Mit Alan Wake präsentieren die Entwickler der legendären Max Payne-Reihe einen fesselnden Psycho-Action-Thriller!
Das meint die 4Players-Redaktion:
Verdammt gut aussehende und packend inszenierte Horror-Action. Aber man versinkt zu oft in einer Taschenlampenballerei, als sich in einem subtilen Psycho-Thriller zu grausen.
Zum vollständigen Test auf 4Players.de (Wertung: 80%)
Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Washington, an der nördlichen Westküste der USA. Ihr schlüpft in die Rolle des bekannten Horror-Schriftstellers Alan Wake, der sich in eben diese Kleinstadt zurückzieht um einen Roman über seine schlimmsten Alpträume zu schreiben. Immer mehr verschwimmen Realität und Fiktion, und schon bald werden diese Alpträume Wirklichkeit.
Für die Story zeichnet sich wieder Sam Lake verantwortlich, der für Remedy auch schon die beiden Max Payne Abenteuer schrieb. Dieses Mal setzt man aber weniger auf knallharte Action als auf eine bedrohliche Atmosphäre, wie diese auch aus Serien wie Twin Peaks bekannt ist.
Ihr werdet euch frei in der Stadt sowie deren Umgebung (Wälder) bewegen können und dort Missionen erledigen, die aber nicht zwingend in einer bestimmten Reihenfolge zu erfüllen sind, es erinnert also leicht an eine Art Kleinstadt-GTA. Gesteuert wird Alan Wake aus der 3rd-Person-Perspektive, mit der Remedy schon bei Max Payne reichlich Erfahrung sammeln konnte. Ein besonderes Augenmerk legen die Entwickler auf die Einbindung der Natur in das Gameplay, so wird es einen vollständigen Tag/Nacht-Zyklus geben, genauso wie Wetterumschwünge und unterschiedliche Windstärken, die sich auch auf das Wasser auswirken werden. Ebenfalls sehr wichtig wird das Spiel mit Licht und Schatten sein, aufgrund der Horror-Atmosphäre werden einige Teile des Spiels in der Dunkelheit spielen, welche sich durch Taschenlampen und Fackeln erhellen lassen wird.
| Produkt-Typ: | Spiel |
| Release-Datum: | 14.05.2010 |
| Sprache Handbuch: | Deutsch |
| Sprache Gesprochenes: | Deutsch |
| Sprache Text: | Deutsch |
| System: | XBox 360 |
| Usk: | ab 16 Jahren |
| Genre: | Action |
| Publisher: | Microsoft |
| Studio: | Microsoft |
Pro:
-klasse Grafik
- - gerade Wasser und Nebel
-toller Sound
-dichte Story
-tolle Charaktere
Kontra:
- Lippensynchronität stockt manchmal
- Gegnerauswahl nicht gerade üppig
Fazit:
Herzlich Willkommen in Bright Falls!
Einer verschlafenen Kleinstadt an der Pazifischen Westküste der USA. Viele der Einwohner sind mit den Vorbereitungen für das jährliche Jagdfest beschäftigt oder verrichten ihre täglichen Dinge. Die Sonne steht tief und aus der Ferne nähert sich eine Fähre langsam dem Hafen und mit ihr ein Mann der das Leben aller verändern kann: Alan Wake.
Aber was ist Alan Wake für ein Spiel? Am besten trifft es die Beschreibung auf der Verpackung : Psycho-Action-Thriller. Wer allerdings Horror wie in Silent Hill oder Fear erwartet, denn muss ich enttäuschen, den es geht in Alan Wake wesentlich subtiler zu. Keine Blutfontänen, abgetrennte Körperteile oder Kreaturen aus der Hölle.
Alan Wake ist wahrlich eine interessante Mischung aus bekannten Filmen (Poltergeist), Serien(Lost und vom Setting ein wenig von Harpers Island) und Büchern (Stephen King). Apropos Serien: Alan Wake ist eine! Nach jedem abgeschlossenen Kapitel, gibt es zu Beginn des nächsten eine serientypische Einleitunge ala ?Was bisher geschah?. Zu dem kann das Spiel seine Verbindung zum Autor Stephen King nicht verleugnen, zu mal dieser mehrmals namentlich erwähnt wird. Wer sein Buch ?Desperation? kennt und mag, wird Alan Wake lieben.
Großartig werden die Hauptcharaktere und Locations in die Story eingebunden, ob nun visuell oder nur durch das gesprochene Wort. Zum Thema Lokalisierung möchte ich die Kritik von 4P ein wenig entkräften: Die Synchro ist eigentlich Spitze, mit wenigen Ausnahmen, passend gewählt und absolut stimmungsvoll.
Grafisch ist das Spiel über alle Zweifel erhaben, selten habe ich so detaillierte Grafiken gesehen. Einzige Minuspunkte diesbezüglich sind die teils nicht vorhandene Lippensynchronität und gelegentliche Slowdowns.
Passend zur tollen Grafik serviert Remedy einen bombastischen Sound der in jeder Situation überzeugt.
In Sachen Gegnerauswahl, hätte vielleicht der ein oder andere Gegner mehr gut getan, aber ist durchaus ausreichend.
Dem Spiel wurde ja unter anderem stupide Linearität vorgeworfen, was bis zu einem gewissen Grad auch stimmt. Aber sonderlich störend ist dies nicht. Denn das Spiel vermittelt durch seine Story, dass man unter Zeitdruck steht, da hätten lange Erkundungstouren so wieso nichts zu suchen. Man wird zwar an der Leine durch das Spiel geführt, hat dennoch Zeit die teils weitläufige Umgebung zu erkunden, aber wird nie gegängelt.
Alles in allem, ist Alan Wake, für mich, eines der besten Spiele das ich in den letzten Jahren gespielt habe. Bedient es sich doch bekannter Mechanismen, wertet diese auf und setzt das ein oder andere Sahnehäubchen auf. Zwar erfindet das Spiel das Rad nicht neu, aber das tut GTA auch nicht und ist trotzdem ein tolles Spiel. Wer schon immer mal einen Film spielen wollte der sollte beherzt zugreifen. Auch allen anderen die Wert auf eine dichte Story, tolle Charaktere gepaart mit grandioser Grafik und Sound wert legen, sei das Spiel wärmstens empfohlen.
Pro:
-Großartige Story ohne erkennbare Lücken
- Originelles Episoden-System
-Spaßiges, intensives Gameplay..
- Beeindruckende Grafik-Engine, mit hervorragendem Licht und Schattenspiel
- Unglaublicher Sound
- Packende Atmosphäre
-Coole Waffenauswahl...
Kontra:
-...das aber an Abnutzung leidet.
-
-...die relativ klein ausfällt
-
- Blendgranaten zu mächtig
Fazit:
Es ist Nacht. Du läufst durch den Wald. Alles was du hörst, ist das Rascheln der Bäume im Wind. Der Nebel wabert an dir vorbei. Du zückst deine Taschenlampe, zielst auf den Stein. War also doch nichts. Hinter dir hörst du Schritte. Du drehst dich um. Nichts da. Gehst ruhig voran. Das gleiche Geräusch, noch lauter. Plötzlich steht ein Schatten da, versucht dich mit seinem Messer zu töten. Du weichst noch gerade so aus, verbrennst ihn mit dem Strahl deiner Taschenlampe und setzt zum Schuss an. Ruhe. Nochmal Glück gehabt.
Solche Momente gibt es öfters im Wald von Bright Falls, dem kleinen, unberührten Ort in der Einöde des Staates Washington. Es sollte doch nur ein Urlaub werden! Du, Alan Wake, Schriftsteller, brauchst einfach Ruhe, mit deiner Frau. Irgendwie hast du dir erhofft, dass deine Schreibblockade sich löst. Dich nicht mehr plagt. Aber auf einmal, ist deine Frau, Alice, verschwunden. Du findest Seiten eines Manuskriptes, dass du nie geschrieben hast. Was passiert hier. Warum passiert es?
Mehr sei mal nicht verraten, aber die Story von Alan Wake, hält an der Stange, sie lässt nicht los. Die 6 Episoden des Spiels warten mit Cliffhanger und Rückblende an. Sind grandios inszeniert, münden in einem ebenso tollen Ende und lassen dich verblüfft zurück.
Ja, die Zeit, 5 Jahre, die Remedy an diesem Spiel verbracht hat, hat sich am Ende doch gelohnt. Viele Ideen wurden verworfen, neue eingefügt. Das ursprüngliche Open World Szenario wich einem hauptsächlich linearen Spielverlauf, der sich komplett der Story widmen sollte. Mit Erfolg.
Aber das Spiel fasziniert auch auf anderem Wege. Das hervorragende Spiel von Licht und Schatten, die irren Sprüche der Gegner, das Kreischen der Vögel am Himmel, der unheimliche Wind und das förmliche "Atmen" des Waldes lässt diesen auch so lebendig erscheinen. Die Atmosphäre ist jederzeit auf höchstem Niveau, kann sich jederzeit mit Bioshock und co. messen. Wenn Dunkelheit den Wald ergreift und die Bäume wie Monster erscheinen, du verzweifelst versuchst das nächste Licht zu erreichen. Brüllen im Rücken. Das vermittelt ein authentisches Dasein der Einsamkeit.
Die Grafik ist größenteils über alle Zweifel erhaben, zeigt nur manchmal Schwächen. Tagsüber erkennt man leichtes Tearing, was aber in den Nachtsequenzen schwer zu erkennen ist. Auch ist die Mimik unausgereift und kommt nicht an die eines Heavy Rain heran.
Was sich aber zeigen kann ist die Soundkulisse. Man möchte die Anlage einfach nur aufdrehen, dem Wald zuhören, der sehr guten (englischen) Sprachausgabe lauschen.
Ein weiteres kleines Manko, stellt das Gameplay dar. Zwar macht es die ganze Zeit über Spaß und ist super inszeniert, aber wie erwartet treten nach einiger Zeit Abnutzungserscheinungen auf. Wie man dazu steht, ist jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall ist Panik stellenweise vorprogammiert, wenn Horden von Gegnern sich auf einen stürzen und man sich nur in die helfende Hand eines Leuchtfeuers retten kann.
Alan Wake ist auf jeden Fall ein Erlebnis.
Pro:
- Tolle Grafik (Nacht)
- Solide Geschichte
- Klassische Horror-Elemente
- Stimmige Sammelaufgaben
- Gute englische Sprachausgabe
- Ausweichen statt Deckung suchen
- Licht als Fadenkreuz oder Waffe
- Große Gebiete
- Drei Schwierigkeitsgrade
- Toller Soundtrack
- Stimmige Umgebungsgeräusche
- Solides Shooter-Handling
- Unkonventionell gewöhnliche Waffen
Kontra:
- Sehr wenig Rätsel
- Unscharfes Bild (Tag)
- Schwacher Texturfilter
- Leichtes Tearing
- Fahrzeuge haben nicht genug Leistung
- Schwammige Fahrzeugsteuerung
- Spielers wird nicht in die Irre geführt
- Unterdurchschnittliche Gesichtsanimationen
- Wenig Gegnertypen
- Spieler verliert sehr oft seine Ausrüstung und Waffen
Fazit:
Alan Wake will ein Psycho-Action-Thriller sein, zumindest Action-Thriller trifft auch zu. Über den Psycho-Teil lässt sich jedoch streiten denn es wird nur selten versucht den Spieler hinters Licht zu führen was nun Realität und Einbildung ist und selbst dann sind diese Phasen nur von kurzer Dauer. Wenn auch noch Mitstreiter dem Abenteuer beitreten lässt das umso weniger Platz für Illusionen. Die Geschichte wird in Episoden erzählt und weiß zu motivieren durch die klaren Ziele sein Gedächtnis wiederzuerlangen, die mysteriösen Umstände dadurch aufzuklären und Alans Frau zu finden. Im Spielverlauf findet man Skriptseiten in denen Szenen des Spiel im voraus oder Nachhinein beschrieben werden. Was wie ein Spoiler klingt stellt sich als eine Art Wahrnehmungshilfe und Handlungserklärung heraus. Keine der Szenen verliert durch das vorzeitige lesen des Skripts an Spannung, jedoch wird meist die Möglichkeit verschenkt den Spieler bewusst zu beeinflussen. Die ansonsten gute Inszenierung wird leider zurückgehalten durch unterdurchschnittliche Gesichtsanimationen.
Spielerisch wird ein recht klassischer 3rd-Person-Shooter geboten der das mittlerweile übliche Deckungssystem recht gekonnt durch Ausweichen substituiert hat. Seine Bewandtnis erhält diese Änderung dadurch dass alle Gegner, abgesehen von gelegentlichen Wurfwaffen, für den Nahkampf ausgerüstet sind. Das Ausweichen und andere besonders gelungene Aktionen werden durch eine Kamerafahrt in Zeitlupe stylisch hervorgehoben, eine kleine Belohnung am Rande. Bevor man einen Gegner jedoch verletzten kann muss man die Dunkelheit vertreiben in dem man den Gegner mit einer Lichtquelle schwächt. Das klingt erst ziemlich interessant stellt sich aber meist in Form der Taschenlampe als Ersatz für das Fadenkreuz oder aber z.B. bei einer Blendgranate sogar als einfache Waffe heraus. Viel mehr als die soliden Schusswechsel bietet Alan Wake spielerisch jedoch nicht. Rätsel gibt es hier fast ebenso wenig zu lösen wie Klettereinlagen zu bestehen. Gelegentlich kann man noch untermotorisierte Fahrzeuge mit schwammiger Steuerung lenken.
Die unheimliche Atmosphäre in den nächtlichen Szenen konnte mich wirklich überzeugen. Alan Wake setzt hier auf klassische Horror-Elemente wie etwa der Angst vor der Dunkelheit oder verlassen zu sein. Das funktioniert Nachts in Kombination mit den gelungenen Lichteffekten, Umgebungsgeräuschen und detaillierten Arealen sehr gut. Tags jedoch offenbaren sich verwaschene Texturen, ein schwacher Texturfilter und ein allgemein unscharfes Bild. Zum Glück wird vorwiegend Nachts gespielt.
Die englische Synchronisation ist rundum gelungen und wird nur durch die bereits erwähnten fast nicht vorhandene Gesichtsmimik in Mitleidenschaft gezogen. Beim Soundtrack und den Umgebungsgeräuschen hat man sich merkbar Mühe gemacht. Letztere erweisen sich als ausgesprochen stimmig.
Fazit: Alan Wake ist was Alone in The Dark hätte sein sollen.
8/10 von mir daher repräsentative 80%.
Pro:
- sehr schicke Grafik
- interessante (aber teils auch sehr konfuse) Story
- Serientypische Struktur funktioniert richtig gut und hebt sich von anderen Spielen ab
- nur auf höheren Schwierigkeitsgraden spielerisch fordernd und spannend
Kontra:
- kaum spielerische Abwechslung
-
- nur wenige Gegnertypen
-
- kaum spielerische Höhepunkte
-
- grauenhafte deutsche Synchro
-
- steife Gesichtsanimationen
Fazit:
Nach über fünfjähriger Entwicklungszeit ist es nun da: Alan Wake. Das Spiel ist gut geworden - mehr aber nicht. Es ist nun ein paar Wochen her seitdem ich die Endsequenz gesehen habe und genau zwei Dinge sind bei mir hängen geblieben: eine sehr ambitionierte Story, die zum mitdenken und spekulieren einlädt - dagegen setzt Remedy eine Spielmechanik, über die man besser nicht allzu genau nachdenkt: Gegner oder Objekte mit einer Taschenlampe bestrahlen und danach draufschießen. Das wars. Die wenigen Schalterspielchen sind es nicht wert, erwähnt zu werden. Das Leveldesign ist linear und ziemlich höhepunktslos. Am Anfang vermag die Landschaft und die tolle Grafik zu begeistern, daran hat man sich aber schnell sattgesehen. Zu oft ist man im Dunklen unterwegs und die Waldgebiete - die einen großen Teil der Level ausmachen - ähneln sich einfach zu sehr. Auf härteren Schwierigkeitsgraden schafft es das Spiel, den Spieler zu fordern und ihn gelegentlich in Panik zu versetzen - gut so, denn sonst würde man im dunklen Walde glatt einschlafen.
Zum Glück hat Remedy an eine Story gedacht, die etwas mitdenken erfordert - diese reisst das Spiel dann wirklich aus der Mittelmäßigkeit heraus - schade nur, dass Remedy teilweise bei den (Gesichts-)Animationen gespart hat. Das kostet Atmosphäre. Wenn ein Spiel sich die Aufmachung einer TV-Serie als Vorbild nimmt, dann sollten die Hauptdarsteller zumindest so aussehen, als wären Sie nicht aus Holz. Schade, denn die gelungene Grafik hätte auch gelungene Animationen verdient.
Wer einem Psychothriller-Horror-Mix etwas abgewinnen kann, der kann sich dieses Spiel auf jeden Fall zulegen - man sollte es aber wirklich nur dann spielen, wenn es um einen herum schön Dunkel ist. Bevor ich es vergesse: die deutsche Synchronisation ist unterirdisch schlecht, ich empfehle daher die Originalsprachausgabe, die glücklicherweise mit auf der Disc ist. Allerdings sollte man dann im Englischen etwas sicherer sein um der Story folgen zu können.
Pro:
-Spannende und tiefgründige Gruseleschichte im Episodenformat.
-Sehr gute Grafik und Effekte.
-Starke Präsentation
-Toller Hauptcharakter
-Sehr schöne stimmige Wälder und Berge.
-Klasse Sound/track
-Spielzeit geht in Ordnung (etwa 9-10 Stunden)
-Tolle Fernsehsendung und Radiosender
-Lustiger Nebencharakter (Berry Wheeler)
-sehr viele Details und Anspielungen zu entdecken
-Top Synchro (Englisch)
Kontra:
-"Spielerisches" Ende entäuschend
-Keine echten Bossgegner
-Abundzu leichtes Terring
-Bischen zu einfach
-Schreckliche Synchro (Deutsch)
-Gameplay Elemente wiederholen sich häufig.
Fazit:
Story :
Alan Wake ist ein sehr erfolgreicher und bekannter Schrifsteller der unter einer Schreibblockade leidet. Deswegen beschließt er mit seiner Frau Urlaub zu machen im kleinen idylischen Städchen Bright Falls im Bundestaat Washington. Diese Auszeit läuft leider nicht so erholsam wie erwartet, Wakes Frau verschwindet am ersten Abend in ihrer Hütte am Cauldron Lake und Wake erwacht eine Woche später (Mit Gedächtnisverlust) in seinen Auto womit einen Unfall gebaut hatt. Was ist in der Woche passiert ? Wo ist seine Frau? Diese Antworten gilt es in 6 Episoden die wie eine Tv Serie präsentiert werden herrauszufinden.
Gameplay:
Alan Wake ist ein Third Person Action-Grusel Shooter der sich ganz Genretypisch steuert mit einer Ausnahme : Licht. Das Licht Symbolisiert im Spiel das gute und Schaten/Dunkelheit das böse. Gegner sind von einer Art Schatten umgeben die man erst mit seiner Taschenlampe entfernen muss. Dannach kann man die Gegner mit denn üblichen Mordwerkzeugen (Pistole,Shotgun,Jagdgewehr) erledigen. Daneben gibt es noch besondere Waffen die man der Dunklenbrut entgegen werfen kann wie Flashbangs,Leuchstäbe und Leuchtpistolen.
Präsentation/Grafik/Sound :
ich persönlich finde das Spiel wunderschön. Tagsüber hatt man eine klasse aussicht. Die Weitsicht ist super und was ich fast besten finde jeder Ort ist mit vielen kleinen Details versehen (Auch Radios und Fernseher sollten immer eingeschaltet werden es gebt schöne Details zur Geschichte und zu Bright Falls) umgucken lohnt sich fast immer. Nachts überzeugt das Spiel mit sehr schönen Schatten, dichten Wäldern und manchmal dichten Nebel. Die Animationen find ich größenteils gelungen leider gebt es auch manchmal kleine aussetzer. Der Sound ist einfach großartig vom im Wald hört man denn Wind rauschen die Bäume knarzen und man mein man würde durch einen echten Wald gehen die Musikuntermalung ist klasse und die kleinen Lieder die zwischen denn Episoden eingespielt werden sind sehr stimmig mein favorit ist : The Poet and the Muse von der im Spiel ausgedachten Band "Old goods of Asgard" (In Echt: Poets of the Fall)
Fazit :
Meiner Meinung war es die richtige Entscheidung Alan Wake nicht als Open World spiel zu releasen. Die Spannungsbögen und die sehr toll erzählte Geschichte hätte sicher drunter gelitten. Allen in Allem ist Alan Wake ein sehr schöner und Spannendes Grusel/Action Spiel. Die Athmosphäre hatt mich von anfang an in denn Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Das Ende der Geschichte war in ordnung und lässt spielraum für Sequels was ich nicht so gut fand ist das "spielerische ende" da hätt ich mehr erwartet.Was mich auch bischen entäuscht hatt war das ich mich über mehr "Licht-Level" gefreut hätte und mehr interaktionen mit denn Bewohner von Bright Falls. Auch ist das Spiel auf Normal und Schwer bischen zu leicht und es fehlen "richtige" Bossgegner". Am Ende würde ich das Spiel allen bedenkenlos Empfehlen denen das Genre gefällt.
Pro:
-Tolle Atmosphäre
-Spannende Story
-Einige grandiose Momente
-gutes Leveldesign aber...
-Gute Musikuntermalung
-Sound unterstützt Gruselatmosphäre
-zu Beginn wirklich spannende Kämpfe
-Stark inszinierte Zwischensequenzen
Kontra:
-Dumme Gegner
-Abwechslungsarm
-lächerliche "Rätsel"
-Level spielen fast ausschließlich im Wald
-zu leicht
-nur ein, viel zu leichter, Bosskampf
-Nur selten subtiler Horror
Fazit:
Alan Wake - wie lang hat man doch auf dieses Spiel gewartet und einen grandiosen Horrorthriller erwartet, der neue Maßstäbe setzt.Diese Hoffnung ist allerdings leider ziemlich enttäuscht worden.Alan Wake ist beileibe kein schlechtes Spiel und unterhält auch den gesamten Spielverlauf über aber ein wirklich besonderes Spiel ist der 3rd Person Horrorshooter leider nicht geworden.Dem Spiel muss man zugute halten, dass es einige grandiose Momente hat (der Keller der Bergruine,das Metalkonzert) und eine wirklich spannende und gute Geschichte mit interressanten Charakteren zu erzählen hat.Allerdings kann das Gameplay dieses sehr hohe Niveau nicht erreichen, eigentlich macht man die vollen 8 Stunden der Kampagne damit beschäftigt (ziemlich dumme) Gegner anzuleuchten und dann zu erschiessen.Der einzige echte Bossfight ist leider viel zu leicht und die "Rätsel" bestehen allesamt aus gezwungen wirkenden Schalterrätseln.Die grandiose Atmosphäre hingegen ist fast fehlerfrei, nur wirkt die Stadt und der Wald immer recht leblos, was allerdings aufgrund der Spannung innerhalb der Story kaum negativ auffällt.Innerhalb der Episoden hätte auch das Leveldesign etwas mehr Abwechslung vertragen können, man schiesst und leuchtet sich fast ausschließlich durch den dunklen Wald, der allerdings hervorragend designed ist.
Das Spiel hat dennoch genug spannende Momente, sodass es doch für eine gute Wertung reicht, auch wenn das Spiel viel zu leicht ist und das Gameplay nach etwa der Hälfte des Spiels recht eintönig wird.
Grafik: 8/10
Sound: 9/10
Balance: 6/10
Atmosphäre: 9/10
Bedienung: 8/10
Umfang: 9/10
Leveldesign: 7/10
KI: 5/10
Waffen&Extras: 8/10
Story: 10/10
Pro:
- Guter Film
- Wie gut euch das gefällt...
Kontra:
- Schlechtes Spiel
-
- ...entscheidet ihr.
Fazit:
Guter Film, schlechtes Videospiel. Bei keinem anderen Spiel hatte ich so ein Gefühl, dass eben dieses untypische Fazit richtig ist. Wenn man es als Film betrachtet ist es einfach schön: das Setting, die vielen Homagen, die liebevollen Cheraktere, gut rübergebrachte Emotionen des Protagonistens gegenüber seiner Frau etc. Vor allem das Ende ist einfach nur schön. Vergliechen mit vielen anderen (Horror-) Videospielen wird hier einfach ein ganz anderes künstlerisches Niveau geboten. Es wirkt alles so frisch und angenehm unklischehaft. Gerade die Charaktere wirken wie gute literarische Figuren und nicht wie manche andere Videospielhelden. Wobei ich mir hier gewünscht hätte, dass man sich für einige von ihnen etwas mehr Zeit gelassen hätte. Oft wird man an viele Genreklassiker erinnert, z.b. ist die (ohne zu spoilern ausgedrückt) "Flucht durch den Garten" stark an The Shining angelegt. Besoders ab der Episode in der die Geheimnisse um Bright Falls zum größeren Teil aufgelöst werden, merkt man, dass man es mit einer durchdachten Geschichte zu tun hat, die eine uns gut bekannte Welt mit sehr viel Phantasie betrachtet. Ich bin begeistert wie man um ein an sich kleines amerikanisches Kaff so eine eine Story stricken und aus einfachen Orten und Menschen mystische Figuren/Schauplätze gestalten kann (hier erinnert es seht stark an Stephen King und seine Romane uber Kleinstädte in Maine ohne aber zu versuchen ihn dreist nachzuahmen). Die Zwischensequenzen sind super (obwohl mir die Mimik von Alan Wake mir nicht besonders gefällt und es bei der deutschen Sychro Misgeschicke gibt) und die Idee das Spiel wie eine Serie aufzubauen ist super umgesetzt worden. Nach jeder Episode kommt ein Abspann mit einem Song und dann eine Rückblende am Anfang der nächsten. Die Auswahl der Lieder ist super, vor allem was ein Song von David Bowie am Ende angeht.
Nur was nützt nur das ganze, wenn es als VIDEOSPIEL schlecht ist. Kurz und konkret: man läuft (oder fährt) ständig von Punkt A zum Punkt B, der auf Minikarte markiert ist, die Geschichten der Entwickler über eine offene Welt waren streng genommen Lügen. Es gibt gar keine Rästel, Aunahme man hält so ein langweiliges Zeug wie "auf der Minimap markierten Hebel finden und umlegen" für ein Rätsel. Das schlimmste überhaupt: es ist zum Teil ein schlechter Shooter. Man knallt ständig die "Schattenmenschen" ab, viel zu oft und spielmechanisch auf dauer völlig ohne Abwechslung (ja, das mit dem Licht ist eine nette Idee aber wie oft kann man das machen?). Wenn man schon so viele Schusswechsel einbaut, dann bitte kann man es nicht mit mehr Abwechslung machen? Von den sichstänig wiederholenden Gengnern hat irgendwann gar keine Angst und das ganze wirkt wie bemühte und auf Dauer erfogslose Versuche eine Gruselstimmung zu erzeugen. (Wobei ich hier erwähnen möchte, dass Alan Wake imho keine Horrorstory erzählt, im dem Sinne, dass es einfach nur Gruseln soll) Hätten man sich nicht auch paar andere phantasievolle Gegner ausdenken können?
Pro:
-dichte Atmosphäre
-interessante Story
-intensive Kämpfe...
-Real-Life-Videos, Manuskriptseiten, Radio
-guter Soundtrack
-gute deutsche Sprachausgabe...
-solide Grafik
Kontra:
-... die aber immer gleich ablaufen
-... die jedoch nicht immer lippensynchron ist
Fazit:
"Gegen Dunkelheit hilft nur Licht."
Remedy hat 5 Jahre an Alan Wake gearbeitet und die Hoffnung geschürt mal ein Spiel zu schaffen, das erzählerisch stark ist und mehr als nur plumpe Gefechte liefert. Ist es Remedy in der langen Entwiklungszeit gelungen, einen fesselnden Psycho-Thriller zu schaffen?
In Alan Wake geht es um den gleichnamigen Schriftsteller, der in der Kleinstadt Bright Falls Urlaub machen will. Bald schon verschwindet aber seine Frau und Alan macht sich auf sie zu suchen und muss dabei gegen die Dunkelheit kämpfen, die er in einem Roman geschrieben hat.
Die Story wird schön erzählt und zieht einen immer mehr hinein. Durch die Twists und Offenbarungen bleibt sie immer spannend und fesselt bis zum Ende. Sie ist in verschiedene Folgen eingeteilt, wie in einer Serie und fasst immer nochmal zusammen, was in der Folge passiert ist.
Erzählt wird die Story natürlich von Charakteren und diese sind auch gut deutsch vertont und glaubwürdig. Schade nur das die deutsche Synchronisation nicht immer lippensynchron ist. Um alles besser zu verstehen, kann man noch Manuskriptseiten sammeln, Fernsehen schauen und Radio hören. Gerade die Fernsehfilme mit echten Schauspielern haben es in sich und zeigen einige fragliche Szenen.
Die größte Stärke ist die Atmosphäre. Man läuft durch den dunklen Wald, nur mit einer Taschenlampe, es raschelt, die Blätter wehen leicht im Wind. Plötzlich tauchen Gestalten aus dem Dickicht auf und greifen an. Die Atmosphäre ist sehr dicht und beklemmend. Man schaut sich immer um, ob nicht gleich jemand kommt. Und es gibt nicht nur einen Moment bei dem man sich erschreckt.
Wenn Gegenr kommen, müssen diese erst mit Licht (Taschenlampe, Fackel, Blendgranate) angreifbar gemacht werden und dann wird draufgeschoßen mit Revolver oder später auch Schrotgewehr. Die Kämpfe sind gut getimt und nie langweilig, aber leider immer gleich.
Die Grafik ist zwar nicht auf Uncharted oder Mass Effect Niveau aber vollkommen ausreichend und dem Spiel nicht abträglich.
Fazit:
Alan Wake ist ein fesselnder Psycho-Thriller mit interessanter Story, einer unglaublich dichten Atmosphäre, glaubwürdigen Charakteren und einer schönen Inszenierung. Das Gesamtbild wird aber durch die nicht immer lippensynchrone Sprachausgabe und die einseitigen Kämpfe etwas getrübt.
Pro:
- Tolles Setting
- Gute Story
- Gute Grafik
- Nette Nebenbeschäftigungen wie fernsehen und Radio hören.
Kontra:
- Teilweise Passagen die sich ziehen
-
- Etwas zu viel Munition im Spiel
-
- Autopassagen nur bedingt Sinnvoll
Fazit:
Alan Wake hat mir sehr gut gefallen. Leider war praktisch immer Munition im Überfluss vorhanden und das Spiel allgemein etwas zu leicht. Bis auf ein paar Längen im Spiel (Wanderungen durch den Wald die nicht aufhören und immer die selben Gegner) finde ich es toll. Kann es empfehlen.
Pro:
- dynamisches Kampfsystem
- geniale grafische Darstellung
- wunderbare Licht-/Schatteneffekte
- fordernde Kämpfe
- spannende u. packende Geschichte
- dichte und intensive Atmosphäre
- (-> Gänsehautstimmung!)
- tolle Figurenzeichnung
- nette Insider (Kino, Serien etc.)
- geringer Grad an Brutalität
Kontra:
- ...jedoch abwechslungsarm
- ...insgesamt jedoch verschwommen
- Spielewelt sehr eingegrenzt
Fazit:
Are you afraid of the dark?
Wer diese Frage mit "Yes" beantworten kann, der sollte wohl lieber einen großen Bogen um das Xbox 360 exklusive Horrorspiel machen, denn die Dunkelheit spielt hier eine zentrale Rolle.
Wer mit literweise vergossenem Pixelblut rechnet und an die Wand geklatschten Gedärmen, der liegt hier jedoch falsch. "Alan Wake" versteht es eine angsterzeugende Atmosphäre zu erschaffen, ohne dass dabei Pixelblut verströmt wird. Anders als viele seiner Artgenossen, erzeugt dieses Spiel eher subtilen Horror, der sich zu einem großen Teil nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch im Kopf des Spielers abspielt.
Dies weckt Erinnerungen an diverse Silent Hill Titel. "Alan Wake" setzt jedoch nicht so sehr auf psychologischen Horror, wie auf ein durchgehendes Gänsehautgefühl.
Als ein reines Horrorspiel kann diese Game jedoch nicht bezeichnet werden, denn der Anteil und die Umsetzung der Auseinandersetzungen spricht für ein klassisches Shooter Konzept.
Shooter ist das Stichwort, wenn es um einen Großteil des Gameplays von "Alan Wake" geht. Da sich die Baller-Spezialisten von Remedy für diesen Titel verantwortlich zeichnen, geht es in den Kampfsequenzen ordentlich zur Sache. Fast möchte man meinen das Spiel atme den Geist Max Paynes, so dynamisch verlaufen die Auseinandersetzungen. Doch nicht nur die Schießsequenzen erinnern an den Rachefeldzug des New Yorker Cops: es gibt immer wieder Verweise auf die älteren Remdedy Titel, aber auch auf Kinofilme und Fernsehserien. Laßt euch überaschen!
Von der technischen Seite her kann das Spiel (beinahe) auf ganzer Linie überzeugen. Es werden wunderschöne Landschaften dargestellt und die Licht und Schatteneffekte gehören zum Besten, das diese Konsolengeneration
zu bieten hat. Um solch eine Grafikpracht gewährleisten und dabei konstant 30 FPS meistern zu können, wurde jedoch leider die Auflösung gesenkt, was in einem leicht verwaschenen Bild und manchmal unscharfen Texturen resultiert. Darüberhinaus trüben fehlendes Anti-Aliasing und gelegentliches Tearing den optischen Gesamteindruck. Trotzdem liegt die grafische Darstellung auf einem sehr hohen Niveau und erzeugt eine intensive Atmosphäre.
Gleiches gilt für die musikalische Untermalug. Diese unterstreicht jede Situation perfekt und der Soundtrack bietet wunderbare Kompositionen. Die englische Sprachausgabe ist sehr gelungen, speziel der sehr eigene Us-Kleinstadt-Akzent.
Dies kann man von der deutschen Sprachausgabe jedoch nicht durchgehend behaupten, deswegen sollte jeder, der zumindest über durchschnittliche Englischkenntnisse verfügt, auf diese verzichten.
Insgesammt betrachet bietet "Adam Wake" erstklassige Unterhaltung durch seine relativ ausgeglichene Balance aus Horroratmosphäre und Shooter-Action. Die Geschichte ist von der ersten Minute an spannend und die intensive Atmosphäre packt einen bis zu Schluß. Mehr Abwechslung im Gameplay und eine weitaus offenere Spielewelt, würden dieses Erlebnis jedoch noch intensivieren.
Pro:
- ATMOSPHÄRE
- gute Grafik
- brillianter Soundtrack
- gute Story
- Angekündigkte DLC Erweiterungen
- Pressestimmen:
- CBS : gut 1,84
- IGN: 90%
- Gamesworld: 91%
- eine spanische und eine
- französiche Zeitschrift
- bewerteten mit 100% !!
Kontra:
- lasche Spielmechanik
Fazit:
Remedy bringt mit Alan Wake ein Spiel auf den Markt, dass es so noch nie gegeben hat. Atmosphäre, Spannung, Soundtrack und Grafik spielen hier zu grandiose ineinander, dass es praktisch nicht möglich ist eine Pause einzulegen. Allerdings kann sich AW nicht von Heavy Rain absezten. Um genauzusein sind diese Spiele, was ihre Stärken und schwächen angeht total gleich und dennnoch so unterscheidlich. Beide haben eine eintönige Spielmechanik, AW hat seine immer gleichen Gegner und HR die immer langweilig werdenden komplett sinnbefreiten Alltagsbewegungen. Und auch wenn AW in vielen Zeitschriften deutlich besser abgeschnitten hat, würde ich es mit Sonys Konkurrentenspiel gleichsetzten. Aber zurück zum Spiel: ein fesselnder Episoden Aufbau und etwas, was ich nicht wirklich beschreiben kann, nämlich einfach das AW Geschichte einfach mega in ihren Bann zieht und dich nicht mehr loslässt. Ich weiß niht wie genau ich das beschreiben soll, ich kann es nicht in Worten ausdrücken - noch nicht. Eins steht fest: Remdedy ist zurück und es macht tierisch Spaß. Ein heißer Anwärter auf Spiel des Jahres.
Pro:
- tolle, vielschichtige Story
- coole Erzählform
- sehr motivierend
- sehr guter Sound(track)
- klasse Optik
- 3 Schwierigkeitsgrade
- stimmige Wald und Bergwelt
- atmosphärisch unglaublich dicht
- immer spannend
- (leicht) taktische Schießereien
- originale Tonspur
- Manuskriptseiten sammeln
- ingame Radio und TV-Programm
Kontra:
- keine nennenswerten Rätsel
- wenig spielerische Höhepunkte
- kaum Abwechslung
- schäbige Open World Überbleibsel
- schwache deutsche Syncro
- geringer Wiederspielwert
Fazit:
Alan Wake ist die Kreuzung aus solidem Gameplay und bombastischer audiovisueller Erzählung, und genau diese ungleiche Hälften machen eine Bewertung so schwer.
AW bleibt über die komplette Spielzeit ausgesprochen spannend ohne zu terrorisieren und schreitet in angenehmen Tempo voran. Bereits auf dem zweiten von drei Schwierigkeitsgraden ist das Spiel fordernd. Stumpfes draufhalten und ballern funktioniert gegen clevere Gegner nie lange und Munition so wie sonstige Hilfsmittel wollen überlegt eingesetzt werden, damit Alan nicht das Zeitliche segnet.
Spielerisch ist das leider etwas dünn. Das liegt an mangelnder Abwechslung ,an Ideen hätte es den Etwicklern sicherlich nicht gefehlt, wie man in der vierten Episode zu spühren bekommt, als man eine Hundertschaft von Besessenen auf einer Metal-Bühne pulverisiert. In dieser Mission übernimmt der KI-Kamerad das Zündpult für die Pyrotechnik und fackelt ein Feuerwerk ab, um die Feinde in die Hölle zu bomben. Während dessen ist der Spieler hingegen mit den üblichen Standardwaffen unterwegs und macht, was er im ganzen Spiel leider zu oft macht; Taschenlampe draufgehalten, Pumpgun abdrücken, ausweichen und Blendgranate werfen.
Das funktioniert zwar hervorragend und macht richtig Laune, ist auf Dauer aber etwas eintönig. Warum darf ich nicht selbst ans Zündpult? Und warum gibt es in einem Thriller keinerlei investigative Aufgaben für den Protagonisten?
Gerade das interessante Spiel mit Licht und verschiedenen Leuchtmitteln wäre prädistiniert gewesen für Weg- und/oder Wahrheitsfindungsrätsel.
Ein bisschen mehr Vielfalt und AW wäre spielerisch auf dem gleichen hohen Level wie der Rest dieses Machwerks, den der "Rest" ist eine ganze Menge und hat es wirklich in sich.
Optisch gehört AW zu dem besten, was es derzeit plattformübergreifend zu bestaunen gibt, auch wenn Animationen und Mimik nicht das Maß aller Dinge darstellen, so sieht das Spiel doch sehr rund und stimmig aus. Wenn sich die malerischen Wanderwege durch Berge und Wälder vom urigen Bright Falls verdunkeln, Nebel aufzieht, die Kamera dreht und der Strahl der Taschenlampe rotiert, dann katalpultiert sich AW auf den Olymp moderner Spielerfahrungen, und der grandiose Sound(track) lässt es dort verweilen.
Ein besonderer Clou ist Remedy mit der Erzählform gelungen. 6 Episoden im Stile einer Serie mit Vorpann, Abspann, kleine Zusammenfassung der letzten Folge und tollem Cliffhanger halten die Motivation des Spielers stets sehr hoch und verschaffen ihm ganz nebenbei gleich 6 mal das erhabene Gefühl, etwas durchgespielt zu haben.
Doch der große Trumpf ist die Story, die handwerklich sehr gut erzählt wird, ausgesprochen vielschichtig ist, alle Personen prima einbindet und ohne größere Lücken aber dafür auf mehreren Ebenen daherkommt.
Und es sind dann unterm Strich genau diese fantastischen Dinge; Story, Atmosphäre, Präsentation, die (wenigen) großen spielerischen Momente, die AW aufs Podest hieven und die Schwächen weitgehend auffangen.
Bitte mehr.
Pro:
- grandiose Grafik
- tolle Musik, wunderbarer Umgebungssound
- eingängige Steuerung
- geniale Lichteffekte
- Schockmomente
- tolle Story
- Einteilung in Episoden sehr innovativ und vollends gelungen
- Erkundungsdrang dank großer Umgebung
- ordentliche Lokalisation
-+ Alan Wake ist eines der herausragendsten Spiele dieser Generation
-+ Kauftipp von mir!
Kontra:
- die zeitweise ins weniger grandiose schwankt
Fazit:
Dieser Test ist zu kurz, zu subjektiv und auch viel zu hoch bewertet. Dieser Test spiegelt die Meinung eines Spielers wieder, der auf gute Geschichten steht, Spannung und Action mag, sowie auch gerne in schön gestalteten Landschaften versinkt. Wer nun keine Lust mehr aufs Weiterlesen hat, okay, dann bleib eben weg. Allen anderen sei gesagt: Bitte lesen, bitte, wenn noch nicht geschehen, dieses Spiel selber erleben und bitte bitte, einfach nur genießen.
Anders
Alan Wake ist anders, anders als all das was ich je bisher gespielt habe. Die Aufteilung ist wie in einer Serie gestaltet. So fängt Alan Wake auch mit einem schönen Intro an. Am Ende einer jeden "Folge" (Mission) wird das Spiel im Stile eines Folgenendes ausgeblendet und die neue Folge durch ein kurzes "Was bisher geschah" eingeleitet. Allein deswegen ist AW neu und genial. Man bekommt also einen Schnellüberblick über die Story und kann sich erstmal zurücklegen, bevor die neue Folge angegangen wird. Diese Inszenierung hat Remedy sensationell hinbekommen. Dass das so gut funktioniert und in keiner Weise aufgesetzt wirkt hätte ich nicht gedacht. Ganz groß!
Story, Taschenlampe und Waffe
Die Story beleuchte ich nur kurz. AW sucht seine Frau. Wieso? Selber spielen! Ich will hier nichts spoilern. Nur soviel: geniale Geschichte, die mitreißt und einen bindet wie ein packendes Buch, nur dass man all das wirklich selber erlebt. Ich hab von "zuviel Munition" und "wenigen Schockmomenten" gelesen. Alles Quatsch. Wer nicht absoluter Horroraufsauger ist und erstmal Saw1-6 gucken muss, um abends ruhig einzuschlafen, der wird sich bei AW gruseln, erschrecken und teilweise beängstigt durchs Dunkel laufen, immer wieder nach der Munition und dem Batterievorrat der Taschenlampe schauend. Richtig. Ihr habt eine Taschenlampe, die beim Vollstrahlen (LT) Batterie verbaucht und ihr habt eine Waffe. Die Gegner des Dunkels mögen kein Licht. Somit bestrahlt ihr sie um ihnen mit der Pistole/Schrotgeweher/Jagdgewehr den Rest zu geben. Dazu gibt es noch die Leuchtpistole sowie die guten alten Brennstäbe (Bengalische Feuer) und natürlich Blendgranaten, die wirklich eine Wucht sind. Licht ist also euer Freund und die stärkste Waffe gegen das Dunkel. Ihr kämpft nämlich nicht nur gegen besessene Menschen sondern auch gegen ... mehr. Bitte selber erleben was da alles kommt, grandios!
Grafik, Stimmung und Lokalisation
Grafisch ist AW riesig. Die Landschaften sind bombastisch, die Lichteffekte das Beste was ich bisher auf der Xbox gesehen habe. Teilweise schwankt sie jedoch. Anfang Folge 4 ist ein kleiner Tiefpunkt, da wirkt alles sehr schwach. Ansonsten fragt man sich manchmal ob man nicht wirklich grade im Wald herumläuft. Ich habe schon öfters einen Busch anvisiert, weil ich dachte er sei ein Feind. Überall bewegt sich was, der tolle Sound unterstützt den Gruselfaktor und den Rest macht die überragende Musik. Von der deutschen Syncro bin ich auch beeindruckt. Alles auf hohem Niveau. Bitte, geht raus und spielt AW!
Pro:
-geld
Kontra:
-.. wenig
Fazit:
ich hasse es für kaufland als verteiler zu arbeiten.
Pro:
- Super Atmosphäre
- Einfach gestricktes Gameplay
- (Man muss nur mit Licht und einer Hand voll Waffen mit wenig Munition auskommen)
- Hammer Story
- Storyerzählung (Episoden wie bei einer Fernsehserie)
- 3 Schwierigkeitsgrade
- Einige aber nicht zu schwere/zeitraubende Sammelziele
- Sehr spannend
Kontra:
- Schlechte deutsche Syncronisation
-
- Zu wenig echte Rätsel
Fazit:
Alan Wake war ein Spontan-Kauf der sich richtig gelohnt hat. Bisher mein Highlight 2010. Es hat die ganze Zeit durchweg spaß gemacht es zuspielen und es wurde nie langweilig. Selbst eine Achievementjagd um 1000/1000 GS zu holen war keine Quälerei, wie bei manch anderen Spielen. Meiner Meinung nach ein richtiges Highlight der Videospielwelt :)
Pro:
-Sehr gute Story
-Story spannend erzählt
-Sehr gute grafische Lichteffekte...
-Grafik der Landschaft (besonders Tagsüber) beindruckend
-Spannende Kämpfe
-Viel kreativität in den Kämpfen
-Manuskriptjagd spornt an
-6 Episoden, am beginn jeder neuen Episode eine art Lost-typischer Rückblick.
Kontra:
-Schockeffekte wiederholen sich zu oft
-etwas kurz
-...wobei das der Charakter eher mittelmäßig ist
-Kein allzu großer Wiederspielwert (wenn man erstmal alle Manuskriptseiten hat)
Fazit:
Alan Wake, ein Spiel bei dem ich zuerst nicht wusste was ich von ihm halten sollte. 5 lange Jahre lang war es bei Remedy in Arbeit, zuerst al Open Word Game geplant, entwickelte es sich zu einem eher gradlinigen Storystrukturierten Horror Thriller. Oder wie Remedy ihr Werk selbst bezeichnet, zu einem Psyschologischem Action Thriller.
Das Spiel dreht sich um den Autor Alan Wake, der aufgrund einer Schreibblockade mit seiner Frau Alice Urlaub im schönen Städtchen Bright Falls macht. Doch kaum angekommen überschlagen sich sogleich die Ereignisse, Alice verschwindet spurlos, Alan wacht eine Woche später verletzt in einem Auto auf ohne zu wissen wie er dort gelandet ist und wird von Schattenhaften gestalten angegriffen.
Das Gameplay hat sich meiner Meinung nach als ziemlich abwechslungsreich herausgestellt , es gibt genügend Waffen und Gadgets um im Kampf gegen die Dunkelheit mit der nötigen Kreativität handeln zu können, unter anderem Blendgranaten, Leuchtfackeln, Leuchtpistolen und natürlich auch die Taschenlampe.
Jedoch wirken die eingefügten Schocker-Effekte, die Schattengespinste in einer Zeitlupe hinter euch oder vor euch erscheinen lassen ein wenig lahm und wiederholen sich zu oft, allerdings können die Soundeffekte und auch der Sound im Allgemeinen überzeugen. Im Endeffekt ist Alan Wake weniger Horror als eher Survival-Action mit subtiler gruselei.
Die Story von Alan Wake entwickelt sich zu einer sehr intensiven und spannenden Geschichte die dem Spiel einen hohen drang des Weiterspielens verleiht. Die Grafik kann besonders bei den vielen Lichteffekten beeindrucken, die Characktermodels sehen allerdings ein wenig unglaubhaft aus.
Die Kämpfe machen einen großen Spaß, jedoch ist es bei einem solchem Waffenarsenal das aus Revolver und einer Schrotflinte, Pumgun oder Jagdgewehr zusammensetzt schade das es keinen Nahkampfangriff gibt, es gibt lediglich eine Taste zum Ausweichen.
Außerdem ist die Jagd nach Manuskriptseiten die überall in den 6 Episoden in denen Alan Wake eingeteilt ist, wovon jede circa 1,5-2,5 Stunden geht, ein großer Anreiz da mit jeder von ihnen eine kleine Geschichte erzählt wird, die Teilweise auch benötigt wird um das Spiel Alan Wake als großes Puzzle, zu verstehen.
Ich muss zugeben, ich selbst habe mir Alan Wake nicht gekauft, sondern es aufgrund meiner Skepsis nur ausgeliehen, jedoch weiß ich jetzt das ein kauf kein Fehler gewesen wäre. Den ein wenig schade fand ich es schon, das ich jetzt keine Zeit hatte alle Manuskriptseiten zu sammeln von denen manche erst durch den Schwierigkeitsmodus ?Albtraum? freigeschaltet werden, welcher selbst erst beim Durchspielen von Alan Wake freigeschalten wird. FAZIT: Kaufen ist kein fehler wer weiter skeptisch ist kann es ja trotzdem noch ausleihen, denn Alan Wake ist ein intensives Erlebnis das jeder Gamer erlebt haben sollte.
Pro:
- Klasse, interessante Geschichte
- überragende Atmosphäre
- gutes Gameplay
- mitreisender Sound
- passable Spielzeit
- macht Vorfreude auf Alan Wake 2
- klasse Grafik, gute Lichtefekte
- super ruhige Passagen, mehr davon
- geiler dicker Freund :)
- hervorragende Dunkelheit
- Super Held
- Hintergedanke
- super Sichtweite
- Inhalte zum Herunterladen
- schönes Hauptmenü
- man kann nur die Filmsequenzen anschauen
- Ausweichen
- Super Umgebungsgeräusche
- Geheimtipp
- süße Frau
- teils Schockmomente
Kontra:
- Kämpfe ohne Taktik
- steife Animationen von Alan
- Lippensynchro hat man schon besser gesehen
- wenig Personen
- ab 18 hätte das Spiel mehr Freiraum gehabt
- manchmal zu lange Waldspaziergänge
- offene Spielwelt hätte gut getan
Fazit:
Alan Wake, ein neues Action-Thriller. Wird sich die 5-jährige Arbeit lohnen.
Hier meine Pro und Contras:
Pro:
- Sehr gute Umgebungsgrafik...
- Fantastische Story mit Anspruch
- Gute deutsche Synchronstimme von Alan Wake...
- Sehr gute, direkte Steuerung
- Bester Soundtrack der letzten Jahre
- Es gibt 2-3 "Magic Moments"
- Das vielleicht beste Xbox 360-only der letzten Jahre
Kontra:
- ... Dafür hölzerne Gesichtsanimationen
- ... Dagegen fallen die anderen Stimmen ab
- recht monotone Kämpfe
- DLC´s setzen Story fort ( Die DLC´s sind dafür richtig gut)
Fazit:
Alan Wake... das wahrscheinlich von der gesamten Käuferschicht missverstanden wurde und immer noch wird. Die Entwicklungsodyssee von 5 Jahren hatte einen unglaublichen Hype erzeugt(" Hey, hast du schon gehört? Remedy macht ein neues Spiel! Das soll schon nächstes Jahr erscheinen!"). So könnten sich manche Leute über Alan Wake unterhalten haben. Aus "nächsten" Jahr wurde schließlich 2010. Doch Remedy machten einen Fehler: Der Release- Termin war fast genau eine Woche vor Red Dead Redemption platziert. Das Ergebnis war bekannt: Miserable Verkaufszahlen. So viel zur Vorgeschichte, nun kommen wir zum Spiel.
Grafik
Die Umgebungsgrafik von Alan Wake ist eine Wucht. Wunderschöne Panoramen hinterlassen einen tollen Eindruck. Stille Wälder, hohe Berge, alles Top Notch. Doch der große Schwachpunkt sind die Gesichter der Spielfiguren. Es ist nahezu keine Mimik erkennbar. Dadurch sind die Gefühle nahezu nicht erkennbar. Zum Glück gibt keine Nachaufnahmen der Charaktere.
Eindruck: Sehr schön, mit Abstrichen.
Synchronisation:
Der riesigste Schwachpunkt von Alan Wake. Wie konnte man ein Spiel was größtenteils durch Dialoge voran getrieben wird, so durchschnittlich synchronisieren?
Mir persönlich sind nur Alan Wake(spitze!), Barry und die Polizistin als gut in Erinnerung geblieben. Totalausfall war Rose und Alan Wake´s Frau Alice: Hilfe, wer hat das verbrochen? Der Rest war in Ordnung.
Story:
Der größte Pluspunkt und außerdem der Kaufgrund Nr.1!
Ich habe bis ich Alan Wake gespielt habe das Story-Element als fast nebensächlich gehalten. Alan Wake hat mir die Augen geöffnet: Ohne eine gute, spannend erzählte Story ist ein Spiel eine seelenlose Hülle. Die Story in Alan Wake ist schwierig zu erzählen: Alan Wake ist ein Schriftsteller der unter einer Schreibblockade leidet. Um wieder Muse zu bekommen reist er mit seiner Frau Alice in den Norden der Vereinigten Staaten, nach Bright Falls. Doch in der ersten Nacht verschwindet Alice spurlos. Alan will sie natürlich wiederfinden. So wird Alice zum Leitmotiv von Alan. Doch so einfach gestrickt ist die Story nicht. Bald fragt sich der Spieler ob das alles nur ein Traum war oder Realität. Gegen Ende wird es immer verstrickter und anspruchsvoller der Fantastischen Story zu folgen.
Gameplay:
Das Gameplay von Alan Wake ist ebenfalls recht schwierig zu beschreiben. Um es kurz zuhalten: Es ist recht monoton. Den Gegner anstahlen mit der Taschenlampe, anschließend mit der Wumme draufhalten. Die Kämpfe sind, wenn man so will,Mittel zum Zweck. Die gelegendlichen Sprungpassagen sind ebenfalls sehr seltsam zu steuern.
Fazit:
Alan Wake ist ein fantastisches Spiel mit wegweißenden Story Telling. Auf der Xbox 360 werdet ihr noch nie ein Spiel gespielt haben, was euch auf eine Art und Weise unterhält wie Alan Wake es tut. Und es gab mir etwas ganz wichtiges: Durch Alan Wake spiele ich Spiele nun komplett anders. Es hat mir das Gefühl gegeben: Das war ein Spiel was es nie wieder geben wird. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Pro:
- Game-Design der Extraklasse (Nebel, Licht und Schatten als Kunstform!)
- Idyllisches Setting
Kontra:
- Wirre Story
-
- Miese deutsche Synchro
-
- Immer gleiche Gegner
-
- Hauptcharakter ist ein unsympatischer Koleriker
Fazit:
Wer schreitet so spät duch Nacht und Nebel? Es ist Alan Wake mit seiner Funzel!
Dieser Satz reimt sich zwar nicht wie das Original, beschreibt aber exakt, was Euch in diesem Spiel erwartet: Das Game-Play ist so wenig abwechslungsreich, wie nur möglich: Ihr läuft im Dunkeln mit Taschenlampe und Ballermann durch die Gegend und tötet immer gleiche Gegner, die sich mit einem Blitz im Nichts auflösen. Hin und wieder wird die Geschichte bei Tage fortgeführt. Hier kann die Grafik-Engine zwar nicht so sehr ihre Stärken ausspielen, aber die Designer beweisen dennoch, dass sie ihr Handwerk verstehen. Überhaut ist das ganze Setting Marke sehr hübsch und idyllisch in Szene gesetzt, so dass man immer wieder gerne mal inne hält und einfach nur die Landschauf bestaunt!
Apropos Geschichte: Diese ist alsolut wirr, weil man nie weiß, ob man gerade träumt oder wacht. Aber egal. Wer will, kann ja auch die zahlreichen Texte lesen, die man nach und nach während des Spiels findet. Dann bekommt man zum Spiel praktisch noch ein Buch als Zugabe, das Ihr am Bildschirm lesen dürft. Ich habe dankend abgelehnt.
Alan Wake ist für mich vom Game-Design her eines der bemerkensten Titel aller Zeiten und aller Plattformen! Um so mehr schade ist es, dass es nicht für den PC erscheint, denn da wäre es so richtig glücklich geworden - ohne die technische Begrenzung der Xbox 360. Aber auch so macht Alan wake grafisch eine sehr gute Figur.
Insgesamt geht die 4Players-Wertung in Ordnung
Pro:
-atmosphäre
-story
-effekte, beleuchtung
-soundtrak
-charaktere
-radio und TV sendungen
Kontra:
-linearität
-zuviel munition/taschenlampen batterie
-cliffhanger ende, dass auch die DLC-episoden nicht aufklären
- sonstiges:
-DLC-episoden qualitativ schlechter als hauptspiel
Fazit:
nach den genialen Max Payne spielen, beweist Remedy mit Alan Wake erneut, dass sie, vorallem erzählerisch, zu den besten der welt gehören!
genau wie Max Payne 1+2 überzeugt Alan Wake durch die grandiose atmosphäre, seine geschichte und die überzeugend dargestellten charaktere! ich habe nur wenige games gespielt, die eine pakendere atmo erzeugt haben!
schon die ankunft in Bright Falls, ist ein unvergesslicher moment! das spiel erzeugt immer wieder gänsehaut momente, selten habe ich mit einem hauptcharakter mehr gelitten und gehofft! die radiosendungen, die direkten bezug zu den geschehnissen des spiels nehmen und die TV serie "Night Springs" gehören für mich zu den höhepunkten des titels, genau wie die innovatie idee, die geschichte in form von script-seiten quasi im vorraus zu erzählen! dieser kniff macht story und charakter so besonders glaubwürdig, gefangen in einem selbst geschriebenen horror roman...und auch die geschichte um die "Old Gods of Ascard", fügt sich perfekt ins gesamtbild ein!
einen großen teil der atmosphäre macht natürlich auch die gelungene optik aus! vom künstlerischen aspekt aus gesehen, gehört Alan Wake mMn zum besten was je geprocct wurde! die romantische kleinstadt im sonnenschein; die einsame hütte auf der insel; ein leuchtturm signal, dass den nebel durchbricht; das erreichen einer schutz spendenden straßenlaterne; eine sich langsam in dukelheit auflösende spielwelt; der kampf auf der bühne, der "Old Gods of Ascard"...das spiel ist reich an optisch brillianten momenten!
vom gameplay her, versucht Alan Wake einen mittelweg zwischen aktion und survival. die kämpfe verlaufen weniger aktionreich als bei typischen 3rd person shootern, aber auch deutlich schneller als bei vergleichbaren games, wie zb.SilentHill. die kämpfe werden durch die licht komponente bereichert, erst anleuchten, dann abknallen...! muni oder batterie (licht) mangel hat man aber leider nie, was den kämpfen etwas die spannung nimmt! daneben ist die durchgehende liniarität des spiels mein größter kritikpunkt! in keiner situation, darf man die wunderschöne spielwelt, frei erkunden! gerade wenn man in Bright Falls ankommt, verspürt man sofort das bedürfniss alles ansehen zu wollen...noch unverständlicher wird das ganze, wenn man in späteren abschnitten sogar, mit dem auto unterwegs ist. Remedy begründet die linearität damit, dass man in einer freien spielwelt, keine so enge atmosphäre erschaffen kann...schade, lineare abschnitte, die die geschichte vorran treiben und offene passagen, in denen man sich frei bewegen darf, hätten sich doch nicht ausschließen müssen!?
das ende des spiels löst zwar einen teil der story auf, stellt aber zahlreiche neue fragen , die leider auch in den beiden DLC-episoden nicht abschließend geklärt werden!
alles in allem ist Alan Wake ein atmosphärisches meisterwerk mit einer der besten storys, der spiele geschichte! nur die linearität, zuviel munition und das offene ende verhindern eine höhere wertung!
mfg Jarnus
Pro:
- ortendliche musik (teilweise)
- alan wake hat coole klamottehn
Kontra:
- story lahm/unlogisch
- grafik schlecht (1000 clipping texte)
- gameplay lankweilik nur laufen und schießen
- multiplayer fehlt -> schlecht
- logikfehler beim laufen (alan wake stolpert über äste)
- taschenlampe verliert battarin
Fazit:
der größte müll den ich jemals gezockt habe...
wo soll ich anfangen?
grafik: die grafik ist unterste schubkarre die texturen sind verschwommen und schlecht einzig die taschenlampe weiß zu gefallen und es gibt auch noch extrem viele clipping fehler grafik fehler sind auch en massenmarkt viel zu viel schlecht
(1/10 punkten)
gameplay: man macht nichts anderes außer laufen und mit der taschenlampe auf die gegnaz brettern das ist langweilig sorri
(2/10 punkten)
story: die stori ist richtig billig der typ sucht seine frau und lol? was soll das das ist lankweilk und will keiner wißen weih man außerdem macht die story keinen sinn es ist viel unnlogisch z.b der wald
(1/10 punkten)
sound: die musik ist ganz in ordnung aber der touch ist zu rockig ergo - gefällt mir nicht aber jedem das seine sag ich immer und die musik ist extrem laut
(4/10 punkten)
multiplayer: nicht vorhanden -> schlecht
(0/10 punkten)
faziet: ein nicht sehr gelunger abteuererlebnis für zwischendurch, bis auf die musik die ganz okey ist weis so ziehmlich nix zu gefallen. alan wake ist eine lieblose umsetzung einer fantasy horror sci fi geschichte geparrt mit schlechter grafikk, stori und gameplay
Pro:
-spannende Story
-flüssige Steuerung
-gutes Ausweichsystem
-anspruchsvolle Gegner
-schöne Lichteffekte
-stimmige Atmosphäre
-Soundtrack
-Gelegentliche Scherze
Kontra:
-Deutsche Synchro teilweise misslungen
-Gelegentliche Ruckler
-manchmal unübersichtlich
-an einigen Stellen verwirrend
Fazit:
Der Schriftsteller Alan Wake reist zusammen mit seiner Frau Alice ins kleine Städtchen Bright Falls, um Urlaub zu machen. Doch nur wenige Stunden später überschlagen sich die Ereignisse. Alans Frau wird entführt, das Haus, in dem er Minuten zuvor gewohnt hat, verschwindet und er selbst erwacht hinter dem Steuer eines Unfallwagens, ohne sich zu erinnern, was in der letzten Woche passiert war. Für Alan beginnt nun die gefährliche Suche nach Alice.
Alan Wake ist ein von Remedy entwickelter Psycho-Action-Thriller, an dem seit 2005 gearbeitet wurde. Ihr sucht in Bright Falls nach Alice und erkundet dabei Wälder, Minen oder Häuser. Mit der Taschenlampe leuchtet ihr euch den Weg, eure Feinde erledigt ihr mit Revolvern, Gewehren oder Schrotflinten. Die flüssige Steuerung macht sich vor allem in den Kämpfen bemerkbar. Eure Gegner greifen meistens in Scharen an, von allen Seiten. Vor nahenden Feinden von hinten werdet ihr frühzeitig gewarnt, sodass ihr Ausweichen könnt. Die Kämpfe sind dynamisch und spaßig. An Abwechslung im Gameplay mangelt es nicht, mal startet ihr Generatoren, fahrt mit Autos zu eurem Missionsziel oder gebt ein Metalkonzert auf einer Farm.
Die gelungene Atmosphäre von Bright Falls und seine Bewohner sowie der stimmungsvolle Soundtrack der reißen euch sofort mit. Im gesamten Spiel gibt es viele philosophische und psychische Inhalte, gelegentlich wird die Handlung auch durch ein paar Scherze aufgelockert.
Die Grafik stimmt großteils auch, die Lichteffekte der Taschenlampe sehen sehr gut aus und auch die Landschaft kann sich sehen lassen. Nur bei den Gesichtern der Charaktere hätte man nachlegen können, einige Emotionen werden nicht richtig übermittelt.
Alan Wake ist ein fesselndes Abenteuer und glänzt durch die großartige Inszenierung. Die Story wird spannend erzählt und man folgt dem Schein der Taschenlampe gespannt bis zum Ende. So kann man Remedys 5-jahres Projekt als Erfolg bezeichnen.