Portal 2 hat VALVe die Gameswelt mal wieder revolutoniert und liefert einen Meilenstein der Spielegeschichte ab. Hut ab!
Pro:
-Witzige Sprüche von den Charakteren (besser gesagt Robotern ;))
- Syncro gut gelungen (Deutsch). Kiefer Sutherland (24) als Roboter ^^. Sehr cool
- Fordernde Rätsel
- Teilweise gigantische Kulissen
- Super Atmosphäre
- Coop Modus
- Super Soundtrack....
- definitiv länger als Teil 1
Kontra:
-....abgesehen von der seltenen nervigen Tinnitus Musik. Das bitte nächstesmal rauslassen !!!!
-
- keine optionale Hilfestellung
-
- Nicht unbedingt ein Manko...aber hohe Sprünge manchmal einfach unrealistisch ...trotz Beinschienen...
Fazit:
Portal 2 (PC)
Ja was soll man sagen ? Portal ist wieder da :)
Nach dem sehr schönen ersten Teil hat man ja gedacht das Teil 2 vielleicht nicht so gut werden könnte wie der erste Teil....dennoch...
.... er ist besser geworden und auch länger
Man hat wieder die Rätsel aus Teil1 mit würzigen Sprüchen gemischt. Zusätzlich ist das Spiel wesentlich länger geworden wie Teil 1 und hat auch einiges an neuen Kulissen zu bieten (riesig). Auch die Stimmung und die Atmosphäre sind mal wieder von erster Qualität und absolut stimmig.
Nach einer Weile werden die Rätsel auch recht anspruchsvoll und man braucht schon ein paar Minuten um die ein oder andere Kopfnuss zu knacken ;). Dennoch hätte ich mir das ein oder andere mal eine Hilfestellung gewünscht
Noch ein anderer Kontrapunkt ist die recht seltene aber echt nervige Tinitusmusik (Man erkennt sie direkt wenn man sie hört)
Ich habe nur die Deutsche PC - Version gespielt. Zu der Englischen Version kann ich nicht viel sagen. Ich denke das ist geschmackssache. Die Deutsche Vertonung ist in meinen Augen echt gut gelungen und braucht sich nicht zu verstecken.
Fazit : Geiles Spiel wer 30-40? zuviel hat, kann da schon zugreifen.
Pro:
- PC Version optisch am allerschönsten (60fps konstant)
- relativ gute Synchro
- wunderschöne Rätsel mit Aha Effekt
- klasse klaustrophobische Stimmung mit guten Soundtrack
- ein (für heutige Verhältnisse) langes Spiel (ca. 10 Stunden für SP)
- DLC/Addons machen bei diesem Spiel SINN !
Kontra:
- trotzdem zu kurz
- Wiederspielwert gering, nur wegen Achievements
- Bug bei PC Version: nur auf NTFS-Partitionen spielbar, nicht spielbar auf Partitionen mit FAT32-Dateisystem (PC)
- m.M.n. schwammige Optik bei XBox360 Version(360)
- PS3 Version zwar mit PC Version, aber warum ohne Datenträger ? Die 2 Euro Produktionskosten ? (PS3)
Fazit:
Ein herausragendes Beispiel für die PC-Entwicklerschmiede Valve. Kreativ und unglaublich unterhaltsam. Wenn man ganz ehrlich ist, ist die Spielewelt furchtbar leer: Und doch ist es für jeden Greifbar.
Ich finde Jörg sieht in seinen Tests die Sache immer sehr sehr subjektiv, aber in einem Punkt hat er oftmals Recht:
Er erkennt wenn ein Spiel eine besondere Stimmung verleiht. Bei Shadow of the Colossus führt er unter anderem die technischen Fehler an, die das Spiel hat, ergänzt aber am Ende alles mit einem entscheidenen Satz: "Vieles ist handwerklich nicht perfekt, aber dieses Spiel hat (eine) Seele !"
Und das trifft auch auf Portal 2 zu. Eine leere Welt und doch weiss man das Glados da ist. Riesige Level und trotzdem wird das Gefühl der Verlorenheit vermittelt.
Daneben ist der Humor, das Gameplay und -vor allem- das Rätsel-Ensemble einfach erstklassig.
Dazu kommt, das aufgrund der hintereinander gelegten Level, Addons/DLCs absolut Sinn machen !
Fazit: Ein herausragendes Stück Software, das sowohl im Multi- als auch im Singleplayer herrlich funktioniert. Als PC'ler freue ich mich schon auf allerhand Usermaps ! Auch wenn uns Valve immernoch auf Half Life warten lässt (das Universum interessiert mich eh nur noch gering), muss man würdigen was das 30 Mann-starke Valve-Portal2-Team hier geleistet hat.
Chapeau, meine Herren !
gekauft: PC Version
getestet: PC, PS3, XBox360
Pro:
- brilliante Levelarchitektur
- grandiose Charaktere (GladOS, Wheatley und Cave Johnson haben alle das Zeug legendär zu werden)
- ungezwungener, trockener, teilweiser fieser Humor
- geniales Spielprinzip
- sinnvolle Erweiterung dieses durch Einführung neuer Elemente, die sich kohärent einfügen
- stimmiges Äußeres (Grafik fehlerlos und das Design herausragend)
- sehr gute Animationen
- der beste Coop Modus, den ich je gespielt habe
- sehr gute Spannungkurve mit befriedigendem Ende
- unglaubliche Cinematic-Physics in den Zwischensequenzen
- sehr guter Abspann
- sehr ausgewogener Schwierigkeitsgrad
Kontra:
- etwas zu kurz
- Coop-Modus endet ein wenig abrupt
- seltene Trial&Error Rätsel
- meist ein vorgegebener Lösungsweg (niemals in Komplettlösungen schauen, dass nimmt den Spaß komplett)
Fazit:
Portal war ein Spiel, dass man meine Meinung ohne weiteres als perfekt beschreiben kann. Geniales Leveldesign, grandiose Lernkurve, toller Soundtrack, brilliante Dialoge und das gesamte Spielprinzip machen den Überraschungshit von Valve zum Klassiker.
Nun machen sich die legendären Entwickler aus Seattle daran diesem Spiel einen würdigen Nachfolger zu beschweren.
Portal 2 tritt also in Fußstapfen, die kaum zu füllen sind, also muss es den Spagat schaffen gleichzeitig den Geist des Vorgängers zu behalten und dazu noch auf eigenen Beinen zu stehen.
Portal 2 beginnt in der ersten Sekunde wie der erste Teil, man wacht auf in einem unbekannten Raum und wird von einem Lautsprecher begrüßt, diesmal nicht von GladOS sondern von einem einfachen Ansagen, kurz darauf bzw. eine unbestimmte Zeit später wird man wieder im selben Raum geweckt, doch diesmal ist er völlig verwahrlost und begrüßt wird man von Wheatley, dem neu eingeführten Persönlichkeitskern, der in der Story dann auch eine Kernrolle spielt. Dann beginnt die Aktion, die gigantische Halle in der der Raum platziert ist fällt in sich zusammen und Wheatley navigiert den Raum hinaus und man landet im überwucherten alten Testgebiet von Portal 1 wo man als Einleitung diese Tests löst. Schnell verändert das Spiel allerdings den Takt und geht vom nur rätselbasierten Gameplay zum auch storybasiertem. In Portal 2 steht nicht mehr der Test sondern der Kulissen dahinter dieser im Vordergrund. Während man zusammen mit Wheatley versucht aus Aperture Science zu fliehen stolpert man über GladOS und gerät wieder in ihre Fänge. Letztlich bleibt das Ziel des Spiels die Flucht. Dieses Thema der Flucht wiederholt sich auch immer wieder in Sequenzen, die die Rätselkammern verbinden.
Trotz der starken und abgedrehten Geschichte ist die Portalgun immer noch der Star des Spiels. Das bekannte Prinzip bestehend aus 2 Portalen ist immer noch genial wurde jetzt aber entscheiden erweitert. Valve zwingt einen jetzt die Möglichkeiten der Umgebung zu nutzen. Da wären Lichtbrücken, Laserstrahlen, Gravitationstunnen und 3 verschiedene Gels, die die Oberfläche der Umgebung verändern. Das kombiniert mit den Portalen führt zu extrem gefriedigenden Rätseln, die immer fordern, aber nie überfordern. Diese Rätselelemente wurden dann auch noch brilliant in den Coop-Modus übertragen, wo Teamwork erzwungen wird und dazu das gegenseitige Anstacheln ungemein motivierend ist.
Das Gameplay ist also wieder überragend, dem schließt sich auch das Writing an. Wie auch im Gameplay steht die Testkammer im Mittelpunkt der Story, so ensteht ein ungemein stimmiges Spiel, nie wirkt irgendein Dialog oder eine Zwischensequenz deplatziert. Diesen Zusammenspiel lässt die Zeit verfleigen, da es nie den Moment gibt "Ah, Level XY geschafft, jetzt kann ich ne Pause machen".
Portal 2 ist tatsöchlich ein würdiger Nachfolger der dazu auch noch unabhängig von diesem verdammt stark dasteht. Ich kann dieses Spiel uneingeschränkt jedem empfehlen.
Pro:
- witzige Dialoge
- Hintergrundgeschichte zu Aperture
- Story zwar nicht ernst zu nehmen, aber interessant präsentiert...
- die neuen Mechanismen (Gel) fügen sich sehr gut ein
- Ko-Op Modus mit noch kniffligeren Herausforderungen
- Portalrätsel wirken weiterhin neu und unaufgebraucht
- gute deutsche Synchro
- kostenlose DLC (bisher)
Kontra:
- nur eine Lösung pro Rätsel. Mögliche Alternativen werden sogar durch unsichtbare Wände verhindert (ist mir einmal aufgefallen)
- selbst bei den anfänglichen kurzen, kleinen Testkammern wird nach jeder Kammer neu geladen
- keine fortgeschrittenen Testkammern mehr
- ...Story aber teilweise voraussehbar
- Rätsel allgemein leichter (oder es liegt an den Kenntnissen aus Portal 1)
Fazit:
Portal 2 knüpft an den Geschehnissen des Vorgängers nahtlos an. War der erste Teil noch als Experiment gedacht, so haben wir diesmal einen vollwertigen Titel. Daher gibt es auch eine größere Story, als nur durch die Testkammern zu gehen.
Die Story selbst ist witzig und humorvoll. Sie ist gut präsentiert an einigen Stellen aber doch voraussehbar. Aber das ist nicht so wichtig, denn der Humor und Spaß steht hier eindeutig im Vordergrund. Dies merkt man besonders an den vielen Dialogen bei denen man oft lachen muss, als auch am allgemeinen Verlauf der Story selbst. Auch in der deutschen Synchro kommen die Witze gut rüber. Teilweise sind die Sprüche sogar so genial, dass man extra deswegen inne hält (z. B. das Produktionsfließband für die Turrets). Die Hintergrundgeschichte zu Aperture ist schön eingebracht und sicherlich das witzigste am ganzen Spiel. Ich liebe die Aufnahmen, die der ehmalige Chef gemacht hat :)
Die Grafik ist gut, aber nichts besonderes. Die Zeiten wo man aus der Source Engine Wundergrafiken hervorbringt sind vorbei. Aber durch die ständige Weiterentwicklung der Engine wirkt es auch nicht zu sehr veraltet.
Der Sound ist klasse. Besonders die vielen Ambientesounds tragen ihren Beitrag zu der passenden Atmosphäre des riesigen Testkomplexes.
Das Gameplay ist unverändert zum Vorgänger. Es wurde allerdings um zahlreiche Mechanismen erweitert. Da haben wir zum Einen das erst im späteren Spielverlauf eingebrachte Gel in den farben blau, rot und weiß. Blau lässt einen höher springen, rot schneller rennen und weiß ermöglicht es Portale an Wänden zu erschaffen, wo dies eigentlich nicht möglich wäre. Dann haben wir noch Katapulte, die einen über die Map befördern, Energiebrücken, die als Hindernis und/oder Weg benutzt werden können, Gravitationsstrahlen, die einen durch die Luft befördern können und sicherlich noch einige weitere Dinge, die mir grad nicht einfallen.
Die Rätsel an sich kamen mir trotz der Neuerung einfacher vor. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich bereits zweimal den Vorgänger durchgespielt habe und das "Denken in Portalen" mittlerweile schon bekannt ist. Leider gibt es bisher noch keine fortgeschrittenen Testkammern, wo durch führ erfahrene Spieler etwas die Herausforderung fehlt.
Als Ausgleich gibt es dafür einen Ko-Op Modus, der aufgrund der zwei Portaldurchgänge die gleichzeitig existieren können, nochmal eine etwas andere Denkweise erfordert. Da kommt zumindest wieder das längere Nachdenken aus dem ersten Teil zurück.
Die Spielzeit für den Single Player beträgt etwa acht Stunden und wird von mir neutral bewertet. Der Ko-Op kann dann nochmal mit etwa 5-6 Stunden aufwarten. Dieser wurde mittlerweile um einen DLC erweitert. Habe diesen noch nicht vollständig gespielt, denke aber das nochmal 1-2 Stunden Spielzeit drin sind, da dort der Anspruch etwas höher liegt.
Alles in allem ein würdiger Nachfolger, der aber nicht mehr ganz so innovativ daherkommt wie sein Vorgänger.