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Das meint die 4Players-Redaktion:
Dante’s Inferno ist trotz kleinerer Mängel ein actionreicher Höllentrip mit himmlischen Qualitäten! Jetzt muss Kratos zeigen, ob er dagegen halten kann...
Zum vollständigen Test auf 4Players.de (Wertung: 86%)
Die westliche Sicht auf die Hölle wurde maßgeblich vom italienischen Dichter Dante Alighieri mit dem ersten Teil seines im 13. Jahrhundert veröffentlichten Epos “Die Göttliche Komödie” geprägt. In Dantes Inferno nimmt EA Gamer nun mit auf eine Reise in diese Hölle. Das Spiel wird 2010 für Playstation 3, Xbox 360 und PSP veröffentlicht.
Mit Dantes Inferno adaptiert EA Alighieris Vision der Hölle für die Welt der Videospiele und erschafft zugleich ein atemberaubendes Third-Person-Action-Adventure. Der Spieler übernimmt die Rolle Dantes, der bei der Rückkehr in die Heimat seine Geliebte Beatrice ermordet vorfindet. Da Luzifer ihre Seele in die Unterwelt entführt hat, bleibt Dante nur eine Möglichkeit, ihre Seele zu retten: Selber in die Hölle hinabzusteigen. In der Hölle jedoch muss er sich auch seinen eigenen Dämonen stellen – und ihm wird deutlich, dass hier auch seine eigene Rettung und Erlösung auf dem Spiel steht.
Features:
| Produkt-Typ: | Spiel |
| Release-Datum: | 30.09.2010 |
| Sprache Handbuch: | Deutsch |
| Sprache Gesprochenes: | Deutsch |
| Sprache Text: | Deutsch |
| System: | PlayStation 3 |
| Usk: | ab 18 Jahren |
| Genre: | Action |
| Publisher: | EA |
| Studio: | - |
Pro:
- gutes Kampfsystem
- guter Soundtrack
- gut steuerbar
- Upgradesystem
Kontra:
- feste Kamera
- geringer Umfang
- dreister GoW-Klon
- nerviges Punktesammeln
Fazit:
Bevor ich DI durchgespielt habe, habe ich immer nur die Gerüchte gehört, dass es ein God of War Klon ist. Nach dem Ende, dachte ich das auch, allerdings meine ich: " Lieber gut geklaut, als schlecht selber gemacht." denn DI ist gar kein schlechtes Spiel.
An die Klasse eines GoW kommt es nicht heran, aber es sieht dennoch sehr gut aus. Das ganze Geschehen bewegt sich flüssig und die Gegner und der Protagonist machen einen wunderbaren Eindruck.
Das Gameplay wurde dreist von GoW geklaut. Man läuft durch recht lineare Level und tötet mit seiner Waffe und dieversen Zauber, immer wieder auftretende Gegnerhorden. Am Ende kann man sich jedoch entscheiden, ob man die Gegner erlösen möchte, um gute Seelenpunkte zu erhalten, oder ob man sie quälen möchte und kassiert dafür Negativpunkte. Diese Punkte benötigt man für das Skillsystem, denn man kann die Waffen und Angriffe gut oder böse aufwerten, was jeweil seine Vor- und Nachteile hat.
Der Sound ist düster und passt sehr gut zu den düsteren Leveldesign und die Atmosphäre.
Der Umfang ist leider recht kurz, da man das ganze Spiel in etwa 6-7 Stunden durchspielen kann.
Ein kleiner Schwachpunkt ist vielleicht die geringe Abwechslung, denn der Ablauf ist immer der selbe. Man kämpft gegen Gegnermassen, löst ein Rätsel und klettert dann in ein neues Areal weiter. Das zieht sich bis zum Ende durch.
Fazit:
Dantes Inferno ist kein perfektes Spiel und hat seine Macken, aber es macht auch Spaß und macht das was es kann ganz gut.